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Interviews

„Skalar angreifen trauen sich die Wenigsten“—Ein Interview mit Bilderbuch

Wir haben uns mit Maurice Ernst, dem Sänger von Bilderbuch, getroffen, sein Porsche-Flinserl bestaunt, Makava getrunken und mit ihm über die Zukunft, Kanye West und beschissene Konzerte gesprochen.
23.2.15

Alle Fotos von Niko Ostermann

Kein Tag vergeht, an dem keine Geschichte über Bilderbuch—ihres Zeichens die neuen Helden der österreichischen Musik und Enfants Terribles der New Schickeria—in unseren Newsfeeds auftaucht. Hier Platte des Monats, dort eine Titelgeschichte—Bilderbuch sind präsent und werden von allen Seiten in den Himmel gelobt.

Als ich mir 2009 meine erste FM4 Soundselection gekauft habe, waren die Jungs aus Kremsmünster mit ihrer Single „Calypso“ drauf. Diese Studenten-Indie-Phase der Band konnte man noch erfolgreich ignorieren—spätestens 2013, als sie mit „Maschin“ und frisch gefärbten Haaren zurück gekommen sind, war es damit vorbei. Seitdem kommt niemand mehr um die Band herum—außer natürlich Ö3.

Im ersten Song des kommenden Albums, „Willkommen im Dschungel“ heißt es: „Es kommt ein neuer Tanz auf“. Ja, das stimmt wohl. Und wer diesen Tanz nicht mitmacht, ist selbst Schuld. Wir haben uns mit Maurice Ernst, dem Sänger von Bilderbuch, getroffen, sein Porsche-Flinserl bestaunt, Makava getrunken und mit ihm über die Zukunft, Kanye West und beschissene Konzerte gesprochen. Die Band ist sich sicher, dass sie uns mit SCHICK SCHOCK ein ziemlich geiles Album auftischen wird. Und wir sind es auch.

Noisey: Eigentlich wäre am Freitag euer lang ersehntes Album SCHICK SCHOCK rausgekommen, es wurde aber dann um eine Woche verschoben. Ist man vor dem Release eher nervös oder bist du gelassen, weil das Album sowieso abgehen wird? Immerhin wirds ja jetzt schon von allen gefeiert, obwohl es noch gar nicht da ist.
Maurice: Ja, das Ganze wirkt ein bisschen verhängnisvoll, ist aber wahrscheinlich ganz OK und super so. Nervös ist das falsche Wort—ich merk es ja jetzt schon gar nicht mehr, aber wenn der Release dann da ist, wird wahrscheinlich der Druck abfallen.

Aber ihr verlasst euch schon auch darauf, dass das Album sowieso geil ist und dahingehend auch die Reaktionen gehen werden, oder?
Ja, das Album ist auch wirklich cool. Wir finden das Album super—was auch extrem wichtig für einen Künstler ist—und wir haben bis jetzt auch schon viele super Reviews gekriegt. Wir wissen, dass gewisse Leute mit Verantwortung das Album auch gut finden und jetzt gehts eigentlich nur noch darum, zu schauen, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Da können wir jetzt relativ entspannt bleiben und müssen eigentlich nur gute Live-Shows machen. Also eigentlich hast du schon recht, es fühlt sich alles sehr gut an.

Wie fühlt man sich als neuer Würdenträger der österreichischen Musik? Ist der Druck oder die Euphorie größer?
In erster Linie fühlt man sich schon geehrt, logisch. Es ist einfach schön, dass man das Gefühl hat, jetzt passiert wieder was. Auch wenn man in Wien unterwegs ist, hat man das Gefühl, dass Wien stolz ist, dass es wieder für Musik steht, das österreichische Musik wieder eine Marke ist. Dass man da dazu gehört und auch seinen Teil dazu beigetragen hat, ist natürlich mega.

