Diese 30 Dinge solltest du angehen, bevor du 30 wirst

So wirst du erwachsen, aber nicht langweilig.

30 zu werden, macht einem eine Scheißangst. Ich weiß das, weil ich dieses Jahr 30 werde. Alleine das hier zu tippen, lässt mir kalte Schauer über den Rücken laufen. Würde ich bei X Factor antreten, wäre ich bereits in der Über-25-Kategorie und würde wahrscheinlich in einem knöchellangen Kleid am Klavier Balladen singen. Ich fühle mich allein wegen dieser X Factor-Anspielung alt. Wie diese Eltern, die "Tick Tock" schreiben.

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Wie auch immer. Eine Sache, die dir zwangsläufig auf dem Weg zu deinen 30ern passiert, ist, dass du Dinge lernst. Und wenn du wie ich in einem Medienunternehmen arbeitest, fasst du dieses Zeug in einer Liste zusammen. Das sind die Regeln. Du kannst nicht einfach 30 werden, ohne eine dieser Listen zu erstellen, in denen Ratschläge stehen wie "Benutze Sonnencreme!" und irgendwas über Alkoholkater.

Also: Hier ist die VICE-Liste mit allen Dingen, die du angehen solltest, bevor du 30 wirst. In diesem Stück steckt übrigens harte Recherchearbeit. Ich habe online und offline zahlreiche Freundinnen, Freunde und wildfremde Menschen um schlaue Ratschläge gebeten. Diese Liste ist also buchstäblich ein Produkt gesammelten Wissens. Sie ist die einzige Liste zum 30-Werden, die du jemals brauchen wirst.


Auch von VICE: Was kostet ein neues Gesicht


1) Achte auf deine Haut

Das Problem: Es gibt unendlich viele Reinigungs- und Pflegeprodukte für dein Gesicht und fast alle sind beschissen. 

Als eine Person, die den Großteil ihres jungen Erwachsenenlebens unter Akne gelitten hat, habe ich Folgendes gelernt: Die meisten Produkte bringen nichts, wenn du nicht eh schon ziemlich reine Haut hast. Falls das bei dir auch nicht der Fall ist, halte es simpel. Verwende Produkte ohne Alkohol mit möglichst wenig Inhaltsstoffen, die einem obendrein nicht die Poren verstopfen. Ich persönliche schwöre auf Retinol. Und wenn du wirklich hartnäckige Akne hast, lass dich von deiner Hautärztin beraten. Und ja, benutz unbedingt immer Sonnencreme!

2) Lerne, anständig zu kochen – oder zumindest ein paar Grundlagen

Das solltest du eigentlich schon vor deinem 25. Geburtstag getan haben, aber besser spät als nie. Zu den Grundlagen des Kochens gehören unter anderem: etwas Nudelwasser in deiner Nudelsoße zu verwenden; eine Tasse Reis mit zwei Tassen Wasser zu kochen; Fleisch, Fisch und Tofu vernünftig zu marinieren und zu wissen, wie lange du ein Frühstücksei kochen musst.

Außerdem solltest du nicht wie in deiner Studentenzeit Zwiebeln und Knoblauch zusammen in die Pfanne schmeißen. Der Knoblauch brennt dann an und schmeckt grauenvoll. Warte, bis die Zwiebeln glasig sind und dreh die Temperatur etwas runter. Dann kann der Knoblauch rein.

3) Mach eine Therapie

Die toxische Bitch zu sein, mag mit Anfang 20 noch irgendwie cute sein und dich interessant machen, aber wenn du dich auf die 30 zubewegst, ist es einfach nicht mehr dasselbe. Dann bist du nicht länger "impulsiv" und "eigensinnig", sondern hast tiefliegende Bindungs- und Kommunikationsprobleme. Und wo wir schon dabei sind: 

4) Drogen

Nur noch die guten. Zu den schlechten gehört Zeug wie Crystal Meth, Kokain, Speed und sogar MDMA. Gute Drogen sind Mushrooms, DMT und LSD. Es tut mir wirklich leid, aber langsam bist du zu alt, um bis 6 Uhr morgens bei irgendwelchen Fremden im Wohnzimmer abzuhängen und einer armen Person mit deinem endlosen Gelaber vom Überwachungskapitalismus das Ohr abzukauen. Wenn du auf die 30 zusteuerst, geht es bei Drogen, sofern du überhaupt noch welche nimmst, darum, "auf Reisen zu gehen" und "erleuchtet zu werden". Jedenfalls erzählen das alle. Ständig. Ungefragt.

