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Statt sich für ALS-Patienten einen Eimer Eiswasser über den Kopf zu kippen, hat ein 16-jähriger Inder ein Gerät entwickelt, das Atem in Sprache umwandeln kann. Der Schüler Arsh Shah Dilbagi ist der Schöpfer von TALK, einer tragbaren und kostengünstigen Hilfe für Menschen, die am Locked-In-Syndrom oder Amyothropher Lateralsklerose (ALS) leiden oder anderweitige Lähmungen haben, die das Sprechen beeinträchtigen oder unmöglich machen.
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Dilbagis Prototyp ist mit einem einfachen Mikrocontroller für schlappe 19 Euro ausgestattet und sein Apparat kostet insgesamt nur rund 62 Euro—ungefähr hundertmal weniger als herkömmliche Geräte zur Kommunikationsunterstützung, wie sie Stephen Hawking benutzt.
TALK wandelt Atemstöße mittels eines druckempfindlichen Mikrofons in elektrische Signale um. Dafür wird eine Membran direkt auf einen Silizium-Mikrochip geätzt. Der Nutzer braucht nur zwei unterscheidbare Signale von sich geben, die sich in Länge oder Intensität unterscheiden, und schon werden seine Worte in Morsecode buchstabiert.
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