Eine hypothetische Darstellung der „Erfindung", die Glendon Scott Crawford bauen wollte. Screenshot via ABC News
„Erst gab es die mexikanische Invasion und jetzt die muslimische. Sie versuchen, der amerikanischen Kultur den Todesstoß zu versetzen", sagt Crawford in der Aufnahme zu Barker, wie die Zeitung aus Albany Times Union berichtet. „Mit der heutigen Technik könnte man einen [Apparat] bauen und hinten in den Van stellen … ein paar Klans, ein paar lokale Zweige müssten sich dafür zusammentun."Barker ist, wie VICE bereits berichtet hat, ein weißer Rassist mit einem langen Vorstrafenregister, in dem mehrere Fälle von Trunkenheit am Steuer und zahlreiche Festnahmen wegen Gewalttätigkeit vorkommen, und einem solch schrecklichen Ruf, dass selbst andere Klan-Mitglieder ihn regelmäßig anprangern. Barker war 2011 einer der Hauptverdächtigen im Fall der Verunstaltung einer Synagoge, was auch zu seinem Rauswurf aus einer Klan-Gruppe führte. Dennoch war der aus North Carolina stammende Mann eine Schlüsselkomponente der FBI-Ermittlungen gegen Crawford, einer komplexen Operation, die deutlich macht, wie weit die Behörden gehen, um jemanden wegen terroristischer Verbrechen anzuklagen—selbst wenn diese Leute ohne die Finanzierung, Anleitung und Ermutigung des FBI ihre abstrusen Pläne niemals in die Tat umsetzen können würden.Laut Crawfords Verteidiger war der 51-Jährige weit davon entfernt, die fantastische Waffe, die ihm vorschwebte, zu erschaffen; er habe lediglich „ein Stück Papier und eine Idee" gehabt. (Crawfords mutmaßlicher Komplize Eric Feight bekannte sich 2014 schuldig, terroristische Aktivitäten materiell unterstützt zu haben.) FBI-Agenten haben vor Gericht eingeräumt, sie seien zuerst nicht sicher gewesen, ob Crawford es mit seinem bizarren Plan ernst meine—abgesehen davon haben Experten ausgesagt, die Strahlenkanone wäre praktisch kaum nutzbar, selbst wenn man sie gebaut hätte. Dennoch trieben verdeckte FBI-Ermittler Crawfords Plan immer weiter voran, indem sie ihm anboten, ihm Ausrüstung zu kaufen, damit er mit ihnen in Kontakt blieb.
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Einwohner von Danville hängten eine amerikanische Flagge vor die Schmiererei und die Lokalpolizei eröffnete einen Fall, wozu auch die Meldung an das FBI gehörte, ein aus Hass motiviertes Verbrechen habe sich zugetragen.„Chris Barker ist schon seit dem ersten Tag sehr weit oben auf der Liste der Verdächtigen im Synagogen-Fall", sagte der Polizeichef von Danville, Philip Broadfoot, in einem Interview im Juli.Mehrere hochrangige Klan-Mitglieder, Andere mit Kenntnissen über den Vorfall sowie vier Strafverfolgungsbeamte haben VICE gegenüber bestätigt, dass Barker der Haupttäter im Fall des antisemitischen Vandalismus gewesen sei. Zwei Monate nach dem Vorfall beichtete einer der Beteiligten alles dem Imperial Wizard der Rebel Brigades of the Ku Klux Klan und nannte die Namen der anderen Täter. Die KKK-Gruppe schloss die vier Mitglieder, darunter Barker und seine Frau, umgehend aus.„Chris Barker schadet dem Ruf des Klans." —KKK-Anführer Billy Snuffer
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„Wenn das FBI zu mir sagen würde: ‚Wir können nichts tun, aber wir können Ihnen auch nicht erklären, weshalb', dann fände ich das als Steuerzahler weniger verwerflich als das, was hier anscheinend der Fall ist—nämlich, dass die Beweise ignoriert werden", sagte Peter Howard, ein langjähriger Repräsentant der Synagoge. „Wie viel Geduld soll ich aufbringen, bevor ich zu dem Schluss komme, dass man mich ignoriert?"Detaillierte Nachrichten über den Vorfall von 2011 wurden bei mehreren FBI-Stellen hinterlassen, doch es erfolgte keine Antwort seitens der Behörde. Es scheint klar, dass Barker in den Jahren seit der Schändung der Synagoge wichtig für das FBI geworden ist—auch wenn niemand die hohe Meinung der Behörde teilt.„Gott sagt, wir sollen immer etwas Gutes in allen finden, aber ich glaube nicht, dass Gott schon einmal Chris Barker begegnet ist", sagte Snuffer.