Screenshot: Facebook
Nun die Antworten:
Wir haben auch Lisa Ludwig , Chefredakteurin von BROADLY DEUTSCHLAND gefragt:Nein, ich sehe da 'ne Frau, die ganz sinnlos nen Quirl in ein Nudelsieb haut, ihr Leuchten von der — Stefan Krabbes (@StefanKrabbes)19. April 2016
Ich sehe eine Frau, die sehr angestrengt nachschlägt, was sie mit der offensichtlich leeren Schüssel vor sich als Nächstes tun soll. Da sich absolut keine Lebensmittel in ihrer Küche befinden, und somit auch keine Zutaten, gehe ich davon aus, dass sie für ihren Instagram-Account posiert, mit dem sie deutlich mehr Geld im Monat macht, als alle geifernden Rechtspopulisten, die nur auf Bilder anspringen, wenn sie große Brüste abbilden. Oder als der Grafikdesigner der AfD NRW, der nicht aufgepasst hat, als es darum ging, dass man bei der Wahl der Schriftart vor allem auf eine Sache Wert legen sollte: Leserlichkeit.
Da er unser Experte für Haute Cuisine ist, haben wir zudem Munchies-Redakteur Philipp Sommer um eine Reaktion gebeten:
Sehr schön. Allerdings haben wir uns auch gefragt, ob die Ähnlichkeit der aufpolierten Hausfrau bewusst zur Arbeiterinnen-Ikone Rosie the Riveter gewählt wurde. Bei der Suche nach dem Fotografen stießen wir auf einen großartigen Facebook-Post, der eine weitere Kuriosität enthüllte:Ich sehe gerne eine Frau, die in der Küche steht und kocht. Nur nicht diese Frau aus der AFD-Idyllenhölle. Sie studiert ein Textbuch, während es ihr beim Kochen ohne eine einzige Zutat gelingt, nicht nach Handarbeit auszusehen. Dann rechts das ganze Kampfbegriff-Phrasendeutsch der Afd: Köln, Silvester, Politisch, Korrekt, Establishment, Sexismus, Quote, Klimaschutz. Das ist das einzige Rezept, was man dort sehen kann.
Screenshot: Facebook