Im Standard wird SCHICK SCHOCK als Meisterwerk bezeichnet. Welche österreichischen Platten sind für dich Meisterwerke?
Auf jeden Fall Einzelhaft von Falco. Die DMD von Ja, Panik ist auch ein ziemliches Meisterwerk. Mit Sachen wie Kruder & Dorfmeister hab ich mich nie so richtig beschäftigt, aber das wird auch was richtig Cooles gewesen sein, wo ich einfach noch nicht ganz dahinter bin. Wahrscheinlich vergess ich jetzt eine extrem wichtige Singer-Songwriter-Platte, aber ich wüsste nicht, auf welche ich mich zum Beispiel beim Danzer festlegen sollte. Ich hör Austropop mehr mit Emotion und weniger mit Analyse, drum fällt mir das gar nicht so leicht zu sagen.

Im Falter-Interview bezeichnest du Skalar als „Mafia“. Ö3 angreifen ist ja quasi schon Standard …
Das gehört schon zum guten Ton, ja.

… Skalar anzugreifen trauen sich aber die Wenigsten.
Ja, klar. Ich glaub, das kann auch nicht ein jeder machen. Als Bilderbuch ist das genau die illustre Position, die man jetzt nunmal hat—man kann sich im Abseits hinstellen und plakativ mit den Händen wedeln. Wenn wir das vor zwei Jahren gesagt hätten, wärs untergegangen, da wär das jedem wurscht gewesen. Jetzt werfe ich einfach die Frage in den Raum, warum in den letzten zehn Jahren so wenige österreichische Bands auf den großen Bühnen gestanden sind. Ich stell eigentlich nur eine rhetorische Frage, richte sie nach draußen und sag: „Denkt euch euren Teil.“

Hat bei der Aussage auch ein gewisses Kalkül eine Rolle gespielt?
Nein, so ein Interview ist nie kalkuliert. Ich kann mich erinnern, ich hab vier Mal hintereinander „0 to 100“ von Drake gehört, bevor ich ins Falter-Interview gegangen bin. Ich war irgendwie geladen, bin durch den Winter in Wien gegangen, es war kalt und ich war an dem Tag auch einfach grantig. Während dem Interview hab ich gar nicht gemerkt, dass ich so grantig war, es war aber dann aber auch ganz gut so. Kann man eh nicht immer sein.

Also habt ihr Skalar nicht mehr nötig?
Man nimmt sich einfach aus dieser Abhängigkeit heraus. In Wahrheit ist es aber nur ein Denkanstoß. Ich will nicht manifestieren, dass wir ein Leben lang nicht am Frequency spielen, aber wir müssen uns einfach bewusst werden, was da los ist. Es kann nicht sein, dass Bands aus Deutschland, die in Österreich keine größeren Hallen füllen, als wir, ein vielfaches an Gage und Slots bekommen. Das steht in keiner Relation. Das sind Dinge, die du dann merkst, wenn du auf dem Deichbrand in Rostock vor Deichkind spielst. Das sind Dinge, die dich zum Überlegen bringen, und dann stellt sich irgendwann, wenn du wieder daheim sitzt, die Frage, was da eigentlich falsch läuft, wo die Barrieren sind und warum sie noch nicht niedergerissen wurden.

Apropos sich über das System Stellen: Du sagst, eine deiner größten Inspirationen ist Kanye West. Schaust du dir da nur Musik-Mäßiges ab oder auch die Fuck You-Einstellung?
Ich finde, ein gutes Album muss immer aus einer Trotzreaktion passieren–egal ob wirtschaftlich oder künstlerisch. Bei uns war das eine Mischung aus beidem. Wir haben gewusst, uns regt das Business in Österreich auf, weil es perspektivenlos ist und andererseits wollten wir aus dieser künstlerischen Engstirnigkeit raus, die wir uns selber geschaffen haben. Solche Trotzreaktionen brauchst du, um wieder Feuer in deinen Kamin zu bringen. Kanye ist halt einer, der relativ viel mit Trotz arbeitet, und ist deswegen auch gar nicht so unnah an Falco oder David Bowie. Inspirationsmäßig schaut man einfach zu Leuten, die suchen, fündig werden und auch hin und wieder einen Aussetzer haben. Dafür trauen sie sich wohin zu gehen, wo etwas passiert—vielleicht auch manchmal das Falsche, eh klar. Aber zumindest tun sie es. Ich bin großer Fan von Bands, die einen Sound haben und den durchmarschieren, aber das sind nicht wir.

