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Politik

"Gar keine Waffen sind auch keine Lösung!"

Ein Waffensammler aus Oberösterreich hat mit uns über heimische Waffengesetze und den Spaß am Schießen gesprochen.
1.11.14

"Viele Feuerwaffen, viele Tote." So klingt in Österreich die simpel gehaltene Einstellung zu Waffenbesitz. Das mag daran liegen, dass es in diesem Land keine extreme Glorifizierung von Pistolen und Gewehren gibt wie in den USA und Typen mit Waffen entweder als irre, Jäger oder beides abgestempelt werden.

Schießen ist aber nicht nur für Leute mit Agressionsstau. Es gibt harmlose sportliche Aspekte, die aufgrund der Stigmata der Waffengewalt gerne ignoriert werden. Ich war in Oberösterreich bei einem Wettkampfschützen und Sammler von Pistolen bis Gewehren, um über die heimische Waffenpolitik zu sprechen. Und dann sind wir natürlich auch noch auf den lokalen Schießstand gegangen, um ein paar Runden Munition zu verballern.

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Es wurden kinetische und verdammt laute Kräfte freigesetzt, die mir ziemlichen Respekt eingeflößt haben. Waffenbesitz setzt in Österreich mehr behördliche Kontrollen voraus, als gedacht. Ein totales Waffenverbot hält unser Interview-Gast sogar für problematisch.

VICE: Du sammelst also Schusswaffen?
Wenn mir was Günstiges unterkommt. Zur Zeit habe ich aber genug, alle Kaliber, von Kaliber .22 also Flobertmunition bis Kaliber .44. Das ist der Prügel da vor dir.

Woraus besteht der Rest deiner Sammlung?
Ich besitze 12 Feuerwaffen. Einige Gewehre, aber hauptsächlich Pistolen und Revolver, von denen allerdings nur zwei im Betrieb sind, also im Sinne von Sportschießen und Wettbewerben. Unser Schützenverein trainiert übrigens gerade hart fürs „Bratlschießen". Da treten zwei Gruppen gegeneinander an und die mit dem schlechteren Punkteergebnis zahlt der anderen am Ende einen Schweinsbraten. Der Rest meiner Waffen kommt jedenfalls selten oder fast nie zum Einsatz. Das liegt alles im Waffentresor im Schlafzimmer am Bettende.

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Die Gewehre sind nicht im Tresor? Und welche Dokumente braucht man für so einen Waffenbesitz?
Nein, die Gewehre zähle ich da nicht dazu. Für Faustfeuerwaffen, also Pistolen und Revolver, braucht man eine Waffenbesitzkarte, für Gewehre nicht. Diese Karte bekommt man ab 21 und auf der kannst du anfangs mal zwei Pistolen angeben. Später kann man die Karte erweitern lassen auf 5 oder 10 Faustfeuerwaffen.

Das klingt ein bisschen wie eine Pizzatreuekarte: „Die zehnte ist gratis."
So in die Richtung. Du brauchst auf der Bezirkshauptmannschaft nur einen guten Grund. Wenn du mehr Waffen willst, kommt natürlich die Frage: Wieso?

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Was ist bei dir der Grund gewesen?
Naja, bei mir war es im Prinzip schon einfach so, dass ich mehr Waffen haben wollte. Aber Background-Checks, wie man das aus dem Fernsehen kennt, gibt es natürlich. Sobald man den Antrag stellt, wird sofort die Polizei bei dir im Haus stehen um nachzuschauen, ob du die Waffen auch richtig verwahrst.
Alle fünf Jahre gibt es dann eine Überprüfung und zwischenzeitlich darf die Polizei auch plötzlich überraschend vor der Tür stehen. In dem Fall MUSST du sie reinlassen. Denn wenn du sie wegschickst und meinst, dass es dir grad nicht passt, hast du ein massives Problem. So wie beim Alkotest im Planquadrat, da bist du auch automatisch besoffen, wenn du nicht blasen willst. Und wenn du als Waffenbesitzer die Polizei nicht ins Haus lässt, hast du automatisch was Verbotenes daheim.

