Wer zur Hölle hört eigentlich David Garrett?

von Lisa Ludwig

Zum ersten Mal habe ich David Garrett 2008 bei den MTV Game Awards gesehen und gehört und weiß bis heute nicht, warum. Danach habe ich mich sämtlichem Output des berühmtesten Geigenspielers seit Sailor Neptun strikt verweigert. Ich habe nichts gegen Klassik. Manchmal sitze ich mit Vivaldis Vier Jahreszeiten auf den Ohren in der U8 und starre psychopathisch Suffpenner an. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ihn um seine wahnsinnig splissfreien Spitzen beneide, aber ganz ehrlich: Wenn Gott gewollt hätte, dass irgendjemand Kurt Cobains Leiche mit einem Geigenbogen vergewaltigt, hätte er Moses diesen Punkt in die zehn Gebote aufnehmen lassen.

Weil wir bei Noisey aber die Lara Croft der Musikmagazine sind und uns auch in die tiefsten Urwaldgrotten begeben, um den Gral der ewigen Weisheit zu finden, haben wir uns bei arktischen Temperaturen auf den Weg zur Berliner O2 World gemacht, um herauszufinden, wer zur Hölle eigentlich David Garrett hört. 


Simone, 44, und Birgit, 48, aus Berlin.

Ist das euer erstes David Garrett Konzert?
Nein, das vierte beziehungsweise dritte Konzert. Aber es lohnt sich immer wieder.

Was ist das Besondere an seinen Auftritten?
Er hat diese besondere Kombination aus Klassik und Rock – einfach die Qualität seiner Musik. Außerdem ist er auch nett anzusehen.

Hat er Groupies?
Bisher haben wir noch keine gesehen. Wir sind das! Aber so an sich sind die Konzertbesucher mehr kultiviert, aber genießerisch.

Wie viele CDs habt ihr von ihm zu Hause?
4 CDs und 2 DVDs. Sogar mit Autogramm! Wir haben mal ein Treffen mit ihm gewonnen und durften ihm die Hand schütteln.

Mehr David Garrett Fans findet ihr auf Noisey.com!

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