Thema Sex. Warum findet jeder eure Songs so sexy?
Erstens, weil sie es sind. Sie sind in erster Linie verschmitzt, sie trauen sich was, sind zärtlich, close und im nächsten Moment wieder kühl—einfach ein Flirt. Wir spielen ja auch offensichtlich mit dem ganzen Thema.

Scheint ja auch ganz gut zu funktionieren bei den Mädels.
Ja, das find ich super. Ein paar Lieder sind dabei, wo wir uns gedacht haben, das sind die Mädels-Songs und andere sind dafür mehr Jungs-Songs, „Maschin“ zum Beispiel.

Ab wann wusstet ihr, dass ihr jetzt Pop seid?
Vor dem Auftritt bei Stermann und Grissemann wurden wir gefragt, wie wir angekündigt werden wollen. Das war dann auch der Move, nach außen zu sagen, „Hey, wir sind eine Popband!“. Mit dem FM4-Stempel hast du einfach dieses Indie-Ding und FM4-Musik-Label aufgedrückt. So gut und wichtig das für jede Band ist, so traurig war es dann auch irgendwann, dass du einfach auf FM4-Musik limitiert bist. Wir haben uns immer schon gedacht, dass wir mehr können und es war uns auch bei der „Feinste Seide“-EP schon klar, dass wir uns ein bisschen weiter hinaus wagen und diese Grenze nicht mehr wahrhaben wollen. Wir sind ja nicht die einzigen, die jetzt wieder österreichische Musik im größeren Sinne machen wollen, aber wir sind wahrscheinlich die Ersten, die sich getraut haben, sich ins Abseits zu stellen—eben damals durch „Maschin“.

Mit „OM“ seid ihr ja auch auf der neuen Bravo Hits drauf. Hattest du früher Bravo Hits?
Ja, alle! So um die 20er herum, das waren die, die ich selbst gekauft hab.

Wie fühlt sich das an, auf etwas drauf zu sein, das in der eigenen Jugend so wichtig war?
Wahrscheinlich ist die Bravo Hits noch immer für ein paar junge Menschen wichtig, ich weiß es nicht. Ist sicher noch immer ein gutes Ostergeschenk. Ich selbst find das schon sehr cool, da drauf zu sein. Damals war einfach jede Nummer auf der Bravo Hits geil, da hast du nicht differenziert. Man hatte vielleicht einen oder zwei Lieblingssongs, aber im Endeffekt war alles cool. Hey, Bravo Hits! Das sind einfach so Kleinigkeiten, die dich ständig elektrisieren.

Wann habt ihr gewusst, dass das, was ihr macht, was echt Großes ist?
Das haben wir lange nicht gewusst. Wir haben schon gewusst, dass die EP cool ist, wir waren echt stolz. Wir hatten aber keine Ahnung, was es in der Realität für Ausmaße haben würde, im Sinne von Erfolg. Das checken wir auch jetzt noch nicht so ganz. Wir spielen jetzt erst mal unsere erste Tour mit einem ausverkauften Konzert vor 1.600 Leuten in Berlin. Wir müssen das alles erst einmal erfahren.

