Eigenkapital vs. Jogginganzug: So hält die Gentrifizierung in Kopenhagen Einzug

Sydhavnen, ein ehemaliges Arbeiterviertel der dänischen Hauptstadt, verändert sich. Der Fotograf Casper Aguila Christoffersen hat versucht, diese Veränderung bildlich einzufangen.

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Sep. 19 2016, 4:00am

Alle Fotos bereitgestellt von Casper Aguila Christoffersen

In Sydhavnen, einem Stadtteil von Kopenhagen, findet gerade ein Überlebenskampf statt: Urbane Erneuerung, Gentrifizierung oder Modernisierung—man kann es nennen, wie man will—hält im ehemaligen Arbeiterviertel der dänischen Hauptstadt Einzug und die damit einhergehenden Veränderungen sind kaum zu übersehen. Aus dem Boden gestampfte Hochhäuser werfen ihre langen Schatten auf die Sydhavnener Sozialwohnungen. Eigenkapital, Karriere und Ehrgeiz treffen auf von Unkraut geprägte Vorgärten sowie auf die bunten Jogginganzüge der alteingesessenen Anwohner.

Der Fotograf Casper Aguila Christoffersen hat sich in Sydhavnen umgesehen und dabei versucht, diesen Gegensatz bildlich einzufangen. Folgende Motive kamen ihm dabei vor die Kamera:

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