5) Beherrsche deine Alkoholkater

Andere Listen würden dir an dieser Stelle raten, einfach weniger zu trinken. Im Laufe deiner 20er wandelt sich das Feedback zu deinen Absturzbesäufnissen langsam aber stetig von "haha, übelst" zu "ich mache mir ernsthaft Sorgen um deine Gesundheit, hier sind ein paar Nummern, die du vielleicht mal anrufen solltest". Natürlich ist der gesündeste Weg, keine fiesen Kater mehr zu haben und deinem Freundeskreis keine Sorgen zu machen, weniger Alkohol zu trinken.

Aber nur weil du älter wirst, musst du nicht aufhören zu leben. Hin und wieder – also nicht jedes verdammtes Wochenende! – ein Glas zu viel ist OK, solange der Kater dir nicht die nächsten drei Tage versaut. Für mich persönlich heißt das: möglichst auf zuckerhaltige Drinks verzichten und vor dem Schlafengehen mindestens einen halben Liter Wasser und Elektrolyte trinken. Letztere bekommst du in der Form von isotonischen Getränken – Gatorade, Powerade, Hauptsache irgendwas mit -ade – oder als Getränkepulver in der Apotheke.

6) Investiere in Nähzeug

Ich weiß, was du jetzt denkst: "Hau ab!" Aber es gibt wirklich keinen Grund, deine Lieblings-Jeans wegzuschmeißen, nur weil in ihrem Schritt ein riesiges Loch klafft. Näh es einfach zu! Mach das mit allen deinen guten Klamotten. Und wenn du wirklich absolut keinen Bock darauf hast, selbst zu nähen, bring dein Zeug zur nächsten Änderungsschneiderei. Das ist immer noch billiger und besser, als es neu zu kaufen.

7) Lerne, wie man Klamotten per Hand wäscht

Wenn wir schon bei Kleidung sind: Warum fängst du nicht endlich mal damit an, die Klamotten per Hand zu waschen, die laut Waschzettel nur für die Handwäsche geeignet sind? Ich persönlich habe das lange vermieden, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie ein Waschweib im Mittelalter am Zuber zu stehen und irgendwelche Stoffe auszuwringen. In Wahrheit dauert der ganze Vorgang vielleicht 15 Minuten – also alles in allem – und meine Stricksachen sehen nicht mehr aus wie Puppenkleidung.

8) Lass dir Botox und Lippenfüller spritzen

Nur Spaß. Scheiß auf Schönheitsideale und so weiter. Aber ernsthaft, irgendwann kommt der Punkt, im Leben, an dem du dich zwischen alternder Rockstar (Patti Smith, Liam Gallagher) und sexy Vamp (Pamela Anderson, Harald Glööckler) entscheiden musst. Und dieser Punkt ist … vielleicht jetzt? Es sei denn natürlich, du bist Courtney Love oder Mickey Rourke, dann kannst du beides sein.

9) Verabrede dich mit neuen Leuten und halte die Verabredungen auch ein

Als Teenager sind deine Freunde die Leute, mit denen du zur Schule oder auf Hauspartys gehst, dir Apfelkorn teilst und über andere Leute lästerst, auf die ihr steht. In deinen 20ern wird es immer schwerer, neue Freundschaften zu schließen, bis du dann plötzlich 28 bist und nur noch mit denselben fünf Menschen abhängst, die du noch aus der Schule oder Uni kennst und die jetzt alle heiraten.