Unsere deutschen Noisey-Kollegen wussten ja bis vor ein paar Monaten nicht, dass SCHICK SCHOCK schon euer drittes Album ist. War das auch ein bisschen der Plan, mit dem neuen Album einen Restart zu machen?
Nein, im Gegenteil. Wir haben uns sogar bewusst zur Geschichte entschieden. Hätten wir bewusst den Plan gehabt, neu anzufangen, hätten wir das schon machen können. Aber wir haben uns eben bewusst dagegen entschieden, weil wir gerade solche Künstler wie Bowie hochhalten, an denen die Geschichte dahinter der Reiz ist. Wir sind eben jetzt dieses komische Ding, das anders ist, als alle Bands, die gerade von Anfang an erfolgreich sind. Ja, da wird eben oft ein neuer SOHN geboren, der sofort von Null auf Hundert geht, und genau das macht einen traurig, weil man eine Band mit Geschichte will. Ich weiß, das verlangt von den Neueinsteigern ein bisschen mehr, aber ich will mich auch einfach nicht verstecken.

Wolltet ihr mit Songs wie „Spliff“ auch was fürs Image machen? Weg von dem Klosterschülern hin zu den bösen Buben?
Ich glaub, da steckt keine bewusste Entscheidung dahinter. Die Nummer haben wir an einem Tag geschrieben, sowas passiert einfach aus dem Affekt. Ich hab das Gefühl, dass wir genau diese Nummern jetzt erst machen können, weil wir jetzt wirklich Musiker sind. Vorher wär das komplett unauthentischer Mist gewesen. Wenn ich mich vor drei, vier Jahren hingestellt und „Spliff“ gesungen hätte, hätten sich alle gedacht: „Der depperte Student, morgen wird er wieder brav für die Prüfung aufstehen.“ Aber irgendwann hast du den Punkt erreicht, an dem du sagen kannst: „Ich sing ,Spliff’, und ich meins auch so!“, weil morgen spiele ich den nächsten fucking Rock’n’Roll-Gig und den Tag später schlaf ich aus und dann schreib ich vielleicht noch ein Lied. Sachen, die wir jetzt sagen, haben einfach mehr Gewicht, weil sie authentisch sind. Das ist auch wichtig für einen Künstler, sonst bleibt man der ewige Glashaussitzer.

GQ hat dich zum bestangezogensten Mann Österreichs gewählt…
Geil!

Wie fühlt man sich da?
Super. Superlustig, oder? Ich hab das in irgendeinem Post gelesen und erst gedacht, das ist sicher nur Blödsinn. Dann hab ichs rausgefunden—mit Alaba, Conchita und Kurz waren das ja auch super Konkurrenten. Ich find das einfach lustig, und geschenkte Promo ists obendrauf.

Was waren die Unterschiede zwischen der Tour mit den Beatsteaks und der mit Casper? Das Publikum ist ja ein völlig anderes.
Das Beatsteaks-Publikum besteht aus Toten Hosen-Fans und älteren Leuten, die eigentlich ein bisschen engstirniger sind, als ich erwartet hätte. Da bekommst du halt deinen ordentlichen Applaus und hin und wieder siehst du sogar ein entzücktes Gesicht, aber auch manche, die sich extrem provoziert fühlen, wenn wir „Softdrink“ vor 10.000 Beatsteaks-Fans spielen. Das ist ungefähr so, als hättest du in den 80er-Jahren vor Roxy Music Punk gespielt, nur umgekehrt. Das ist jetzt die Quittung, die die Punk-Bands von uns kriegen, dass wir den fetten R’n’B-Track vor ihnen spielen. Die Techniker haben uns auch öfters gebeten, „Softdrink“ nicht mehr zu spielen, aber da müssen sie durch.

Bei Casper wars ganz anders. Das hast du diese euphorisierten jungen Leute, denen es fast wurscht ist, was du ihnen an den Kopf klatschst. Bei der ersten Nummer heben sie die Hände, bei der zweiten pogen sie, bei der dritten wissen sie nicht, ob sie jetzt tanzen sollen—immerhin ist tanzen mit 17 ja noch eher uncool. Die Leute waren da echt hin und her gerissen. Ihnen taugt, was sie hören, aber sie sind einfach überfordert. Die sind perplex, wenn sie nicht das bekommen, was König Casper da für sie kultiviert hat. Das finden dann natürlich auch die Casper-Jungs oder K.I.Z. lustig.

