Estela Ramos Apaza hat einen Großteil ihres Lebens Kokablätter in La Asunta geerntet. Heute ist sie vor allem politisch aktiv, weil sie mehr aus ihrem Leben machen wollte
Die sogenannten "Taques" – große Säcke voll mit Kokablättern – werden für den Transport nach La Paz fertiggemacht. Für viele Communitys in den ländlichen Gegenden Boliviens sind sie die beste Einkommensquelle
Die Akte von Myriam Choque enthält ihre psychologische Beurteilung und die forensische Analyse mit den Beweisen für körperliche Gewalt. Auf der letzten Seite findet man ihre Sterbeurkunde
Während der Workshops kauen die Frauen Kokablätter gemischt mit Lauge aus Asche
Das ist Najhely Bustamante, das 13-jährige Mädchen, das bei dem Workshop durch ihre bewundernswerte Eloquenz und ihr Selbstvertrauen überzeugte
Faustina Carreño kämpft zusammen mit ihren Gewerkschaftskolleginnen dafür, dass die Kokabäuerinnen in Bolivien genauso behandelt werden wie die Kokabauern
Das besagte Poster
Estela Ramos Apaza ist 56 Jahre alt und hat den Großteil ihres Lebens als Kokabäuerin gearbeitet. Jetzt engagiert sie sich vermehrt in der Politik

Faustina Carreño bereitet ihre Säcke voller Kokablätter für den Transport nach La Paz vor
Noemí Prieto, eine der Workshop-Teilnehmerinnen, ist aus dem Departamento Oruro nach La Asunta gekommen, um zusammen mit ihrem Mann Koka anzubauen
Durch die Handelsgewerkschaft und ihre Position in der Kommunalverwaltung kann Ramos Apaza Workshops organisieren, deren Ziel es ist, Gewalt gegen Frauen zu verhindern, eine Diskussion zum psychischen und körperlichen Wohlergehen zu starten und die nachhaltige Landwirtschaft in La Asunta zu fördern
Prieto auf dem Nachhauseweg von ihrer Plantage. Zwar hat sie als Gewerkschaftsvorsitzende mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber sie sagt, dass Erfahrungen wie der Workshop ihre Leidenschaft neu geweckt hätten, den Frauen zu helfen, die unter häuslicher Gewalt leiden
Der Großteil der Bevölkerung von La Asunta kommt eigentlich aus anderen Teilen Boliviens. Was viele Familie aber eint: Die Kokapflanze ist für sie die Einkommensquelle Nummer eins
Érika Apaza Aguilar beim Trocknen von Kokablättern
Die indigenen Volksstämme der Anden benutzen Koka schon seit Jahrtausenden für medizinische und rituelle Zwecke. Die Pflanze ist ein fester Bestandteil der dortigen Identität und Tradition
Najhely Bustamante zusammen mit ihrer Mutter Viviana Delgado und ihrer jüngeren Schwester auf ihrer Kokaplantage
In Bolivien und Peru gibt es insgesamt mehr als acht Millionen Konsumierende der traditionellen Kokablätter