Alte Freundschaften sind toll und schön, aber manchmal ist etwas frischer Wind in deinem Leben nötig. Um neue zu schließen, musst du dich aus deiner Komfortzone wagen. Verabrede dich und halte dich auch dran. Letztens hat mir eine Person, die ich kaum kenne, eine Nachricht geschrieben, ob ich nicht Lust auf einen Spaziergang hätte. Ich habe Ja gesagt und es war schön. Ich werde es wahrscheinlich wieder tun.

10) Kauf dir vernünftiges Werkzeug

Ich habe kein vernünftiges Werkzeug, aber alle sagen mir ständig, dass ich vernünftiges Werkzeug besitzen sollte. Also: Kauf dir Werkzeug.

11) Mach mehr Selfies

Weißt du noch, als du 18 warst und dachtest, du würdest aussehen wie eine mit Selbstbräuner eingeschmierte Ofenkartoffel? Wenn du dir jetzt die Fotos anschaust, siehst du eine jugendliche Person, die Energie ausstrahlt und straffe, runde Brüste oder einen richtigen Waschbrettbauch hat? Tja, ich fürchte, das wird nicht anders sein, wenn du die 40 erreichst. Also, mach einen Haufen Fotos von dir, auch wenn du dich selbst gerade nicht besonders gutaussehend findest. Du bist es!

Außerdem siehst du anhand der Bilder, wie cool dein Leben bislang war. Du erinnerst dich an deine 20er vielleicht als einen endlosen Mix aus Netflix-Binging und Social-Media-Doomscrolling, Pandemie, Klimawandel und Krieg. Aber schau dir mal die ganzen Fotos an: Du hattest Spaß!

12) Hör auf, dich für komischen Sexkram zu schämen

Es gibt nichts Peinlicheres, als dass einem etwas peinlich ist. Vor allem wegen Sexkram. Und ganz besonders, wenn du 30 wirst. Du stehst darauf, dich peggen zu lassen, während man dich "Mami" nennt? Ja und?

Foto: Chris Bethell

13) Lern, Zigaretten zu drehen

Das hier gilt ganz besonders für alle Rauchenden, Gesellschaftsrauchenden und "Nicht-Rauchenden", die nach ziemlich genau drei Drinks andere Leute anschnorren, ob sie ihnen nicht eine drehen können. Wo wir schon dabei sind: Kauf dir deinen eigenen Tabak. 

14) Halte deine Pflanzen am Leben

Anscheinend gehört mehr dazu, das Überleben seiner Zimmerpflanzen zu sichern, als sie zu gießen, wenn du dich mal gerade daran erinnerst. Diese Menschen, die ihre Zimmer in einen grünen Dschungel verwandelt haben, benutzen Zerstäuber und Dünger – und vor allem wechseln sie regelmäßig die Erde und topfen ihre Pflanzen um.

Falls du mit dem Gedanken spielen solltest, mit 30 auch so ein Pflanzenmensch zu werden – was nicht unwahrscheinlich ist, da so ziemlich alle mit 30 Pflanzenmenschen zu werden scheinen –, informiere dich. Ansonsten wird dein Schlafzimmer bald wieder aussehen wie ein Komposthaufen. 

15) Hör auf, Leute zu ghosten

Mit Ghosten meine ich nicht, zu vergessen, jemandem auf Bumble zu antworten. Das nennt man einfach, sein Leben leben. Mit Ghosten meine ich, mit einer Person Sex zu haben oder drei bis sechs Monate etwas mit ihr Laufen zu haben, nur um dich dann plötzlich totzustellen, weil du einmal gesehen hast, wie sie sich die Schnürsenkel vorm Überqueren der Straße zugebunden hat. Sei nicht 32 Jahre alt und ghoste Leute. Schreib wenigstens eine E-Mail. 

16) Verstehe Steuererklärungen

Einmal habe ich die Steuererklärung nicht verstanden und das Finanzamt wollte 10.000 Euro von mir haben, obwohl ich noch zur Uni ging und einen popeligen Nebenjob im Einzelhandel hatte. Jedes Mal, wenn ich dann Spaß hatte, lachte oder mich auch nur ansatzweise über etwas freute, kam mir die Zahl 10.000 in grellroten Lettern vor Augen und ich hatte sofort keinen Spaß mehr. 10.000 fucking Euro.

