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the it's actually quite weird issue

Skinema: Girls Love Girls #4

Genau wie bei den klassischen Junge-und-sein-Hund- oder Den-Wal-aus-dem-Eis/Aquarium-befreien-Filmen gibt es nicht viel, was sich an Lesben-Pornos verbessern lässt.
1.6.12

Regie: Jonni Darkko
Rating: 8
JonniDarkkoxxx.com/Evilangel.com Zugegeben, Lesbenszenen im Porno wurden perfektioniert. Genau wie bei den klassischen Junge-und-sein-Hund- oder Den-Wal-aus-dem-Eis/Aquarium-befreien-Filmen gibt es nicht viel, was sich an Lesben verbessern lässt. Und doch ist es Regisseur Jonni Darkko gelungen. Wie? Marihuana. Nach über 40 Jahren Pornografiekonsums dachte ich, ich hätte alle Abartigkeiten gesehen, die Frauen miteinander veranstalten können: Dildos so groß wie Pferdepimmel, Pferdepimmel so groß wie Walpimmel, Coladosen, Colaflaschen, Koksdealer, Bowlingkegel, Bowlingkugeln, Körbe voller Golfbälle und alle weiteren Arten von runden, länglichen oder unförmigen Objekten, die je erfunden wurden. Aber ich habe noch nie in meinem Leben jemanden danach verlangen hören, Rauch in seinen oder ihren Arsch geblasen zu bekommen, oder gesehen, wie diese Bitte erfüllt wurde. Es geht damit los, dass Heather Starlet und Madison Ivy sich auf dem Sofa einen Blunt teilen (werden tatsächlich noch Blunts geraucht?), und artet dann schnell in Nacktheit und gegenseitigen Shotguns aus. Es dauert nicht lange, und Heather bläst Madison Rauch in den Arsch (Wenn man es rückwärts laufen lässt, sieht es aus, als würde Madison Rauch scheißen. Und sie befiehlt dir, deine Eltern umzubringen). Ich würde die Szene wirklich gerne dafür vergöttern, dass sie es auf bahnbrechende Weise schafft, Gras zu integrieren, aber leider hasse ich Gras. Und Kiffer. Es gibt keinen Kiffer, der was auf die Reihe kriegt. Das sind alles Spastis. Schon mal die Spastizeitung gelesen? Scheiße, das bereitet Höllenqualen. Das hat der Welt noch gefehlt: Irgendein platter Vollidiot, der eine politische Meinung hat. „Die Regierung ist irgendwie voll krass uncool, Mann.“ Fick dich und besorg dir einen Job. Okkupier das Ende eines Müllwagens; das ist keine Schande. Es ist ein ehrbarer Beruf mit Vorsorgeleistungen. Anfang 20 wurde mir als Erstem in meinem Freundeskreis klar, dass Gras mich verblöden lässt. Traurigerweise bewegen sich viele meiner Freunde auf die 40 zu und haben es immer noch nicht kapiert. Ich kenne Typen, die noch zu Hause bei ihren Eltern wohnen, Arbeitslosengeld kassieren und sich Geld von ihren Eltern leihen, um „Gras vom Feinsten“ zu kaufen (man sollte meinen, dass Arbeitslose wenigstens ihrer Mutter zuliebe etwas erschwinglicheres Gras rauchen), und dann jammern, dass sie keine Arbeit finden. Wenn ihr mich fragt, ist es unmöglich etwas zu finden, von dem man sich weigert es zu suchen. Ich ziehe meinen Hut vor Heather und Madison, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen und für ihr eigenes Gras zahlen. Ich würde sogar behaupten, dass wenn Gras rauchen ausschließlich nackten Miezen in Pornos vorbehalten wäre, ich es nicht so sehr hassen würde. Aber das ist wohl genauso utopisch, wie dass meine Kifferfreunde je eine Arbeit finden.

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Noch mehr Bescheuertes findet ihr auf Chrisnieratko.com und twitter.com/Nieratko. Außerdem läuft Skinema endlich auf VICE.com. Schaut rein.