Kopenhagen - Club Kids drehen durch

JihadDiese Nachricht ist gerade eingetroffen: Club Kids wie zum Beispiel Wow!Wow! aus London werden extra nach Japan geflogen um dort mit gelben Club Kids, die sich Darker Than Cancer nennen, aufzulegen und zu feiern.
In Dänemark kleben sich Club Kids falsche Bärte ins Gesicht und rennen mit unechten AK-47ern und zerlesenen Kopien vom Koran auf der Tanzfläche rum.
Michael Alig wäre stolz. Mal so ganz nebenbei: Wird er nicht bald auf Bewährung entlassen?

VICE: Hey Club Kid, warum hast du deinen Club “Jihad” genannt?
Frederik Bille Brahe: Der Name ist einfach sympathisch. Wir leben in Dänemark, dem rassistischsten Land in Skandinavien. Die ganze Idee des Jihads ist ein Vorurteil vieler Dänen gegenüber Moslems und wir versuchen die witzige Seite daran zu zeigen. Wir wollen die Leute dazu bringen, sich ein bisschen zu entspannen und nicht alles so ernst zu nehmen.

Ok, Ich weiß nicht so genau, ob ich schon vollkommen entspannt bin…
Du kannst in den Jihad Club gehen und dort machen was du willst. Das ist eine der Ideen, die hinter Jihad stehen – Das geht schon in Ordnung, wir können das machen. Im Club Jihad findet kein wirklicher Jihad statt. Warum können wir uns nicht mal einen kleinen Spaß darüber erlauben? Weißt du, der Name Jihad bedeutet nicht wirklich “Heiliger Krieg”. Es geht darum ein höheres Ziel im Leben anzustreben und das kann sehr wohl etwas simples sein, wie zum Beispiel sein Leben ausschließlich Partys zu widmen oder Babies zu bekommen. Was auch immer.

Die nächste Dosis Allah Akbah-dah-bing wird Freitag, den 17. November, von 23.00 Uhr bis 03.30 Uhr, im AURA, Rådhusstræde verabreicht.

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