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      Der Stille Hügel ohne brennende Menschen macht keinen Spaß Der Stille Hügel ohne brennende Menschen macht keinen Spaß Der Stille Hügel ohne brennende Menschen macht keinen Spaß

      Der Stille Hügel ohne brennende Menschen macht keinen Spaß

      December 2, 2012
      Josef Zorn

      Von Josef Zorn

      Editor

      Aus der Kolumne 'Filmbunker'

      Ich rede in einer durchschnittlichen Unterhaltung mindestens 100 Mal von der Silent Hill Franchise und nicht nur von den Spielen, Filmen sondern auch von der Hoffnung, die ich in kommende Teile lege (vielleicht Handheld Survival Horror mit dem Pyramidenschädel oder noch besser: eine Kinder-Anime Serie Silent Hill Friends).

      Was jetzt gerade neu im Kino passiert, nennt sich Silent Hill: Revelation 3D. Wenn die dritte Dimension im Titel schon so herausgestrichen wird, kann man einige Schwächen erwarten, die von solchen aufdringlichen Wow-Effekten überschattet werden sollen. Klappt aber echt nicht, das sag ich euch direkt, obwohl ich dem neuen Alptraum-Höllenritt-Film so gerne Unmengen von Chancen gegeben hätte. Die Storyline von Teil 3 der Videospiel-Serie ist im weitesten Sinne fürs Drehbuch übernommen worden, wobei scheiß Charaktere wie der unnötige, wallende Haarfrisur-Jung-Dude oder ein semischrecklicher Malcolm McDowell hineingezwängt wurden und ziiiiiiemlich nerven.

      Die Heather Schauspielerin ist saufesch - mussten Jonas und ich dann doch eingestehen - und so butterweich unschuldig in dieser Dämonenwelt, das man dann schon ein wenig reinkommt ins Silent Hill Feeling. Auch die Ausstattung des creepy Jahrmarkts und Detail-verliebte Irrenanstalten, Straßen, Schulen und Shopping Malls verengen einem vor Nerdgasms den Harnleiter. Im Sinne von: Schau das ist der Plüschhase aus dem Spiel, schau eine Referenz an das und das. So wird das Handlung-Ignorieren um den Hintergrund zu analysieren zum Erlebnis.

      Aber was soll das, der Horror - also das Essentielle - ist nicht annährend der Horror wie im ersten Silent Hill Film. Keine irrsinnige Brutalität mehr, so wie damals die über einem riesigen Feuer verbrennende Bullenfrau oder die Hautabreiss-Szene. Und auch das unangenehme WTF-Design von Monstern ist etwas gedrosselt - gut, die Schaufensterpuppenspinne rockt. Somit fehlen einem die Säugling-Insekten-Monster, die sich manchnal kreischend in Asche auflösen, dann doch im neuem Silent Hill Revelation 3D. Ein lauwarmer Boss-Fight zwischen Pyramiden-Schädel und einer Kreissägen-Bitch am Ende versucht zu versöhnen, ist aber nur peinlich. Das ist alles nicht mehr im Sinne des Originals. Also wird der Film leider keine Empfehlung, auch wenn Sean Bean wieder dabei ist und einmal NICHT geköpft werden muss. Zwinker. Hauptsache Krankenschwestern mit Polio.

      Wohlsein.

       

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      Themen: silent hill, revelation, 3D

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