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Im Cartoon-Interview mit der deutschen Zeichnerin, die im Internet ein Star ist

Unter dem Namen „floccinaucinihilipilificationa“ skizziert Franziska aus Hessen unsere tiefsten Ängste und zählt mittlerweile sogar Hollywood-Schauspieler zu ihren Fans.

von Lisa Ludwig
24 März 2016, 8:45am

Tumblr ist das soziale Netzwerk, das für manche auf den ersten Blick etwas überfordernd wirken mag. Irgendwo zwischen Teenie-Foto-Tagebuch, Ästhetik-Porno für Leute, denen Instagram zu kleinteilig ist, und wirklich sehr expliziter Fanfiction über absolut alles, ist die Blogging-Seite aber auch eben eins: Eine Plattform für Kreative—egal ob Schreiber oder Zeichner. Eine von den Personen, die sich mit ihren Cartoons zu nicht ganz unerheblichem Internet-Fame gezeichnet hat, ist die 21-jährige Franziska. Unter dem Pseudonym floccinaucinihilipilificationa postet sie seit rund zwei Jahren regelmäßig Comic-Strips über Harry Potter, misanthropische Meerjungfrauen oder die Hauptfiguren aus Sherlock, mittlerweile zählt sie 210.000 Follower. Wirklich bekannt wurde sie allerdings erst durch die im Ansatz autobiografische Figur einer Biene, die von einer sozial unangenehmen Situation in die nächste fällt und dabei ganz nebenbei unsere tiefsten sozialen Ängste aufdeckt. Die Arbeit der Hessin wurde bisher unter anderem von Buzzfeed oder der amerikanischen Popkulturseite Dorkly geteilt, mittlerweile scheint sogar Schauspieler Robert Downey Jr. zu ihren Fans zu gehören.

Wir hatten einige Fragen an die Studentin. Geantwortet hat sie uns—ganz standesgemäß—in Cartoons.

Wann und warum hast du angefangen zu zeichnen?

Richtig bekannt bist du durch deine „socially awkward Bee" geworden. Was ist eine unangenehme Situation, in die man nur als Frau gebracht wird?

Weil man bei Tumblr an jeder Ecke darauf stößt: Was hältst du eigentlich von erotischen Fanfictions?

Du zeichnest ziemlich viele Harry Potter-Comics. Was würde Voldemort zu Pegida sagen?

Kommen wir zu einer der wichtigsten Fragen der Menschheit: Hunde oder Katzen?

Wo siehst du dich in 50 Jahren?

Abschließende Worte an alle Antifeministen da draußen?

Mehr von Franziska findet ihr auf ihrem Tumblr-Blog.