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James Blake

Ex-Tennis-Star James Blake wurde von Zivil-Polizisten angegriffen

James Blake machte sich zu einem Spiel der US-Open auf. Plötzlich kamen fünf Polizisten auf ihn zu und warfen ihn zu Boden.
10.9.15

Der frühere amerikanische Tennis-Star James Blake berichtete den New York Daily News, dass er vor seinem gestrigen Weg zu den US-Open vor seinem Hotel in Midtown Manhattan von fünf Polizeibeamten getackelt, ihm Handschellen angelegt und er dann abgeführt wurde.

Nach Angaben der Daily News, ermittelte die New Yorker Polizei in der Gegend um Blakes Hotel wegen eines Rings von Identitätsbetrügern, die um das Hyatt Hotel, das offizielle Hotel der US-Open, ihr Unwesen treiben. Die fünf Polizisten dachten, das Blake auf die Beschreibung einer ihrer Verdächtigen passte. Einer von ihnen sprintete auf den Ex-Tennis-Star zu, packte ihn und legte ihm Handschellen an. Alles, ohne eine einzige Vorwarnung.

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Blake sagte, er habe einem Tennis-Journalisten ein paar Fragen beantwortet und einige SMS an Freunde geschrieben, als er bemerkte, dass ein Typ auf ihn zugerannt kam.

„Vielleicht bin ich naiv, aber ich habe gedacht, es war einer meiner alten Schulkameraden oder irgendjemand, der mich umarmen wollte. Also habe ich gelacht".

Der Beamte habe keine Marke getragen und ihn hochgehoben und direkt auf den Bürgersteig geworfen. Dann habe er ihn angeschrien sich mit dem Gesicht nach unten zu drehen und „kein Wort zu sagen". Blake antwortete: „Ich werde tun, was auch immer du sagst. Ich werde kooperieren. Aber hättest du etwas dagegen, wenn ich frage, worum es hier eigentlich geht?" Einer der Beamten erwiderte: „Werden wir. Du bist in sicheren Händen."

„Ich fühle mich nicht wirklich sicher", lies Blake die Beamten wissen und bat sie in sein Portemonnaie mit seinem US-Open-Ausweis zu schauen.

Nach 15 Minuten kamen die Möchtegern-Cowboys endlich klar und ihnen wurde bewusst, dass sie den falschen Typen hatten. Blake schien die Situation aber gut überstanden zu haben, doch trotzdem war er sichtlich mitgenommen von dieser Attacke.
Er erwartet eine Entschuldigung und das sichergestellt wird, dass etwas gegen die involvierten Beamten unternommen wird, weil es „verdammt unnötig" war.

Blake fügte hinzu, dass man vielleicht anstelle von einem Tackles vermutlicher Verdächtigen in Midtown Manhattan einfach sagen könnte: „Hey, wir würden gerne mit dir reden. Wir ermitteln gerade in diese oder jene Richtung." Er wäre nur dort gestanden und noch nicht einmal gerannt, so Blake. Zwar nannte er die Attacke auf ihn nicht direkt ein Beispiel für Racial-Profiling, aber fügte hinzu, dass sein Aussehen offensichtlich eine Rolle in der ganzen Situation gespielt hat.

[NYDN]