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Ein Amoklauf-Simulator soll Lehrer auf den Ernstfall vorbereiten

"Niemand kann hier gewinnen."

"Das ist kein Spiel", sagt John Verrico, wenn man ihn nach der ungewöhnlichen Software fragt, die er vertritt. Zumindest auf den ersten Blick scheint der Sprecher des US-Ministeriums für Innere Sicherheit zu irren: Aus der Ego-Perspektive beobachten wir eine Gruppe verängstigt kreischender Schüler, wie sie chaotisch durch ein virtuelles Klassenzimmer stürmen. Das Spiel, sorry, die Simulation spielen wie aus der Sicht eines "Lehrers", während eine Bild-im-Bild-Funktion zeigt, dass ein bewaffneter Angreifer auf dem Weg zu uns ist.

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Der "Lehrer" muss nun schnell reagieren: Mit einem Tastendruck ruft er eine Auswahl von Anweisungen: Aus dem Fenster hüpfen? Unter die Tische hocken? Der Lehrer entscheidet sich für die erste Option: "Presst euch an die Wand!" – gerade rechtzeitig, um den Schüssen des Angreifers vom Gang zu entgehen. Haben wir die Runde damit gewonnen?

Wenn es nach John Verrico geht, stellen wir damit die falsche Frage: "Das ist eine Lernsimulation, ein Serious Game. Niemand kann hier gewinnen."

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