Unser eigenes Publikum müssen wir uns erst erziehen, das gibt es noch nicht wirklich. Im Moment sind wir relativ studentisch, weil das einfach die Leute sind, die sich mit unserer Musik auseinandersetzen.

Gab es mal ein Konzert, das so schlecht war, dass ihr euch danach richtig geschämt habt?
Das schlechteste Konzert, seit unser Drummer Pille dabei ist, war in Köln. Das ist alles schief gegangen, was schief gehen kann. „Feinste Seide“ haben wir als erste Nummer gespielt und der Synth hat nach furzenden Katzen geklungen. Da stehst du auf der Bühne und es kommt einfach kein Bass daher—das war echt grauenhaft. Das ganze Konzert war dann echt mies, weil wir dann auch echt schon fertig waren. Da mussten wir uns dann nur noch durchquälen. Aber das war auch schon eines der wenigen, wenn nicht das einzige Konzert, bei dem es wirklich so eklatant war.

Glaubst du, kommt irgendwann der Punkt, an dem ihr einen eurer Hits nicht mehr spielen wollt? Sagen wir „Maschin“.
Nein, ich glaub nicht. Die Nummer lässt so viel Soul zu und das ist das Schöne. Für die Nummer muss man zum Beispiel nicht traurig sein. Stell dir vor, wenn Radiohead „Creep“ spielt, muss der jedes Mal in sich gehen und vor 30.000 Leuten singen, dass er ein Creep ist. Das musst du ja auch mit Überzeugung bringen, sonst ist es bescheuert. Aber eine Nummer wie „Maschin“ lässt sich so super singen und performen, das ist die reine Lebenslust. Ich seh das als Klassiker für uns, der sich immer wieder ausgeht. Manchmal singst du die Nummer ein bisschen aggressiver, manchmal ein bisschen süffisanter.

Ich glaub, Klassiker, die von Bands nicht mehr live gespielt werden, sind oft mit einer bestimmten Emotion verbunden, die ihnen nicht mehr entspricht. Und ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass „Maschin“ da irgendwann hinkommt.

Was ist die dümmste Frage, die dir je in einem Interview gestellt wurde?
Es gibt so Medien, die die Grenze komplett verschwimmen lassen und sich anmaßen, nicht einmal mehr charmant privat zu fragen. Einmal hab ich eine Karte mit Ja oder Nein darauf in die Hand gedrückt bekommen, und dann wurde ich gefragt, ob ich schon einmal so schlechten Sex hatte, dass ich ihn abgebrochen habe. Die nächste Frage war, ob jemand von uns schon mal seine Freundin beschissen hat. Das war offenbar ein Spiel. Wenn ich noch einmal in so einer Interview-Situation wie in dieser bin, bin ich nicht mehr der Charmante, der mit den Schultern zuckt, sondern der, der ihm die Ja/Nein-Karten um die Ohren haut und sagt „Leck mich am Arsch.“. Die haben das dann aber eh nie ausgestrahlt, weil wir so perplex waren.

Was ist das nächste Ziel?
Die Tour. Das alles passiert grad nur auf dem Papier, jetzt müssen wir erst einmal da hin fahren, und das wirklich gut machen.

Das Bilderbuch-Album Schick Schock erscheint am 27.02., ihr könnt es bei iTunes oder Amazon kaufen.

Noisey präsentiert Bilderbuch auf Tour:

11.03.15 // Innsbruck, Weekender (SOLD OUT)
12.03.15 // Salzburg, Rockhouse (SOLD OUT)
13.03.15 // Graz, Orpheum (SOLD OUT)
14.03.15 // Linz, Posthof (SOLD OUT)
01.04.15 // Wien, Arena (SOLD OUT)
28.03.15 // Zürich, m4music

18.06.15 // Wien, Arena, OpenAir
08.01.16 // Graz, Orpheum

Verena ist Bilderbuch-Expertin und auf Twitter: @verenabgnr

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