Das klingt ja an sich nach einer guten Sicherheitsmaßnahme.
Es hat zwei Seiten. Wenn die Polizei jetzt zu dir nach Hause kommt, hast du das Recht zu sagen, sie sollen sich schleichen. Wenn die aber zur Waffenüberprüfung zu mir kommen, dann muss ich sie reinlassen.

Bist du über gesetzliche Vorgaben informiert worden oder gab es so was wie eine Waffeneinschulung?
Für die Faustwaffenbesitzkarte gibt es einen Vortrag, der sich Waffenführerschein nennt. Waffenhändler bieten den an und muss man auch einmal gemacht haben. Das ist für Leute, die zum ersten Mal eine Waffe in der Hand halten. Da wird dir gezeigt, wo du einen Revolver aufmachst, welche Sicherheitsbestimmungen es in einer Schießanlage gibt und du bekommst ein Dokument, das alles Wichtige zusammenfasst. Wie verwahrst du eine Waffe richtig, was darf die Polizei überprüfen, wenn sie plötzlich auftauchen, und was nicht. Eine Übersicht deiner Rechte als Waffenbesitzer.
Die Polizisten dürften beispielsweise den Waffentresor zwar inspizieren, aber nicht hineinschauen. Und wenn sie fragen: Was ist in dem Gewehrschrank? Rein theoretisch, könntest du sagen: Geht euch gar nichts an, da habt ihr keine Berechtigung. Normalerweise lässt man sie natürlich reinschauen, da ja alles angemeldet ist.

Und für Gewehre braucht man keine Waffenbesitzkarte, oder wie?
Nein, ab 18 kann jeder Österreicher in ein Geschäft gehen und ein Gewehr kaufen, ohne einen Schein. Du wirst dann aber im zentralen Waffenregister eingetragen, so dass die Behörden wissen, der hat—Hausnummer—zehn Gewehre daheim.

Und was hast du da in deinem Gewehrschrank?
Ein Schrotgewehr und Karabiner, also Einzellader. Einer ist aus der Zeit vom Ersten Weltkrieg. Bei denen lädt man nach jedem einzelnen Schuss neu nach. Wobei es gäbe das ganze auch halbautomatisch. Da repetiert man nur einmal und kann den Abzug dann mehrere Male betätigen, Bumm, Bumm, Bumm. Aber für so etwas braucht man dann wieder eine Waffenbesitzkarte, wie bei allen halbautomatischen Waffen. Und bei Faustfeuerwaffen kommt vor allem hinzu, dass sie leichter unter der Kleidung und am Körper zu Verstecken sind.

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Mein Onkel hat von meinem Opa einen Haufen Jagdgewehre und auch ein, zwei Pistolen geerbt. Da wusste er auch kurz nicht genau, wie er die am besten los wird.
Die Behörde hat ihm das höchstwahrscheinlich zugestanden, weil es normalerweise bei so Erbschaftsfällen leichter ist, innerhalb eines halben Jahres die Waffenbesitzkarte zu bekommen. Oder man bekommt einen ähnlichen Zeitraum um die Waffen zu verkaufen.

Was sind denn die Lieblingsstücke aus deiner Sammlung?
Das ist natürlich mein schwarzer 357 Magnum Revolver mit 6-Zoll-Lauf, den kennst du eh schon.

Ich kenne vom letzten Mal Schießen auch noch den silbernen Revolver.
Ach so, ja, den silbernen habe ich meinem Vater zum Geburtstag geschenkt. Ich habe mir den neuen gekauft fürs Sportschießen, 1,2 Kilo. Je schwerer desto besser, weil er dann ruhiger in der Hand liegt.

