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New music

James Francos Band hat ein Album aufgenommen, das von Morrissey inspiriert wurde

Und er hat den Original-Bassisten von The Smiths überredet mitzumachen. Seht hier das erste Video.

von Noisey Staff
13 November 2014, 8:30am

James Franco ist wohl einer der faszinierendsten Menschen, die in dieser Welt herumlaufen. Nicht nur, dass er (objektiv gesehen) wunderschön ist und tausend Sachen gleichzeitig macht (Bücher veröffentlichen, Filme drehen, Kurse geben, instagramen, Artikel verfassen, am Broadway spielen, Gedichte schreiben, sagen, wie verdammt sexy du bist, nicht schlafen…), er ist zudem ein bodenloses Fass an Kreativität und hat die absurdesten, genialsten Ideen.

Es ist also kein Wunder, dass er inzwischen auch im Musikkosmos angekommen ist. Zusammen mit seinem Kumpel Tim O’Keefe hat er vor einiger Zeit die Band Daddy gegründet, eine artsy Konzeptband, und veröffentlicht nächstes Jahr ein neues Album, das—um es einfach zu erklären—von Morrissey inspiriert und zehn Mal durch den Fleischwolf gedreht wurde. Um das genauer zu erläutern und Francos wirrer Gedankenwelt gerecht zu werden, nochmal etwas genauer: James hat eine Gedichtesammlung namens ,The Best of the Smiths: Side A and Side B’ geschrieben, deren Inhalt von der Musik der Smiths inspiriert wurde, um infolge zusammen mit Tim die zehnteilige Dichtung wieder in Musik umzuwandeln und daraufhin den Original-Bassisten der Smiths Andy Rourke als Bandmitglied für dieses Meta-Album zu verpflichten.

Das neue Album Let Me Get What I Want wird 2015 erscheinen und das erste Video, „This Charming Man“, könnt ihr hier sehen. Tatsächlich ist es aber nu eines von zehn Videos, die ohne Anfang und Ende ineinander übergehen und gemeinsam einen einstündigen Film bilden. Der besagte Film ist übrigens entstanden, während James Francos Mutter an der Palo Alto High School (James Francos neues Buch handelt ben diesem Ort) ein Film-Kurs für Kinder gab— Inhalt des Kurses waren jene Gedichten ihres Sohnes, die auch die Songs inspirierten, und das Schreiben von Filmskripten, die später von James und Tim in diese Videos umgewandelt werden sollten. Die Charaktere in den Geschichten basieren auf realen Weggefährten aus James Francos High School-Zeit. Außerdem beginnt jedes Video mit einem Bild, das James höchstpersönlich gemalt hat, als er gerade irgendwo von irgendwas inspiriert wurde, das irgendwie mit irgendwas anderem zusammenhängt.

Entschuldigt, mein Gehirn ist eben explodiert.

Der Punkt ist: James Franco ist sehr inspiriert, komplex, (objektiv gesehen) schön und wohl der einzige Mensch, der mit so einem Konzeptalbum um die Ecke kommt. Obwohl, Morrissey würden wir das schon auch zutrauen.

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