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      Wie du dir selber einen bläst

      June 13, 2012

      Von Brian Moylan

      Komm schon, gib zu, dass du es versucht hast. Sofern du einen Penis, einen Mund und 15 freie Minuten hast und auch nur einen Funken Neugier in dir trägst, hast du versucht rauszufinden, wie nah du mit deinem Gesicht an diesen nervtötenden kleinen Pimmel herankommst, den du in deiner Hose mit dir rumträgst. Das ist schon OK, seit Anbeginn der Zeit versucht das männliche Geschlecht das Ding in seinen Mund zu nehmen. Unglücklicherweise können es nur die wenigsten von uns.

      Das schlimmste an diesen paar Zentimetern, die zwischen deiner Schwanzspitze und deinen süßen, süßen Lippen liegen, ist das Wissen, dass es tatsächlich Typen da draußen gibt, die diesen Abgrund überwinden können–und dabei handelt es sich noch nicht einmal um irgendwelche Schlangenmenschen oder Freaks mit einem 50 Zentimeter langem Rohr in der Unterhose. Es sind einfach ganz normale Kerle, die damit begnadet sind, sich selbst zu beglücken.

      Hier sind ein paar Tipps von zwei verschiedenen Typen, die beide ihren eigenen kleinen Freund fellationieren können. Der eine heißt Deviant Kade und ist ein Pornodarsteller, der sein Hinterzimmer-Penis-Kunststück häufig vor laufender Kamera vorführt. Der andere ist ein junger Mann Namens John, der nicht wollte, dass sein echter Name verwendet wird, weil er keine Lust hast, für dem Rest seines Lebens gezwungen zu sein, auf jeder Party seine Beine über seinen Kopf werfen zu müssen. Wir können folgendes von ihnen lernen.

      Sei dünn
      Beide Jungs sind Bohnenstangen von ungefähr 65 Kilo (beide um die 1.80). Es ist wenig überraschend, dass es viel leichter ist, an deinen eigenen Schwanz heranzukommen, wenn kein großer Bauch im Weg ist. Die Penisgröße scheint dabei keine allzu große Rolle zu spielen. Beide Kerle haben knapp 18 Zentimeter, wenn sie hart sind und sind damit nur ein wenig großzügiger bestückt als der Durchschnitt. Also scheint der Körpertyp ausschlaggebender zu sein als die Ausstattung.

      Mach dich locker
      Die 'abwärts schauende Hund-Position' aus dem Yoga musst du nicht beherrschen, aber beide Jungs betonen, wie wichtig Dehnübungen sind, besonders für den Hals. Teste deine Gelenkigkeit nicht erst am großen Tag, sondern verbringe erst eine Woche damit zu sehen, wie weit du deinen Oberkörper und alles über deinen Schultern dehnen kannst. Kade empfiehlt sogar sich mit einem heißen Bad aufzulockern. Als ob einen Schwanz in den Mund zu nehmen nicht schon schwul genug wäre.

      Werde hart
      John sagt, „Derjenige, der das hinkriegt, wenn er noch schlaff ist, sollte einen Preis gewinnen.“ Ist denn den eigenen Schwanz blasen zu können nicht Belohnung genug? Egal, jedenfalls sind beide der Meinung, je härter, umso besser. Kade benutzt einen Penisring um die maximale Härte zu erreichen und um seinen Steifen zu behalten, auch wenn sein Hals anfängt wehzutun oder er mal frustriert darüber ist, dass es nicht so glatt läuft, wie sonst.

      Such dir eine Position aus
      Kade bevorzugt es auf dem Rücken zu liegen und seine Bein in die Luft zu strecken, so dass er seinen Schwanz an seinen Mund heranführt. Er macht das auf dem Boden oder einer andren harten Oberfläche, weil ein Bett zu viel nachgibt. „Eine Art, auf die man es machen kann, ist sich mit dem Rücken und dem Kopf gegen die Wand zu lehnen und dann die Wand so weit runterzulaufen wie möglich.“ Ein Kissen unter dem Kopf dient nicht nur als Polster, sondern hebt auch noch ein wenig den Kopf.

      John, der beim Kacken entdeckt hat, dass er sich selbst einen blasen kann (eine spezielle Neurose, auf die wir hier gar nicht eingehen wollen), bevorzugt es, sich in einer sitzenden Position vorn über zu beugen und so den Kopf runter zum gelobten Land zu führen.

      Hol dir Hilfe
      Kade sagt, beim ersten mal als er seinen Vergnügungstempel erreichte, war das mit Hilfe einer Freundin, die vorsichtig seine Beine herunter drückte, damit er seinen Schwanz über die Ziellinie bekam. Er hatte großen Erfolg damit, seine sowohl männlichen als auch weiblichen Partner zu beglücken, indem er sich selbst beglückte. Er sagt, sie sind immer erstaunt, amüsiert und froh helfen zu können. Nun könnte man fragen, „Warum sollte irgendwer seinen eigenen Schwanz blasen wollen, wenn jemand anders da ist, der das für einen machen kann?“ Das beantworte ich mit einer anderen, sehr offensichtlichen Frage: Wer will nicht seinen eigenen Schwanz lutschen? Vielleicht solltest du lieber einen anderen Artikel über Katzencafés oder irgendwas lesen.

      Sei vorbereitet
      Solltest du siegreich in dieser Arena sein, musst du nicht nur die Unvermeidbarkeit dessen akzeptieren, dass jeder eine Vorführung deines sexy Geheimnisses fordern wird, es gibt noch eine andere Überraschung, auf die du vorbereitet sein solltest: In deinen eigenen Mund spritzen. Die meisten (Hetero-)Männer haben diese Erfahrung noch nicht gemacht, also könnte etwas Würgen ins Spiel kommen. „Das erste Mal in den eigenen Mund zu kommen ist ein Schock. Du bist so überrascht, dass es funktioniert,“ so Kade. „Du bist aufgeregter darüber, dass du es gerade wirklich machst, als dass du dich um dein Sperma scherst. Ich bin gerade in meinen Mund gekommen. Das ist unglaublich!'“

      Jetzt fangt alle an euch zu dehnen und wagt einen Versuch. Und vielleicht solltet ihr ein Telefon in der Nähe haben, für den Fall, dass etwas schief läuft. Es wird viel leichter sein, einen mitfühlenden Freund anzurufen, als einen Krankenwagen voller Rettungssanitäter, die dich auslachen werden.

       


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