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Mode

Ana Kras

Da ihr mich kennt, kennt ihr jetzt auch Ana Kras. Sagt hallo.
13.12.10

Es ist eine extrem unprofessionelle Art, einen Blog über eine wirklich begabte Fotografin, Illustratorin und Möbeldesignerin so anzufangen. Aber: Ana Kras ist eine Freundin der Exmitbewohnerin einer serbischen Freundin meiner Mitbewohnerin, was nicht nur Milgrams Kleine-Welt-Phänonem, sondern auch das Transivitätsprinzip bestätigt. Da ihr mich kennt, kennt ihr jetzt auch Ana Kras. Sagt hallo. Ich hatte alternative, wesentlich informativere Anfänge; zum Beispiel: "Ana Kras ist 26 und lebt in Belgrad, sie mag Erdbeben und ihr Fruit Blender ist letztens explodiert." Oder: "Wir kennen Ana Kras seit ihren Illustrationen für die No-photo-Issue. Auf ihrem Blog, den Ikebana-Alben, veröffentlicht die Fotografin… ". Natürlich könnte man auch einfach etwas über ihre Fotos sagen. Hatte ich auch vor. Nur ist es so, dass mir gerade gesagt wurde, dass ich "bis zum Anschlag im Hochglanzanus der Vice" stecke. Und Ana Kras' Fotos sind, wenn überhaupt ein Körperteil, am ehesten in der Ohrläppchengegend anzusiedeln, so analog und farbsynchron und verwaschen und surreal-ästhetisch, wie sie sind. Wenn man aber (wie ich) im Hochglanzanus von etwas steckt, ist es schwierig, glaubhafte Beziehungen zu externen Analogohrläppchen herzustellen. Was wiederum GEGEN Milgrams Kleine-Welt-Phänonem und das Transivitätsprinzip spricht. Ich will den Leser ja auch nicht in die Scheiße ziehen. Überhaupt, es sind Fotos. Seht sie euch halt selbst an.

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