Diese Künstlerin erschafft mitten in München tropische Oasen
Die Bildhauerin Susi Gelb verwandelt in ihrem Kunstprojekt prominente öffentliche Münchner Plätze in kleine Oasen mit Palmen, Bananenpflanzen und Reptilien.
Obwohl es in Großstädten immer mehr Bemühungen gibt, das Stadtbild mit Parks, Grünflächen oder botanische Gärten etwas zu begrünen, dominiert Beton immer noch die Umgebung. München beherbergt zum Beispiel mit dem Englischen Garten zwar den größten Stadtpark der Welt, befindet man sich jedoch abseits der Grünanlage, sieht man nicht viel mehr als Grau, Grau, Grau.Doch das soll sich nun ändern! Für das aktuelle Kunst im öffentlichem Raum-Projekt der Stadt hat die Künstlerin Susi Gelb drei Plätze im Zentrum in tropische Erholungsstationen umgestaltet und damit völlig neue Orte geschaffen. Im Rahmen von "No Such Things Grow Here" wächst jetzt aus den Pflastersteinen vor der geschichtsträchtigen Feldherrenhalle am Odeonsplatz eine riesige Palme. "Ich wollte Kunstwerke im öffentlichen Raum schaffen, die nicht sofort als Kunst wahrgenommen werden", erzählt uns Susi Gelb in ihrem Atelier ein paar Tage vor der Eröffnung. Lebendige Dinge an ungewöhnlichen Orten zu platzieren, sie aus ihrem Kontext zu nehmen, ist eine ihrer künstlerischen Herangehensweisen. Für das Publikum sind es auf den ersten Blick nur Pflanzen, die dort wachsen, wo sie eigentlich nicht wachsen; sieht man dann genauer hin, erfährt man das eigentliche Konzept.
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