Benjamin Booker findet, jede neue Band sollte versuchen, Mumford and Sons fertigzumachen

Benjamin Booker hat das amerikanische Rockalbum für das 21. Jahrhundert erschaffen und sich mit uns über die Halluzinationen unterhalten, die ihn dazu inspiriert haben.

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26 September 2014, 2:00pm


Foto von Max Norton

Es gibt immer noch Menschen, die Benjamin Bookers Konzerte besuchen und ein reines Akustikset erwarten. Das ist aus zwei Gründen etwas verwunderlich. Zum einen ist sein vor Kurzem erschienenes Album—sein erstes und bislang noch einziges—voll mit den Klängen verzerrter Gitarren. Zum anderen ist es jetzt nicht gerade so, als könnte der Amerikaner auf eine lange Geschichte des Tourens zurückblicken. Live gibt es Benjamin Booker nämlich erst seit etwas mehr als einem Jahr zu sehen.

Aber was für ein Jahr das war! Im April spielte Ben bei David Letterman und am Anfang diesen Sommers war er der Opener für Jack White auf dessen US-Tour. Vor ein paar Wochen hatte er dann noch einen Auftritt bei Conan und bevor sein Album überhaupt rausgekommen war, hatte Booker schon eine Menge Lob von renommierten Musikpublikationen wie dem Rolling Stone oder NPR eingeheimst (plus Noisey, was aber nichts heißen muss). Und jetzt, da das Album draußen ist, hat sich herausgestellt, dass die ganzen Lorbeeren keineswegs unangebracht waren (vor allem nicht Noiseys, die, darauf können wir uns doch alle einigen, ganz besonders visionär waren). Seit der Veröffentlichung einiger Demos mit Akustiksongs, die er damals im Badezimmer seiner Eltern aufgenommen hatte und durch die er dann vor ziemlich genau zwei Jahren die Aufmerksamkeit des Blogs Aquarium Drunkard auf sich zog, verlief Bens Aufstieg schnell, charmant und vor allem verdient.

Benjamin Booker ist ein amerikanisches Rockalbum für das 21. Jahrhundert mit der Vertrautheit eines verlorengegangenen 78-RPM Klassikers und dem Temperament modernen Punks. Auch wenn er persönlich einen entspannten, jugendlichen Charme versprüht, klingt Bens Stimme auf dem Album wie das kratzige Heulen eines vielgereisten Bluesmusikers. Bei seinem Gesang hat man immer wieder das Gefühl, dass in ihm jeden Moment ein dicker Knoten platzt. Seine Worte sind entweder genuschelt oder erbarmungslos präzise. Entweder vermischen sie sich mit dem brummenden Sound seiner Gitarrenlicks oder bellen dominant über den Lärm hinweg.

„Have You Seen My Son“ kommt schleppend zum Stillstand, bevor der Song dann in ein willkürliches Gitarrensolo übergeht und schließlich in tosendem Krach endet. Auch „Slow Coming“, das durch das langsame Tempo einer Ballade seinem Namen gerecht wird, erreicht eine ähnliche Klimax. Ben wiederholt immer wieder resigniert, „the future is slow coming“, während noisige Gitarren nach und nach die Überhand gewinnen. Die Kombination von Gefühlen moderner Paranoia mit zeitlosen Themen macht es zu meinem Lieblingssong auf dem Album: „even though computers are taking up my time/even though there are satellites roaming in space...I'm still looking out for you.”

Diese Art von Balance macht Benjamin Booker zu einem faszinierenden Hörerlebnis und wird dem Americana-Begriff gerecht, als etwas, das tatsächlich ur-amerikanisch ist. Stilistisch schlägt Ben mehr in die Kerbe eigenständiger Bands wie Titus Andronicus, TV on the Radio oder Dinosaur Jr. als einige seiner Mitstreiter, die versuchen, eine ähnliche Nische zu füllen. Seine Musik klingt nach den sumpfigen Orte im Süden der USA, die Bens Biographie so sehr bestimmt haben—er wuchs in Tampa auf, ging in Gainesville aufs College und zog dann nach New Orleans—wie sie gleichermaßen auch Zeugnis des stumpfen Alltags und des unterschwelligen Schreckens sind, die das Leben an diesen Orten mit sich bringt.

