Video Games Killed the Radio Star

Nicht einmal Rihanna könnte „Resident Evil 6“ retten

von Josef Zorn

Drei Kampagnen, ein Gedanke. Schwach. In der ersten begleiten wir in Resident Evil 6 über die Schulter hinweg den Biohazard-geprüften Leon. Da machen die T-Virus-Zombies in ihrer Überzahl sowie die Ausweglosigkeit der Geschichte auch noch richtig Spaß. 2013 ist das Jahr, in dem man Durchzüge in die verrotteten Köpfe vom Nachbarn fetzen darf und die Munition reicht gerade mal für die erste Reihe Menschenfresser. Das ist spannend, da kann ich mich gediegen betrinken und meine Verhütungs-Sorgen vergessen. Aber dann haben wir da die anderen Storylines mit Chris und überzeichneter Intoleranz gegenüber Rumänen.

Zum Rihanna-Umbrella-Soundtrack (haha, der Wortwitz entspricht nicht der Wahrheit, aber das wäre doch saulustig) wachsen jedem Zweiten Carpenter-Monster aus dem Schlüsselbein. Steuerung und Ablauf sucken dabei aber unheimlich. CAPCOM, ihr Götter, die ihr der Welt Devil May Cry, Street Fighter, Mega Man und Ace Attorney beschert habt, ich habe euch doch so lieb! Aber irgendwie seid ihr in letzter Zeit etwas vom Weg abgekommen. Ich spiele es trotzdem aus.

1 von 5 Enttäuschungen, die ich langsam nicht mehr ertrage. Zurück zur Form, Bitches!

Plattform: CAPCOM

Publisher: 2K

 

Borderlands für Borderliner
Wenn ihr wollt ein Spiel abwechselnd zu hassen und zu liebe, bitte, tut euch keinen Zwang an und schießt euch mit dicken Puffm Borderlands 2 in die Konsolenschlitze, viel Spaß ... oder?
LittleBigPlanet
Zigeunerjazz und Sackgesichter überfordern mich. Das PlayStation VITA Spiel ist zwar lustig aber vielleicht ein bisschen zu ceepy - ungewollt.
Fuck Guitar Hero, Rocksmith's here!
Beim Jetzt haben die letzten Skeptiker keine Ausrede mehr. Jeder MUSS jetzt das E-Gitarre Repertoire erweitern, scheiß auf Wonderwall und Stairway to Heaven.

 

Kommentieren