Eine unvollständige Liste unserer liebsten VICE Austria-Klassiker
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VICE wird 10

Eine unvollständige Liste unserer liebsten VICE Austria-Klassiker

Zum 10-jährigen Jubiläum schenken wir uns selbst einen Artikel voller vergessener Schätze aus unserem Archiv.
11.5.17

VICE Austria wird 10 Jahre alt – und das wollen wir feiern. Online einen ganzen Monat lang, offline immerhin mit einer hoffentlich großartigen Party. Mehr dazu findest du hier.


Ja, ihr habt richtig gelesen: Wir feiern 10-jähriges Jubiläum. Das bedeutet, dass wir euch inzwischen schon seit dem Jahr begleiten, in dem das erste iPhone präsentiert wurde. Man könnte auch sagen: Wir sind für euch da, seit die No Angels ihr Comeback verkündet haben und euer aller geheimer Lieblingssong ("Umbrella", duh) das Licht dieser furchtbaren Welt erblickte. Oder auch: Seitdem sich Britney den Schädel rasierte.

Wir befinden uns also in ziemlich guter Gesellschaft. Und seit dem Tag unserer Geburt ist ziemlich viel passiert. Das feiern wir nicht nur mit einer würdigen Party am 8. Juni, sondern auch mit einem Rückblick auf die vergessenen Schätze unseres Redaktionsarchivs.

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Erinnert ihr euch noch, als unser Chefredakteur auf LSD am Christkindlmarkt beim Rathaus war? Wir auch nicht, denn damals bestand die Redaktion aus ungefähr zwei Menschen. Oder an damals, als wir noch regelmäßig schöne, lovely Menschen für euch fotografiert haben? Oder an die Zeit, zu der wir euch unseren VICE-Guide zu Après Ski ans Herz gelegt haben? Wenn ja, dann dürft ihr euch jetzt alt und/oder als Langzeitleser fühlen. Wenn nicht, habt ihr JETZT die einmalige Chance, all diese Juwele an eure Netzhäute und Gehirnwindungen zu lassen.

Noch mehr aus den guten alten Zeiten: Ein Interview mit dem Schwarzfahrer

Und das ist natürlich nicht alles, was wir in den letzen Jahren gemacht haben: Wir haben für euch aufgeschrieben, warum Modeblogs in Wahrheit der größte Scheiß sind, haben die großartige Stefanie Sargnagel auf das FPÖ-Oktoberfest geschickt (was nicht nur einen wunderschönen Erlebnisbericht, sondern einen ganzen Haufen unliebsamer Kommentare zur Folge hatte), haben das You&Me für euch reviewt, und sind dem Donauinselfest mit einer Fotostrecke gerecht geworden.

Wir haben aber auch unseren Ärger aufgeschrieben – zum Beispiel über die Reaktionen von abgewiesenen Männern, über das manchmal beschissene Leben Mitte 20, darüber, dass auch Frauen manchmal scheißen und Männer sich endlich damit abfinden müssen, über Bodyshaming bei Männern, über unsere Eltern, die das Internet nicht verstehen, und über die Typen, die Wien zerstören. Außerdem haben wir unsere persönlichsten Geschichten erzählt – unter anderem darüber, wie es ist, mit 20 zu erfahren, dass man an einer schweren Krankheit leidet.

Auch ziemlich persönlich: Ich liebe meine Schwester

Und weil man seinen Schreibtisch auch hin und wieder auch verlassen muss, um nicht aus dem Elfenbeinturm über die Welt zu schreiben oder den Anschluss zu verlieren, haben wir das auch in den vergangenen Jahren ein paar Mal gemacht: Wir haben die bewegende Ankunft vieler Flüchtlinge am Wiener Westbahnhof miterlebt, alle Leberkäsesorten getestet, die der Leberkas Pepi zu bieten hat, sind einen Tag lang mit der 6er-Bim gefahren, haben Pratermitarbeitern einen Besuch abgestattet und bei Deutschlands letztem Hitler und dem einzigen Abtreibungsmuseum der Welt in Wien vorbeigeschaut.

Wir haben uns die sogenannte "Kracherlsekte" Vemma genauer angesehen, Wiener Tätowierer nach ihren ersten Peckerln befragt, Andreas Kronthaler interviewt und mit der Frau gesprochen, die das Land Vorarlberg verklagt hat.

Auch dafür haben wir uns auf die Straße gewagt: Wenn braune Wölfe heulen

Auch die Schattenseiten unseres schönen Lebens kamen in der Berichterstattung nicht zu kurz: Wir haben uns mit dem Drogenhandel um die U6 und den damit einhergehenden Rassismus beschäftigt, uns die Frage gestellt, wie es ist, als Österreicher im Ausland im Gefängnis zu sitzen und uns mit der Poesie der Dschihadisten befasst.

Nach diesem Blick in unser Archiv müssen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge feststellen: Nicht nur ihr, sondern auch wir sind alt geworden. Aber das ist OK, weil Alter ja auch bedeutet, dass man ein bisschen was erlebt hat. Und die letzten 10 Jahre waren ziemlich schön. Nicht zuletzt dank euch. Bussis, aufs gemeinsame Vergreisen!

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Hier noch mal alle Artikel:

Auf LSD am Christkindlmarkt

Isn't She Lovely: Antonia Lia Orsi

Der VICE Guide zu Après-Ski und Wintersport

Ein Interview mit dem Schwarzfahrer

Modeblogs sind der größte Scheiß

Steffi Sargnagel auf dem FPÖ-Oktoberfest

Die Menschen gegen Stefanie Sargnagel

Eine Liebeserklärung an das beste Englisch-Buch unserer Jugend, das You & Me

Das Donauinselfest ist ein Paradies

Nur weil eine Frau Single ist, heißt das nicht, dass sie jeden daten will

Warum das Leben Mitte 20 manchmal beschissen ist

Auch Frauen kacken, findet euch damit ab

Was Body Shaming mit uns Männern macht

Deine Eltern haben keine Ahnung vom Internet

Das sind die Leute, die Wien kaputt machen (könnten)

Wie es sich anfühlt, Anfang 20 zu erfahren, dass man eine schwere Krankheit hat

"Ich liebe meine Schwester"

Was Montagabend am Westbahnhof mit Hunderten Flüchtlingen passiert ist, macht Mut

Wir haben uns beim Leberkas-Pepi durch alle Leberkäsesorten getestet

Mein Tag in der 6er-Bim

Prater-Mitarbeiter über die absurdesten Erlebnisse ihres Arbeitslebens

Zu Besuch bei Deutschlands letztem Hitler

Von Abtreibungen, Fundamentalisten und Selbstbestimmung

Diese "Kracherlsekte" macht uns alle reich und unsterblich

Die ersten Tattoos von Wiener Tätowierern

Ein Interview mit Andreas Kronthaler

Gestatten, Amtsmündel!

Wenn braune Wölfe heulen

Cornerboys, Cannabis und Rassismus: Der Drogenhandel rund um die U6

So ist es, als Österreicher im Ausland im Gefängnis zu sitzen

Die Poesie der Dschihadisten