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass Booker ein besonders düsterer oder schwermütiger Mensch ist. Vor ein paar Wochen kam er in unserem Office vorbei, um mit uns enthusiastisch über zeitgenössische Erwachsenenmusik, seinen Hass auf Eric Clapton und seinem Interesse an einem portablen Vaporizer zu quatschen (potentielle Benjamin Booker Sponsoren hergehört: Wir haben versprochen, das im Interview zu erwähnen). Er erzählte uns auch von den Halbwahrheiten, die ihm dabei halfen, seinen Plattenvertrag zu bekommen, von dem Skatepark, durch den er überhaupt erst zur Musik fand, und von den Halluzinationen, die ihn zu einem Teil des Albums inspirierten.


Foto von Joshua Shoemaker

Wo warst du, als die Sache mit der Musik losging? Tampa? New Orleans?
Ich bin nach dem College nach New Orleans gezogen. Ich hatte gerade einen Job bei einer Nonprofit-Organisation bekommen und arbeitete bei AmeriCorps [einer Organisation für ehrenamtliche Tätigkeiten in den USA], was ziemlich hart war. Du verdienst im Monat um die 800 Dollar, aber allein meine Miete hat schon 500 Mäuse gekostet. Du kannst dir also vorstellen, wie viel Spaß ich hatte. Damals spielte ich nur Akustik-Konzerte, was wirklich scheiße war. Wer will schon jemanden sehen, der Akustikgitarre spielt? Noch nicht mal ich will das. Ich zog dann wieder für ein paar Monate zurück nach Florida, weil ich dort einen Drummer gefunden hatte, den ich super fand. Er spielt auch jetzt noch mit mir. Wir sind dann beide zurück nach New Orleans gezogen.

Wolltest du immer schon Musiker sein?
Nein, das schien mir als richtiger Job nicht machbar zu sein. Es erschien mir nicht gerade wie etwas, das eine ernsthafte Option für mich darstellte. Bis vor zwei Jahren hatte ich auch noch nie ein Konzert gespielt. Ich hatte wirklich noch nie Konzerte gespielt, was zu einem Problem wurde, als ich anfing, mit Labels zu verhandeln. Ich sagte dann immer so ‚Ja klar, ich war unterwegs und bin getourt. Ich habe bei Shows von so-und-so gespielt.’ Obwohl ich zuvor noch nie live gespielt hatte, hat es irgendwie funktioniert.

Hast du in einer speziellen AmeriCorps-Organisation gearbeitet?
Ja. Sie heißt Hands On New Orleans. Sie vermitteln einfach nur Freiwillige für andere Nonprofits. Auf ihrer Webseite kannst du dich als Ehrenamtlicher eintragen, aber es ist grauenvoll. Ihr Konzept sieht vor, dass du in verarmten Nachbarschaften arbeitest und dass du dich dann mit den Leuten in der Gegend auf gleicher Augenhöhe auseinandersetzt. Ich meinte aber nur, ‚Ich bin schon arm! Ich muss das nicht extra sehen.’ Die Menschen, mit denen du dann arbeitest, leben alle von Lebensmittelmarken und haben so gut wie kein Geld. Das ist dann so, ‚Gehen wir in eine Bar? Nein, lass uns einfach ein paar [40s, große Bierflaschen] holen und dann rumlaufen.’

Wie war deine Kindheit und Jugend?
Ich bin in Virginia Beach aufgewachsen, bis ich sieben war oder so. [Mein Vater] war in der Navy und ging in den Ruhestand. Wir zogen dann nach Florida. Florida war cool. Als ich jünger war, war ich viel skaten. Der Skatepark, bei dem ich immer abhing, hatte einen Club mit dem Namen Transitions Art Gallery, in dem viele Konzerte stattfanden. Es gab fast jeden Abend eine Show und ich bin so oft hin, wie ich konnte.
Es gibt eine Band mit dem Namen Cult Rituals, die wirklich abgefahren ist, und dann war da noch diese andere Band, die sich [jetzt] Merchandise nennt. Die sind alle damit großgeworden, in Bands zu spielen seit sie 16 waren. Das waren einfach Kids, die mit ihrem Taschengeld Platten veröffentlicht haben. Es war ziemlich cool.