Sei nicht wie ich. Versteh deine Steuererklärung. Lern diese fürchterliche Finanzamtssprache. Wenn du zu den Leuten gehörst, die augenblicklich sehr, sehr müde werden, sobald sie Worte wie  Einnahmenüberschussrechnung lesen, lass es dir von einem Menschen erklären, der sich professionell damit befasst. Wenn du selbstständig bist, hol dir unbedingt einen Steuerberater, falls dein Budget das zulässt.

17) Putz deine Wände

Klingt erstmal komisch, aber ist dir schon mal aufgefallen, dass Wände manchmal richtig eklig werden? Du kannst sie einfach mit einem feuchten Lappen abwischen.

18) Habe Beziehungen, die unkompliziert sind

Zu viele Menschen verbringen die besten Jahre ihres Lebens in Schreiwettbewerben mit ihrem On-Off-Seelenpartner, respektive Partnerin, aus der Unizeit. Beziehungen sollten sich mindestens 75 Prozent der Zeit gut anfühlen. Wenn du deine Partnerin oder deinen Partner anschaust, solltest du ein Oxytocin-High spüren und nicht in düsteren Gedanken versinken oder Rachepläne schmieden. 

19) Habe Beziehungen, die Spaß machen

Nur weil du 30 wirst und eine feste Partnerin oder festen Partner hast, bedeutet das nicht, dass außer Netflix-Crime-Dokus und "Was sollen wir heute zu Abend essen?" nichts mehr bei euch passiert. Macht mal was Neues, was Anderes. Geht zusammen auf Partys. Steigt in einen zufälligen Linienbus und steigt irgendwo wieder aus. Knutscht im Uber rum. Worauf immer ihr Lust habt, Hauptsache, ihr macht was. Oder …

20) Habe gar keine Beziehung

Keine 700 Euro Zweizimmerwohnung in Köln-Ehrenfeld ist es wert, dass man sie mit einem 29 Jahre alten Skater teilen muss, der jeden Abend fragt, was es zu essen gibt, und dich nie leckt.

21) Hör auf, ständig ungesunden Mist zu essen

Es ist schon etwas gemein, die Essensvorlieben eines siebenjährigen Jungen und den Körper einer fast 30-Jährigen zu haben. Am liebsten würde ich den ganzen Tag nur Smiley-Pommes und Burger King essen, aber wenn ich das mehr als drei Tage am Stück mache, fühle ich mich wie eine depressive Nacktschnecke.

Moralisch betrachtet spricht eigentlich nichts dagegen, ungesunden Mist zu essen, aber je älter du wirst, desto mehr musst du auf deinen Körper achten. Das ist einfach Entropie, Baby. Also iss mehr Gemüse und Obst  und perfektioniere deine Suppenrezepte. Dir wird es am Ende besser gehen.

22) Nenn deine romantischen Verflechtungen "Lover"

Freund oder Freundin? Klingt irgendwie nach Teenagerliebe. Partner? Viel zu ernst. Mann oder Frau? Haha, nein. Lover? Sexy und geheimnisvoll!

23) Schlaf mehr

Mal abgesehen von chronischen Krankheiten und Depressionen gibt es wahrscheinlich nichts, das sich nicht mit mehr Schlaf zumindest verbessern ließe. Mach einen Powernap in der Mittagspause. Döse ein bisschen auf dem Heimweg in den Öffis. Geh ein paar Mal hintereinander um 22 Uhr ins Bett und besorg dir eine dieser Schlaf-Apps, die aufnehmen, wie du um 4 Uhr morgens unheimliche Goblin-Geräusche machst.

Nach Sonnenaufgang von der Afterparty nach Hause zu torkeln, ist voll OK, wenn du 21 bist, aber mit knapp 30 fühlst du dich dann, als würdest du von innen verfallen, was du irgendwie auch tust.

