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Vielleicht macht Kiffen dumm

von Yalda Walter

Ich für meinen Teil halte wenig vom Kiffen. Die 3 Konsequenzen, die ein Ofen bei mir haben sind, dass ich müde werde, wie ein Schwein alles fresse, das sich in meiner unmittelbaren Umgebung befindet und hysterisch kichere bis auch der letzte Mensch im Raum den Kopf schüttelt und fragt, wo das pubertierende Gfrast aufgegabelt wurde. Das Profil behauptet ja in der aktuellen Ausgabe, dass Kiffen dumm macht. Das hat mich tatsächlich dazu bewegt 3,50 € auszugeben, nur um bei der Hälfte des Artikels aufzugeben, weil mein Hirn in der Prüfungszeit sowieso nur mehr Matsch ist. Mir ist dabei aber eigentlich der Gedanke gekommen, dass, obwohl das vielleicht stimmen mag, es doch ein paar Beispiele gibt die sehr, sehr dringend ein bisschen grünes Kraut fürs Gemüt bräuchten.

Mirjam Weichselbraun

Das debile Dauergrinsen wird ihr von einem Ofen wohl nicht aus dem Gesicht gewischt, aber vielleicht hält sie dann wenigstens für ein paar Minuten ihren Mund aus dem mit einer unerträglichen Pieps-Stimme ausschließlich absoluter Schwachsinn sprudelt. Leider kommt inzwischen keine ORF-Werbepause ohne sie aus, bei der sie im australischen Busch oder im Dschungel den Eingeborenen Sticker-Alben andrehen möchte.

Johann Gudenus

An Straches Seite warb er vor Kurzem in einer Zeitung mit dem Slogan „Schubhaft, zwangsernähren und abschieben“. Damit nahm er Bezug auf die Asylwerber, die sich in der Votivkirche im Hungerstreik befanden. Mir fällt hier wenig ein, ohne auf meinen derben Wortschatz an Wiener Schimpfwörtern zurückzugreifen, deshalb belasse ich es einfach bei einer Empfehlung zum ein oder anderen Joint. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob da nicht schon längst Hopfen und Malz verloren sind.

Moneyboy

Soweit ich weiß steht er sogar zum Kiffen, aber seine letzten Youtube Freestyles fand ich persönlich recht enttäuschend. Vielleicht braucht er einfach ein bisschen mehr Gras, ich will um Gottes Willen nicht dass er seinen Yolo Swag verliert. Hey Sebastian, das ist ein Appell an dich!

Maria Fekter

Ach Mitzi, was machen wir bloß mit dir. Mit ihren Hoppalas hat sie mir schon des Öfteren als Protagonistin für meine Photoshop-Wut gedient. Sie lässt aber auch einfach nicht locker, ein flapsiger Holocaust-Vergleich hier, die Unfähigkeit sich der englischen Sprache zu bedienen da und jetzt kommt auch noch raus, dass sie es beim Vergeben von öffentlichen Geldern gerne weniger als ungenau genommen hat. Liebe Mitzi, bitte lehn dich zurück, nimm ein paar tiefe Züge von einem dicken Joint und verwalte nie wieder mehr als 20 Euro. 

Recommends eure Gateway Drug zum Wochenende.

Donnerstag:

Rundgangzeit. Sodom & Gomorrha in der Forelle oder Plaided und tausend andere Sachen in der Bildenden.

Freitag:

HAM im Roxy. Mit Rap. Und HAM. Oder halt Gigi D'agostino im WUK.

Samstag:

Danceteria holt Midland aus London und als ob das nicht schon super genug wäre, auch noch die Sexy Deutsch Burschen für die Küche.

 

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