Gut zwei Wochen ist es her, dass Google seine neue Technik „Inceptionism" vorstellte.
Sie ermöglicht es dem Internetriesen, besser zu verstehen, wie künstliche neuronale Netzwerke (KNN) lernen, Informationen zu interpretieren. Gleichzeitig visualisiert sie diesen Lernprozess, bei dem sich die KNNS öfter mal irren, und hat so faszinierende, psychedelisch anmutende Werke geschaffen, die jedem, der schon einmal auf einem LSD-Trip war, einen mehr oder weniger angenehmen Flashback bescheren dürften.
Am Mittwoch hat Google den Quellcode von Inceptionism nun als Open Source verfügbar gemacht, nachdem eine Vielzahl von Entwicklern, Programmieren und Künstlern großes Interesse an den Visualisierungen bekundet hatte. Binnen kürzester Zeit ist so quasi eine Art neues Kunstgenre geschaffen. Nennen wir es vorerst mal Inceptionism-Art.
Unter dem Hashtag #deepdream verbreiten User weltweit ihre Inceptionism-Eigenkreationen und auf der Website Deep Neural Net Dreams (die Seite scheint derzeit unter der Serverbelastung zusammengebrochen zu sein) steht ein Template bereit, mit dem ihr eure Fotos bequem in halluzinogene Traumlandschaften verwandeln könnt.
Wrapped in a sheepskin blanket of horrors by my ocular medusa girlfriend #deepdream. pic.twitter.com/jJf2ve3mBo
— Chris Ing (@jsci) July 2, 2015
walking in sand #deepdream pic.twitter.com/N4ynU46Mkh
— Kyle McDonald (@kcimc) July 3, 2015
I like the brush-stroke enhancing #deepdream pics pic.twitter.com/3REIK8su5A
— Tomasz Malisiewicz (@quantombone) July 2, 2015
Not even cats are safe #deepdream pic.twitter.com/GVbLt8lL0Q
— Chris Ing (@jsci) July 2, 2015
#deepdream combined with fractals :) pic.twitter.com/SVMiWk1bJd
— Chillheimer (@chillheimer) July 2, 2015
ok now this creeps me out #deepdream pic.twitter.com/N50HTFv5IA
— Некстджен и Усиление (@turbojedi) July 2, 2015
biking into brooklyn #deepdream pic.twitter.com/8i9nQxDZs2
— Kyle McDonald (@kcimc) July 3, 2015