24) Besitze mindestens drei Outfits, die du als schick bezeichnest

Älter zu werden, bedeutet auch, zu mehr Hochzeiten, Vorstellungsgesprächen und Beerdigungen gehen zu müssen. Es wäre also gut, wenn du mehr als eine Daunenjacke und ein paar Outfits von H&M besitzen würdest. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass so ziemlich jede und jeder in einem schwarzen Rollkragenpulli seriös und schlau aussieht. Besorg dir drei davon und bewahre sie in deinem Kleiderschrank auf, bis jemand stirbt, heiratet oder dich feuert.

25) Akzeptiere, wie durchgeknallt du bist

Eine Sache, die dir niemand übers 30-Werden sagt, ist, dass sich dein Vibe sehr verändern wird. Du wirst zwar denselben durchgeknallten Unfug machen, der dich in deinen 20ern definiert hat, aber dir wird es immer egaler. Die Scham schrumpft mit jedem Monat, bis du quasi schambefreit bist. Freu dich, du bist jetzt endlich frei.

26) Werde gut im Lecken oder Blasen

Wenn sich deine 20er dem Ende neigen, gibt es eigentlich keine Ausrede mehr, nicht gut in Oralsex zu sein – es sei denn, du hast keinen Sex oder kein Gesicht. Das Gleiche gilt fürs Fingern beziehungsweise Handjobs. Wenn du diese beiden Dinge souverän und mit dem nötigen Feingefühl meisterst, brauchst du dir um den Rest eigentlich keine Sorgen zu machen. 

27) Hör auf, dich wie ein großes Baby zu benehmen

Als ich meine Kollegin Hatti Rex fragte, was sie unbedingt machen sollte, bevor sie 30 wird, war das hier ihr einziger Ratschlag. Siehe auch: 3, 12 und 15. 

28) Trink mehr Wasser

Du hast Kopfschmerzen? Fühlst dich ein bisschen matschig im Kopf? Verwirrt? Schlapp? Was hast du denn heute getrunken? Wie bitte? Sieben Tassen Kaffee?!

Wenn du einmal damit angefangen hast, macht es sogar richtig Spaß, viel Wasser zu trinken. Glaub mir. Dein Gehirn beginnt, wie eine gut geölte Maschine zu arbeiten. Deine Haut entwickelt einen Schimmer. Das Weiß deiner Augen wird noch heller. Es gibt Leute auf YouTube, die sich dabei filmen, wie sie Wasser trinken – und sonst nichts. Auch wenn ich finde, dass sie es übertreiben, verstehe ich es ein bisschen.

29) Hör nicht auf, neue Musik zu hören

Eine meiner größten Ängste ist, einer dieser Menschen zu werden, die in ihren 30ern und 40ern nur noch die Musik ihrer Jugend hören. Wie diese Gen-X-Väter, die wehmütig sagen: "Solche Bands wie Soundgarden gibt's einfach nicht mehr." Nur weil du ein richtiger Erwachsener bist, heißt das nicht, dass dein Geschmack für immer einfrieren muss.

Aber hey, wenn du für deines Lebens nur noch My Chemical Romance hören willst, ist das auch OK.

30) Freu dich darüber, dass du 30 wirst

Älter werden ist gruselig, aber du kannst nur vorwärts gehen, niemals zurück. Und vorwärts heißt in diesem Fall: näher an den Tod, das Ende deiner Existenz.

Aber es gibt eine Menge, über das man sich freuen kann, wenn man das Ende der 20er erreicht hat. Älter zu werden, heißt nämlich, die Dinge zu tun, die du liebst, weil du sie liebst – und nicht weil andere Leute sie lieben. So etwas wie Gruppenzwang gibt es in diesem Alter kaum noch. Vielleicht entwickelst du eine ausgeprägte Kieferpartie. Du kannst definitiv besser Make-up auftragen. Wahrscheinlich bist du jetzt eine nettere oder zumindest entspanntere Person als noch vor ein paar Jahren. Vielleicht ist dein Style jetzt auch etwas anspruchsvoller. Du weißt besser, wann du ausgehen und wann du lieber zu Hause bleiben solltest. Auch wenn du jetzt alt bist, soooo alt bist du dann doch nicht.

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