Und wir gehen dann auf den Schießstand. Und das dürfen wir, weil du beim Schützenverein bist. Gibt es für Leute wie mich andere Möglichkeiten irgendwo in Österreich legal zu ballern?
Wenn man will, darfst du schießen, wo du willst—mit einer legal erworbenen und registrierten Waffe. Es muss nur ein Privatgrund sein und du darfst niemanden dabei gefährden. Rein theoretisch, wenn wir niemanden hier in der Siedlung gefährden würden, könnten wir da draußen in meinem Garten schießen. Dieser Fall ist natürlich NICHT gegeben. Aber wenn jetzt ein Bauer zuhause eine Schottergrube hat, im besten Fall eingezäunt und auf drei Seiten 10 Meter hohe Schotterwände, dann kann er dort nach Lust und Laune schießen.

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Reagieren Freunde oder Kollegen komisch auf dein Hobby?
Eigentlich nicht. Nur meine Mutter regt sich immer auf, wenn ich erzähle, dass ich mir wieder eine neue Pistole gekauft habe. „Das gute Geld wieder zum Teufel gejagt." Billig ist dieses Hobby ja auch nicht wirklich. Mein Match-Revolver zum Beispiel, den ich ausschließlich bei offiziellen Bewerbe benutze, bei dem ist nichts verändert, am Abzug oder so, und der kostet 800 Euro.

Also hat noch keiner gesagt: „Der steht auf Waffen, der ist irre, der will sicher auf Menschen schießen."
Nein, sicher nicht. Es stimmt schon, dass Leute das oft so gleichsetzen. Komischerweise sind die meisten, die mit mir auf den Schießstand gehen wollen, ehemalige Zivildiener. Die, die beim Bundesheer waren, interessiert das Ganze eigentlich nicht so wirklich. Aber sonst ist es allen, die mitgehen, lustig.

Das ist ein fast unmöglicher Screenshot aus unserem Video vom Schießstand. Wenn man genau schaut, kann man das abgefeuerte Projektil erkennen, wie aus dem Lauf fliegt.

Und warum stehst du auf Waffen? Du warst ja auch beim Bundesheer.
Am Anfang ist es einfach der Spaß am Krach machen. Das ändert sich aber schnell und dann willst du auf der Zielscheibe gute Ergebnisse verzeichnen. Auf oberösterreichweiten Wettbewerben, bei denen ich dieses Jahr zum ersten Mal mitgemacht habe, auf 25 Meter Entfernung bin ich so im oberen Mittelfeld der Sportklasse, also das ist die für Gäste und ähnliches. Da war ich auf Platz 27 von 94 Teilnehmern.

Wie sind die Leute aus deinem Schützenverein? Sind das alles Militaristen oder Wahnsinnige, bei denen man sich Sorgen machen muss, oder haben die auch eher einen sportlichen Anspruch?
Eher sportlich. Bei unserem Verein sind alle OK, aber solche grenzwertigen Typen gibt es sicher auch. Wahnsinnig finde ich in diesem Kontext dann eher gewisse Pistolenmodelle—wie ein italienisches, das mir da einfällt, auf dem oben steht: „Keep away from children". No na!

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Wir waren ja schon einmal schießen und neben dem riesen Spaß, den das gemacht hat, habe ich auch einen übermäßigen Respekt vor diesen sauschweren Dingern und deren Kräfte bekommen.
Das soll auch so sein. Die Darstellung von Waffen in Film und Fernsehen stumpft einen ja ab. Da werden Pistolen schief gehalten, die haben keinen Gehörschutz auf und nach einem Feuergefecht reden die ganz normal weiter. Aber eine Faustfeuerwaffe ist ein gefährliches Sportgerät. Und so sehe ich das aber auch: Es ist ein Sportgerät. Mein Tresor ist immer zugesperrt und wird nur geöffnet, wenn wir montags trainieren gehen oder zum Säubern des Revolvers. Ansonsten liegen in meiner Wohnung nicht einfach Waffen herum. Da muss man einfach Respekt haben.

Auf Seite 2 haben wir uns über Kaliber unterhalten und warum Waffen so eine Faszination ausüben.