Warst du ein guter Skater?
Nein. Na ja, als ich jünger war, war ich schon ziemlich gut. Ich fing mit zehn oder elf Jahren an, aber dann habe ich gesehen, wie sich jemand fies hingelegt hat, und von da an hatte ich keine große Lust mehr. Wenn du jünger bist, bist du noch furchtloser.

Was hast du im College Studiert? Worin hast du deinen Abschluss gemacht?
Seid ihr bereit? Journalismus. Ich habe nur Musikzeug gemacht. Es war so schlecht. Ich spielte in erster Linie Gitarre und habe mir so überhaupt keine Mühe bei den Artikeln gegeben. Ich verwendete es nur als eine Ausrede, um mit Bands reden zu können und ihnen komplett irrelevante Fragen zu stellen. Ich sollte zum Beispiel eine Preview für eine Show schreiben und fragte die Band nur bescheuertes Zeug. Es war aber super, da ich mich so mit Bands unterhalten konnte, mit denen ich unbedingt mal reden wollte. Ich veranstalte außerdem noch Konzerte, als ich im College war. Das lief dann so nach dem Motto, ‚Wir wollen Deerhunter sehen, also buchen wir sie einfach.’


Foto von Joshua Shoemaker

Wie sind deine Eltern drauf?
Mein Vater war 20 Jahre lang beim Militär, du kannst es dir also ungefähr vorstellen. Er war bei der Militärpolizei. Meine Eltern sind ziemlich religiöse und konservative Menschen. Und Florida ist einfach verrückt. Es ist dort wie im wilden Westen. Als ich in der Schule war, hab ich immer wieder Stress bekommen. Es ist dort aber auch zu leicht, Stress zu bekommen.

Was für Sachen waren das?
Trinken und Drogen und so was. Das Zeug ist da unten so einfach zu bekommen, was vielleicht auch der Grund dafür ist, warum dort alle so bekloppt sind. Das Zeug, das sich die Leute dort einschmeißen ... ich kenne Menschen, die mit 15 in die Reha gegangen sind. Es war einfach zu viel. Vor ein paar Jahren kam ich selber an meine Grenzen, als ich im College war und merkte, dass ich langsam ein paar Gänge runterschalten muss. Ich war gerade in mein Wohnzimmer gekommen—meine Mitbewohnerin war OxyContin-abhängig [ein starkes Opioid]—und in meinem Wohnzimmer saßen Leute, die sich irgendwelches Zeug spritzten. Ich dachte mir nur, ‚Scheiße, das ist nicht mehr cool. Ich muss hier weg.’ Die Menschen da unten lieben Drogen einfach.

Wie haben deine konservativen Eltern darauf reagiert?
Meine Eltern trinken noch nicht mal.

Ist das auch, worum es in „Have You Seen My Son“ geht?
Ja. Ich habe damals meinen Cousin im Krankenhaus besucht, der dann letztendlich gestorben ist. Er war noch sehr jung. Wir sind danach zusammen im Auto zurückgefahren. In solchen Situationen fängst du automatisch an, dein Verhältnis zu anderen Menschen zu überdenken, und ich geriet in einen riesigen Streit mit [meiner Mutter], der die komplette fünfstündige Fahrt andauerte. Sie verstanden überhaupt nicht, warum ich dieses Musikding machte. So in der Art von, ‚Warum willst du überhaupt Gitarre spielen?’ Und an diesem Tag erkannte ich, dass sie wohl immer etwas enttäuscht von mir sein werden. Sie lieben mich noch und ich liebe sie, aber sie werden immer etwas unglücklich mit mir sein.

