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Autotune trifft Orchester: Seht euch Trettmanns Böhmermann-Performance an

Nur mit den Echten – und Jan Böhmermann. Trettmann hat mal wieder bewiesen, warum er für viele "der einzige Autotune-Rapper, der was drauf hat" ist.
10 November 2017, 10:37am

Liest man sich die ersten beiden Top-Kommenatre unter dem YouTube-Video von Trettmanns gestriger Performance beim Neo Magazin Royale durch, steht da an erster Stelle: "Der einzige Autotune Rapper der was draufhat! [sic!] und "Böhmerehrenmann, der einzige deutsche Fernsehmoderator, der tatsächlich Ahnung von Rap hat".

Wir möchten uns jetzt weder komplett hinter die erste, noch die zweite Aussage stellen, aber eine gewisse Teilwahrheit beinhalten beide. Ja, Trettmann ist einer der talentiertesten und interessanten Musiker, die im Moment Rapdeutschland zu bieten hat. Und ja, Jan Böhmermann hat ein gutes Händchen, was die Auswahl seiner musikalischen Gäste angeht, #fler #tua.

Trettmann liefert dann natürlich auch gemäß des Top-Kommentars ab, obwohl wir nicht leugnen können, insgeheim darauf gehofft zu haben, dass die märchenhafte Atmosphäre plötzlich von Gzuz unterbrochen wird, der vollkommen rillé auf die Bühne gepoltert kommt, einmal das ganze Studio auf den Kopf stellt und sich dann wieder sang und klanglos verpisst. Jedes Märchen braucht schließlich seinen bösen Wolf. Dieses hier kommt aber auch perfekt ohne aus.

Wie Trettmanns Tour-Life mit Gzuz und der restlichen 187 Strassenbande so aussah, könnt ihr in seinem Tour-Tagebuch nachlesen, das er netterweise für uns geführt hatte.

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