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i-D

Wie diese Selbstporträts das Leben einer Plus-Size-Fotografin gerettet haben

Caroline Faheys Fotoserie “Silver Linings” über Body Positivity wurde von ihrer eigenen Nahtoderfahrung inspiriert.

von André-Naquian Wheeler
15 Mai 2017, 3:17pm

Ob es nun ein Selfie oder ein Porträt von Ryan McGinley ist — die Art und Weise, wie wir unseren Körper darstellen, verrät ebenso viel über unser Inneres wie über unser Äußeres. Und genau aus diesem Grund ist Caroline Faheys Fotoserie Silver Linings so wichtig. Fahey, die sich selbst stolz als plus-size beschreibt, wurde von einer Nahtoderfahrung dazu inspiriert, ihren Körper zu fotografieren. Während ihres zweiten Studienjahres an der NYU wurde bei der Fotografie-Studentin ein Blutgerinnsel im Gehirn entdeckt, das durch "Übergewicht und der Pille" verursacht worden war. Dieses beängstigende Ereignis nutzte sie als Katalysator, um ihre Beziehung zu ihrem Körper zu erkunden.

Die Fotos zeigen Fahey und die Höhen und Tiefen ihrer Selbstwahrnehmung, die wir wohl alle ziemlich gut kennen: an einem Tag extrem selbstbewusst, am nächsten eher unsicher. Mal zeigt man alles von sich, dann wünscht man sich wieder, man könnte sich in ein Loch verkriechen. Doch wie Fahey mit ihren ehrlichen Fotos zeigen will, sollte Übergewicht nicht mit Scham oder einem negativen Körpergefühl gleichgesetzt werden.

Das Interview mit Caroline Fahey gibt es jetzt auf i-D nachzulesen.

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