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      Schlangengift im Blut

      Die Hämotoxine im Gift einer Viper greifen die menschlichen Blutzellen an und können in weniger als 30 Minuten zu einem qualvollen Tod führen. Die Neurotoxine eines Kobrabisses können einen Menschen sogar in der Hälfte der Zeit umbringen. Warum also hat Steve Ludwin all diese lustigen Schlangensäfte in eine Spritze gepackt und sie sich die vergangenen 20 Jahre ins ...

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      Die Hämotoxine im Gift einer Viper greifen die menschlichen Blutzellen an und können in weniger als 30 Minuten zu einem qualvollen Tod führen. Die Neurotoxine eines Kobrabisses können einen Menschen sogar in der Hälfte der Zeit umbringen. Warum also hat Steve Ludwin all diese lustigen Schlangensäfte in eine Spritze gepackt und sie sich die vergangenen 20 Jahre ins Blut gejagt? Weil er auf der Suche nach Unsterblichkeit ist. Er hat eine nicht unbeträchtliche Menge tödlicher Schlangen gemolken, darunter Klapperschlangen und Monokelkobras und ein paar Vipern, und sich seit den 80er Jahren eine Menge Gift injiziert, die für jeden normalen Menschen fatale Folgen hätte.

      Das Prinzip dahinter—herausgearbeitet vom Herpetologen Bill Haast, der vergangenes Jahr im Alter von 100 Jahren verstorben ist—besagt, dass die regelmäßige Aufnahme von Gift zu Immunität führt. Steve behauptet, nie krank zu werden. Auch sei das Kobragift der ultimative Muntermacher, dessen Wirkung noch Tage nach der Injektion anhält und Steve stärker, schneller und belastbarer macht.

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