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Florian Bertmer Macht Keine Kunst, Aber Hat Schon Immer Totenköpfe Gezeichnet

Florian Bertmer erschafft ständig neue mysteriöse Kombinationen aus Frauen mit perfekten Titten, apokalyptischen Bestien und okkulten Symbolen. Dann setzt er sie auf T-Shirts, Tourplakate und Plattencover von einer Menge toller Bands, die wir in letzter Zeit zu oft erwähnt haben, in die Welt. Willkommen in einem Universum, das aussieht wie eine Mischung aus den Sachen von Hieronymus Bosch und diesen Scheibenwelt-Illustrationen.
Vice: Seit wann machst du, was du machst, und seit wann kann man das Ganze Kunst nennen?
Florian Bertmer: Ich wusste schon immer, dass ich etwas mit Zeichnen in meinem Leben machen will. Aber die erste wichtige Arbeit war das Cover für die Agoraphobic Nosebleed/Converge Split-LP so um 1999.
Bist du eher do-it-yourself-mäßig drauf oder hast du dich in die Ausbildungsmaschinerie geworfen, um etwas übers Zeichnen zu lernen?
Ich musste mir bis jetzt alles selber beibringen. Ich habe zwar angefangen, Illustration zu studieren, um etwas übers Zeichnen zu lernen, aber wirklich viel beigebracht wird dir da eigentlich nicht. Ich würde mich selbst auch nie als Künstler bezeichnen. Der Begriff hat heute so viele schlechte Konnotationen, das klingt einfach nur super behindert.
Ah, was ist denn dann die behindertste Sorte Künstler?
Die Liste ist da relativ lang, glaube ich, haha.
Und wer steht auf dieser Shitlist ganz oben?
Also mit solchen Sachen wie die von Joseph Beuys kann ich zum Beispiel überhaupt nichts anfangen.





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