Warum es super einfach ist, auf Tour gebumst zu werden

von Drew Millard


KISS, ein völlig normales und repräsentatives Beispiel für Rock‘n‘Roll-Sexhaber

Letzte Woche hat der hochverehrte Noisey-Oberbefehlshaber Ben Shapiro einen Artikel darüber geschrieben, warum es trotz der Vielzahl an Klischees, die der Begriff „Rock‘n‘Roll-Lifestyle“ bei euch hervorrufen könnte, in Wahrheit nahezu unmöglich ist, auf Tour gebumst zu werden. Seine Argumentation lässt sich etwa darauf runterbrechen: „Jungs in tourenden Bands riechen komisch, benehmen sich kindisch und außerdem hatte ich fast die ganze Zeit, in der ich auf Tour war, eine Freundin.“

Ja, es ist wahr, dass ich niemals in einer Band war und deshalb nie die Möglichkeit hatte, mit dem abgeschrammelten Tourbus nach Fuck City zu fahren. Aber der Spruch ist nicht einfach „Drugs and Rock‘n‘Roll“. Da gibt es auch noch das Wörtchen „Sex“. Also, ohne weitere Worte zu verlieren, sind hier die Gründe, warum es super einfach ist, deinen Maiskolben in den menschlichen Rührteig deiner Wahl zu tunken, während du mit deiner Band unterwegs bist.

ES GIBT JEDE MENGE ALKOHOL

Oft verdienen tourende Bands nicht sehr viel Geld. Das ist ein beschissener Fakt, mit dem du klarkommen musst. Aber alles, was eine Band vor Ort nicht in offiziellen Banknoten ausgezahlt bekommt, wird in der zweitbesten Währung wiedergutgemacht, die wir kennen: Alkohol. Dazu kommt, dass je nach Musikrichtung deiner Band das Publikum ebenfalls viel oder noch mehr Alkohol in sich reinschüttet. Wenn es eine Sache gibt, die uns die Wissenschaft zweifelsohne beigebracht hat, dann, dass besoffene Menschen in einem Raum irgendwann anfangen, rumzumachen.

Warum es noch einfach ist, auf Tour flachgelegt zu werden, könnt ihr bei Noisey lesen.

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