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      Ich bin mit einer Kippa durch Berlin gelaufen

      Am 15. Februar veröffentlichte das israelische Online-Magazin NRG ein Video, in dem ein Reporter mit einer Kippa auf dem Kopf schweigend durch Paris lief. Auf dem Spaziergang wurde der Reporter mehrere Male beleidigt, bedroht und angespuckt—offenbar nur, weil er als Jude zu erkennen war.

      Das Video erschien kurz nach den Terroranschlägen auf ein Café und eine Synagoge in Kopenhagen, in …

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      Am 15. Februar veröffentlichte das israelische Online-Magazin NRG ein Video, in dem ein Reporter mit einer Kippa auf dem Kopf schweigend durch Paris lief. Auf dem Spaziergang wurde der Reporter mehrere Male beleidigt, bedroht und angespuckt—offenbar nur, weil er als Jude zu erkennen war.

      Das Video erschien kurz nach den Terroranschlägen auf ein Café und eine Synagoge in Kopenhagen, in deren Folge der israelische Premierminister Netanjahu die Juden Europas aufforderte, den Kontinent zu verlassen und nach Israel zu kommen.

      Wir wollten herausfinden, was in Berlin passieren würde. Obwohl klar ist, dass diese Art Videos in keiner Weise repräsentativ sind, fanden wir das Experiment trotzdem interessant, vor allem im Kontext der aktuellen Debatte und der Tatsache, dass solche Videos gerade ein interessantes Medien-Phänomen darstellen.Also haben wir den israelisch-deutschen Schauspieler Amit Jacobi (den ihr vielleicht noch aus dem AstroTV-Hack kennt) gebeten, für uns mit einer Kippa auf dem Kopf einmal von Schöneweide bis zur Neuen Synagoge in Mitte zu laufen. Das Ergebnis seht ihr im Video.

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