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Liebeskomödien im Test: Wie realistisch sind '500 Days of Summer' und Co.?

YouTube-Star und Beziehungsexperte Michael Buchinger hat sich passend zum Valentinstag durch die großen Herzschmerz-Klassiker gewühlt.

von Michael Buchinger
14 Februar 2017, 12:31pm

Ich liebe romantische Komödien. Mein liebster Film des Genres ist mit Abstand  E-Mail für dich, in dem Meg Ryan und Tom Hanks Rivalen im Geschäft, aber Verliebte im World Wide Web spielen, die sich gegenseitig E-Mails schreiben und dabei keine Sekunde lang schnallen, dass sie sich auch im echten Leben kennen (was mich – zugegeben – ein bisschen an ihrer Intelligenz zweifeln lässt. Sie brauchen schon sehr lange, um diese Nuss zu knacken!).

Im Alter von 14 bis 18 habe ich diesen Film mindestens einmal im Monat geschaut, was euch auch in etwa Auskunft darüber geben sollte, wie viel Sex ich in diesem Zeitraum so hatte. Diesem Ritual habe ich all die falschen Erwartungen an die Liebe zu verdanken: Nun war ich felsenfest davon überzeugt, dass mein Traumprinz schon kommen würde, wenn ich einfach lang genug in Online-Foren oder Chatrooms rumlungern würde. Leider nein: Der einzige Prinz, der mir im Internet je unterkam, war dieser nigerianische Prinz aus den Spam-Mails, der möchte, dass ich ihm Geld überweise.

Pünktlich zum Valentinstag machte ich es mir dieses Jahr zum Vorsatz, mir wieder einmal ein paar klassische Rom-Coms aus meiner umfangreichen DVD-Sammlung zu Gemüte zu führen und sie (in liebevoller Erinnerung an mein  E-Mail für Dich-Erlebnis) auf die Probe zu stellen: Sind die dargestellten Szenarien realistisch und wären sie im echten Leben wirklich genau so schön? Oder sind so viele von uns am Tag der Liebe so wahnsinnig unglücklich, weil die Szenen, zu denen wir ins Kissen schluchzen, so rein gar nichts mit der Realität zu tun haben?

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