Wie hat sich euer Verhältnis seitdem entwickelt?
Es ist ganz gut. Sie sind froh, dass ich meine Rechnungen zahlen und mir Lebensmittel kaufen kann und so. Als ich nämlich zuvor in New Orleans gewohnt habe, habe ich mich über Monate hinweg nur von Brot und Butter ernährt. Sie sind jetzt glücklich, dass ich wieder mehr esse. Ich habe in dem einen Jahr 25 Pfund verloren, es war furchtbar. Es war das schlimmste Jahr meines Lebens. Sie sind jetzt einfach nur glücklich darüber, dass ich arbeite—schätze ich.

Gefällt ihnen denn mittlerweile auch deine Musik?
Sie haben noch nie ein Konzert von mir besucht. Ich glaube, das erste Mal, dass meine Mutter mich gesehen hat, war mein Auftritt bei Letterman. Ich sagte zu ihr, ‚Ich war bei Letterman, hast du es gesehen?’, und sie meinte, ‚Ja, ich habe aber kein Wort von dem verstanden, was du gesungen hast.’

Vielleicht ist das auch besser so?
Es ist definitiv besser so. Dieser Song [„Violent Shiver“] beginnt mit einer Zeile über Asphyxiophilie. Ich war heilfroh, dass meine Mutter nicht verstanden hat, worum es in dem Song geht.’ [lacht]

Wovon handelt das Album?
Ich begann an der Arbeit mit dem Album, als ich mit diesem süchtigen Mädchen zusammenlebte, von dem ich vorhin schon erzählt habe. Zu dem Zeitpunkt war ich für die letzten vier Jahre mehr oder weniger 24/7 high gewesen. Ich trank viel und kümmerte mich nicht wirklich um mich. Meine Mitbewohnerin war noch schlimmer als ich. In meiner Familie gab es einige Fälle von Schizophrenie und ich hatte Angst, dass ... ich weiß nicht, es war halt das Alter, in dem solche Sachen passieren. Ich hatte Angst, dass ich verrückt werde, da ich einige Nächte diese verrückten, visuellen Halluzinationen hatte, und da war ich noch nicht mal ... ich dachte wirklich, dass ich verrückt geworden war. Für mich war einfach die Zeit gekommen, mein Leben auf die Reihe zu kriegen. In der Art von, ‚Ich kann nicht für immer Teenager bleiben und mich pausenlos abschießen.’ Ich schätze außerdem, dass ich langsam dazu bereit war, gewisse Sachen über mich selbst zu akzeptieren. Meine Eltern sind super religiös und konservativ und gehören bestimmt nicht zu der Art von Menschen, mit denen du einfach über alles reden kannst. Es ging also auch darum, die ganzen Dinge zu kommunizieren, die ich mein ganzes Leben lang nicht hatte sagen können; die ganzen aufgestauten Sachen, über die du mit Menschen reden willst, aber einfach nicht weißt, wie du sie sagen sollst.
Dieses Mädchen ... Auf der Platte ist ein Song mit dem Namen „I Thought I Heard You Screaming“. Das war ungefähr zu der Zeit, als ich dachte, dass ich verrückt werden würde. Ich machte mir pausenlos Sorgen um sie. In einer Nacht war ich in meinem Zimmer und plötzlich hörte ich diesen grauenvollen Schrei. Ich dachte, dass er von ihr gekommen war. Als ich in ihr Zimmer ging, war aber alles OK. Meine ganzen Sorgen manifestierten sich also in dieser abgefahrenen Halluzination. Auch bei den Leuten in meinem Umfeld passierte so viel. Ich ging mit diesem Mädchen aus, dessen Vater von Einbrechern ermordet worden war, und das war ungefähr zur selben Zeit. Es passierte einfach so viel Scheiße. Ich schätze, dass das Album auch ein Versuch war, das alles für mich zu verarbeiten.


Foto von Max Norton

Es hat also viel aus dieser Zeit seinen Weg in die Lieder gefunden?
Ja genau. Es war einfach die beschissenste Zeit meines Lebens. Ich war wirklich ganz unten angekommen.