Ein paar Schwerter hängen an der Wand, eine Armbrust und eine Machete habe ich auch gesehen. Du hast schon eine besondere Liebe zu Waffen.
Ja, das ist Zierde und natürlich interessiere ich mich allgemein für Waffen und deren geschichtlichen Kontext. Aber ich behaupte sicherlich nicht, dass meine Waffen zur Selbstverteidigung da sind. Die sind ständig eingesperrt und wenn da jetzt wer einbrechen würde, wäre der schon längst wieder weg bevor ich den Tresor offen hätte. Ich habe in dieser Hinsicht echt keine Angst. Außerdem ist mein Fernseher so groß, den trägt eh keiner raus.

Mit welchen Waffen werden wir denn jetzt gleich schießen gehen?
Ich habe meine .357er Magnum dabei, also 0,357 Zoll, das kommt von den Amis und sind knappe 9 Millimeter Kaliber. Dann haben wir da auch noch den Klassiker, Kaliber .45, und dann auch Kaliber .44, die Größte meiner Sammlung. Dann haben wir da noch eine Heckler & Koch, ein ganz normales 9 Millimeter Kaliber, wie es Polizei und Militär verwenden. Die Projektile daneben sind „Selbstverteidigungsmunition", die im Ziel aufgehen. Die habe ich bei einem Wettbewerb gewonnen.

Mit „Aufgehen" meinst du, dass diese Kugeln größeren Schaden anrichten? Also nicht mehr Jagd oder Sport?
Ja, die machen eben einen größeren Wumms. Da gibt es auch ganz verrückte RIP-Munition, genau, wie Rest in Peace. Die ist bei uns hochgradig verboten, aber schau dir mal ein Video an. Die explodieren fast. In den USA macht Hornady auch mit einer Patronenmarke namens Zombie Max Werbung, dass sie sich perfekt für Untotenbekämpfung eignet. „Just in Case", bei Zombies ist es ja egal. Einmal war Sonntag Abend nichts Gescheites im Fernsehen, da habe ich dann alle meine Patronen mal aufgestellt und fotografiert.

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Woher kommt die Faszination?
Das ist halt schon noch eine ureigene Neugier. Was macht man als Kind beim Spielen als Erstes? Pistolen und Gewehr spielen. Genau kann man das nicht erklären. Wie ich meinen ersten Revolver gekauft habe, bin ich auch damit auf Couch gesessen—der war natürlich nicht geladen—und hab ihn einfach in der Hand gehalten. Es ist wie eine neue PlayStation, wenn man sie kauft, spielt man auch gleich mal damit.

Foto stammt vom Interview-Gast persönlich.

Sind wir Oberösterreicher einfach ein bisschen waffennarrisch?
Der Weltmeister im Schießen von Großkaliber ist Oberösterreicher. Der hat in Australien bei der offiziellen Championships Gold für Österreich geholt. Das hat irgendwie keiner erfahren, im Lokalblatt wurde davon berichtet und in den Oberösterreichischen Nachrichten gab es einen kleinen Artikel, aber nichts in der Krone, Presse oder in den größeren Printmedien. Schießen ist in Österreich eigentlich nicht prestigeträchtig. Gut, das ist auch nicht im Sinne der Medien und vom Staat, dass sich die Leute bewaffnen und denken: „Schießen ist cool".

Wir sind auch nicht mit einer Waffenproblematik oder Gang Violence aufgewachsen. Das war hier wahrscheinlich nie so wirklich ein Problem.
Da hat man am Stadlfest vielleicht mal eine auf die Nase bekommen, aber das war es dann auch. Der muss ja nicht gleich eine Puffn ziehen und mich erschießen.

Beim Biathlon wird doch auch geschossen.
Da ist es OK. Es sind die Faustfeuerwaffen, die haben einen schlechten Ruf. Vielleicht hätten sie einen besseren, wenn die Medien anders oder mehr davon berichten würden. Menschen, die in ihrem Leben noch nie geschossen haben, und es zum ersten Mal machen, geben eigentlich immer ein positives Feedback. Das Problem ist, dass sich die Leute nichts vorstellen können: „Waffen=Böse, und das greifen wir nicht an".

