Hand aufs Herz: Wir alle wussten, dass es früher oder später auf Japan rauslaufen würde. Japan ist projektiv-pornografisch gesehen für uns Eurotrashler zirka das, was für den gemeinen US-Amerikaner „The German Stuff" ist – also ein Sammelbegriff für so ziemlich alles, was man eigentlich keinem gerne unterstellt, aber wenn, dann schon am Ehesten den Achsenmächten aus dem Zweiten Weltkrieg. Warum? Wahrscheinlich, weil die einen früher den Führer hatten und die andren derzeit Unterhöschen aus dem Automaten und Vergewaltigungs-Games für die Konsole verkaufen. Nein, dass es uns hier irgendwann nach Japan verschlägt, sollte wirklich niemanden wundern. Tatsächlich meinte unser Online-Boss, als ich mit der Idee für diesen Blog zu ihm kam: "Ja, schon, aber ich befürchte, dass das auf 14-jährige Schulmädchen hinausläuft." (Woraufhin ich schnell meine Top-10 Porno-Bookmarks löschte und ihm versicherte, dass alles im Rahmen des legal Abartigen bleiben würde.)
Überraschend ist da schon eher, dass es nur genau zwei Ausgaben des Wrong Boner Blogs brauchte, um den Weg für "Japano Jizz" zu bereiten, und dass meine erste Nippon-Latte rein gar nichts mit Schuluniformen und/oder Minderjährigen zu tun hat.BACKGROUNDIch weiß nicht, wie es euch geht (es sei denn, die Antwort hat etwas mit eurer tiefen Trauer über die ausbleibende Fortsetzung von Community und anderen ernsthaften White People Problems zu tun), aber ich finde ja, die besten Boner sind die, die nicht einfach nur aus purer Geilheit entstehen. Geil ist gut, versteht mich nicht falsch, aber lustig-geil, traurig-geil oder wütend-geil stehen für mich immer noch ein Level höher. Im Falle des vorliegenden Boners (Beweisstück A) muss ich gestehen, dass zusätzlich zum offensichtlichen Erektionsanreiz mein Hirn auch noch einen Domino-Day der Assoziationsketten veranstaltete, der auf perfide Weise mit Whitney Houston und dieser taubstummen 29-jährigen Suicide Girl-Typin zu tun hatte. Kommt man in die Hölle, wenn man jemanden vor lauter Anteilnahme einfach nur zerficken will?BONERGanz im Ernst, ich war noch nie so froh, kein Wort von den Kommentaren zu einem Video zu verstehen wie hier. Das Ding, um das es geht, ist eine technische Sensation und sieht aus wie die jodelnde Saugglocken-Version eines Fleshlights aus einem Paralleluniversum, in dem David Cronenberg mit Sexspielzeug à la eXistenZ berühmt wurde. Damit nicht genug, hört sich der Sing-Roboter auch noch an, als wäre er taubstumm und weckt damit ganz viele falsche Gefühle (nennen wir sie: Regungen). Hier das Bewegtbild zum getrübten Blas-Spaß:Okay, und jetzt packt euren Schwanz aus und stellt euch vor, der Maschinen-Aal wäre die 29-jährige Schnitte von vorhin, die zum ersten Mal, seit sie hören kann, versucht, Whitney Houston nachzusingen. Und dann auch noch erfährt, dass die Diva gerade gestorben ist. Während ihr sie in den Mund bumst. So, ich hab's gesagt. Und jetzt versteck ich mich vor euch und der Welt, bis ich wieder an Gänseblümchen denken kann. Mahalo!EMPFOHLENE ARTIKELLetzte Woche beim VICE Wrong Boner BlogVorletzte Woche beim VICE Wrong Boner Blog
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