Trinkst du noch? Nimmst du noch Drogen?
Wir trinken auf Tour, aber ich mache definitiv nicht mehr die Sachen, die ich früher gemacht habe—auch weil ich es einfach nicht mehr kann. Ich bin einer von diesen Menschen, die nicht aufhören können. Im gleichen Jahr, in dem ich 21 geworden bin, ist Four Loko [Energydrink mit Alkohol] in die Läden gekommen, wenn du verstehst, was ich meine. Es ist einfach traurig. Ich kann mich kaum an meine Collegezeit erinnern—wirklich nicht. Ich dachte mir also, ‚Ich will nicht mein ganzes Leben vergessen.’

Gab es für dich neue Sachen in New Orleans, als du dorthin gezogen bist, über die du in deinen Liedern geschrieben hast?
Die Songs beziehen sich größtenteils auf die frühere Zeit. Ich war dieses eine Jahr in New Orleans mehr oder weniger für mich alleine. Ich kannte in etwa die drei Leute, die mit mir zusammen im Büro gearbeitet haben, und das war’s. Es war also eine wirklich deprimierende Situation. Ich lebte mit diesem Typen zusammen, der war so ... Es war einfach so unglaublich deprimierend. Er war gerade aus Tschechien hergezogen, frisch geschieden, Alkoholiker und arbeitete in einem Hundesalon. Er klaute für sein Abendessen Fleisch vom Hundesalon. Es war wirklich schlimm. Das war die Zeit, zu der ich das Album geschrieben habe. Ich dachte mir einfach nur noch ‚Aargh’.

Du spielst Musik, die stark in der Tradition des Blues steht. Was sind deine Erfahrungen als Schwarzer, der Musik macht, die in einem schwarzen Genre verhaftet ist, die aber eine größtenteils weiße Fanbase akkumuliert hat?
Ja, ich habe noch nie irgendwas aus dieser mittleren Periode gehört—also dieser weißen Phase des Blues. Ich kann das Zeug nicht ab! Falls ich jemals Eric Clapton in die Finger bekommen sollte ...

Ja, mach Eric Clapton fertig!
Eric Clapton, ich werde dich finden! So was spiele ich überhaupt nicht. Auf dem ganzen Album gibt es zwei Solos und die sind jeweils nicht länger als zehn Sekunden. Ich spiele keine ausufernden Solos. So was habe ich nie gemacht. Ich glaube, die Leute gehen davon aus, dass dir, wenn du Blues hörst, automatisch auch diese Sachen gefallen. Es gibt aber einfach so viel schlechten Blues. Ich weiß nicht, ich schreibe eigentlich auch keine richtigen Blues-Songs. Ich höre allerdings viel Blues und manchmal übernehme ich Bluesmelodien oder andere Elemente des Blues. Ich höre aber auch Punk und verbinde das dann mit Soul und Blues. Ich würde jetzt nicht sagen, dass wir wirklich Blues spielen. Mir ist das auch total egal. [Wechselt in Hippietonlage] ‚Menschen wollen auch immer alles in irgendwelche Schubladen stecken und so.’

Was sagst du zu aktueller Musik?
Es gibt einen Haufen Menschen, auf die ich gerade besonders gespannt bin. Das ganze Garage Rock-Zeug zum Beispiel. Diese Band aus Memphis namens Ex-Cult ist auch super. Und ich höre Amazing Snakeheads und Parquet Courts. Da draußen gibt es eine Menge ehrlicher Bands, die ordentlichen Rock’n’Roll spielen, das Zeug hier hört sich aber frischer an.
Weißt du, wer es für alle kaputt gemacht hat? Animal Collective. Ernsthaft! Dieser ganze Chillwave-Kram war so lange da und ist dann so unglaublich riesig geworden. Und jetzt ist da diese beschissene Mumford-Welle ... Es sollte das erklärte Ziel jeder neuen Band sein, diese Arschlöcher fertig zu machen. Es ist nicht wirklich Animal Collective. Ich mag Animal Collective ja. Es sind die Bands, die danach gekommen sind.

Kyle Kramer liebt es, Schlägereien mit Eric Clapton anzustacheln. Er ist bei Twitter - @KyleKramer

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