Woher kommt diese Ablehnung? Rührt das noch aus Kriegszeiten her oder ist das wegen Hollywood und anti-amerikanisierter Wertvorstellungen in Bezug auf Waffen?
Nein, das ist einfach gesellschaftlich verpönt. Kritik kommt meistens von gewissen politischen Parteien. Die wollen dann sofort ein komplettes Waffenverbot, obwohl das Waffengesetz in Österreich völlig korrekt und legitim gehandhabt wird. In Großbritannien gibt es zum Beispiel ein komplettes Waffenverbot. Ich glaube aber, dass das ein totalles Verbot, Gegenteiliges bewirken kann. Gar keine Waffen sind aber auch keine Lösung.
Diese Gesetze wirken sich ja nicht auf illegale Waffen aus, mit denen die meisten Verbrechen begangen werden. Bei uns ist der abschreckende Faktor wenigstens noch da, dass der Verbrecher mit der illegalen Waffe nicht sicher sein kann, dass der Tankwart oder die Trafikantin nicht eine angemeldete Pistole zur Verteidigung hat. Aber mir macht eh höchstens eine Einführung der Waffensteuer Sorge. (lacht)

Was hältst du dann von der Waffenpolitik in Amerika?
In Amerika ist das ja auch unterschiedlich. In New York gibt es die schärfsten Waffengesetze, die an die unseren heranreichen, mit Background-Checks, Namenregistrierung und Beschusstest, um genau festzustellen welches Projektil aus welcher Waffe stammt. Und dann gibt es wiederum Gegenden, da kaufst du eine Waffe und nichts wird registriert. Da zahlst du in bar und fertig. Außerdem gibt es auch zig Börsen, da kannst du Waffen kaufen ohne, dass irgendwer registriert, wem gehört die jetzt. Im Walmart gibt es eine ab-18-Abteilung und da stehen die Gewehre und Pistolen drinnen. Und das ist für mich ein bisschen zu arg.

Aber das ist eben der Unterschied zwischen einer Waffenbesitzkarte und einem Waffenpass. Letzterer berechtigt dich, eine Faustfeuerwaffe in der Öffentlichkeit mit dir zu führen. Die gibt es doch eh diese Geschichte letztens mit dem Wiener Taxifahrer, der bei einer Fahrt angegriffen wurde, in die Seitentür gegriffen hat, mit seiner Faustfeuerwaffe nach hinten gefeuert und den Angreifer tödlich verletzt hat.
Man hat nur gehört, dass es zu einer Verhandlung kam und dann ist die Geschichte sang und klanglos untergegangen. Das war ein gerechtfertigter Waffeneinsatz. Dem passiert nichts. Das will die Politik dann auch wieder nicht, dass Leute von einem legitimen Waffeneinsatz erfahren.

Fallen dir noch Beispiele ein für legitimen Waffeneinsatz?
Es gibt ja auch eine Trafikantin in Wien, die in der Arbeit die Glock geholstert hat. Personenschutz, Trafiken und Tankstellen sind exponierte Bereiche, wo auch viel Geld herumliegt. Da sind Anträge für Waffenpässe nachvollziehbar. Wenn ein Juwelier sagt, er muss täglich um eine bestimmte Zeit große Geldmengen auf die Bank bringen, wird ihm der Zuständige für Waffenrecht auf der BH das ziemlich sicher zugestehen. Somit kann er die Genehmigung bekommen, bei Wegen mit beispielsweise seiner Tageslosung eine Waffe am Körper zu tragen, geladen, aber verdeckt. Also sie darf von außen nicht sichtbar sein.

Weil er sonst eine Panik auslösen könnte?
Genau, weil bei Polizei und Militär wissen alle, dass da eine Waffe dazu gehört. Aber wenn jetzt wer als Zivilist einen Revolver offen herumträgt, und noch dazu in eine Bank hinein spaziert, ist das nicht optimal.

Noch einen Tipp für angehende Sammler?
Ich sage mal, man sollte nicht mitten in einer Beziehung anfangen sich Waffen zu anzuschaffen. Das schreckt Mädels schon ein bisschen ab.

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