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Warum der Rollkragenpulli als Sinnbild für nachdenkliches Design gilt

Hermione Hoby erklärt uns die Bedeutung des Mode-Klassikers.

Es gibt die Audrey, die wir alle kennen: Die mit Diamanten im Haar, einer Perlenkette um den Hals und einem aufgesetzten Lächeln. Und auch ihr Charakter der Holly Golightly aus Frühstück bei Tiffany ist in unserer kollektiven Erinnerung auf das kleine Schwarze reduziert. Dann gibt es da aber noch die Audrey im schwarzen Rollkragenpulli als Jo Stockton in Ein süßer Fratz, einem Film, der dem berühmteren Frühstück bei Tiffany vorausging. Ein Kleidungsstück, das in seiner Bescheidenheit und Schlichtheit scheinbar kein Statement sein soll – und doch immer eines sein wird.

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Doch zurück zum Film: Jo, die von Audrey Hepburn gespielt wird, arbeitet in einem Buchladen in London und ist begeisterte Beatnik-Bohemienne. Sie hat eine Aversion gegen Mode, allen voran gegen Modemagazine. Sie sind ihrer Meinung nach "eine unsachliche Beeinflussung des Zeitgeschmacks um ökonomischer Vorteile willen." Doch als ihre verstaubte Buchhandlung zur Kulisse eines Mode-Shootings wird, und Jo von einem ehrgeizigen Fotografen und einer erfolgreichen Herausgeberin dazu überredet wird, für die neueste Ausgabe eines renommierten Magazins als Model zu posieren, ändert sich ihre Meinung. Zwar möchte sie zuerst ablehnen, doch als sie erfährt, dass das Shooting in Paris stattfinden soll und sie somit einen Philosophen kennenlernen könnte, den sie schon lange bewundert, ergreift sie die Gelegenheit und reist in die französische Hauptstadt.

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