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Rap unter dem Monokel

Ein Literaturexperte hat für uns die Texte von SSIO, Prezident & Trailerpark analysiert

„Prezident wäre sicher eher SSIOs Kunde als selber Dealer“—Unser Literaturexperte über die Texte von SSIO, Prezident & Trailerpark.

von Johannes Pitsch
26 Mai 2016, 8:12am

Seit sich das Feuilleton mit Straßenrap beschäftigt, Politiker öffentlich mit Rappern kommunizieren und HipHop Einzug in die Mainstreamkultur hält, stellen sich immer mehr und—vor allem—immer größere Fragen zu der Kunst des Rap. Zum Beispiel: Wie qualitativ hochwertig sind die Lyrics der Deutschrapper? In welchem Verhältnis stehen künstliche und authentische Identitäten? Wer ist SSIO? Was sagt Prezidents Intellekt über ihn selbst aus? Und: Was ist überhaupt mit Trailerpark los? Fragen über Fragen. Wir versuchen Antworten zu finden, indem wir einen Experten heranziehen.

Doktor Christoph Rauen habilitiert an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien und stellt sich bereitwillig unserer Neugierde. Nach einem Lehrauftrag in Chicago, liegt sein Schwerpunkt hierzulande nun wieder auf der Forschung. Dabei findet er Zeit, seinen literaturwissenschaftlichen Expertenblick auf Raptexte zu lenken, die ihm nicht immer so ganz fremd zu sein scheinen. Diesmal hat er es sich nicht nehmen lassen, neben der Lektüre auch einen Blick in die Videoclips zu werfen.


SSIO – „NUTTÖÖÖ“

Noisey: Wie hat Ihnen die Textauswahl gefallen?
Dr. Rauen: Die Mischung erinnert mich ein bisschen an das letzte Mal [Anm.: Gzuz, Grim, MC Bomber, Karate Andi & Rokko Weissensee]. Es geht vom eher schlichten Straßenrap (SSIO) über ambitionierte Mittelklassepoesie (Prezident) hin zum karnevalesken Tabubruch und Festival der Körperflüssigkeiten (Trailerpark). Dabei ergibt sich aber eine Klammer zwischen den drei Stücken, denn es wird jeweils mit Masken und künstlichen Identitäten gearbeitet. Mit Maske meine ich nicht unbedingt, dass gelogen würde, dass die Maske weit entfernt von der Alltagsidentität der Künstler sein müsste. Es heißt nur, dass sich jemand Mühe mit der Außendarstellung macht.

Wie verhält es sich bei SSIO mit dem Maskenthema?
Die Maske, die hier getragen wird, ist ein Ganzkörperanzug. Und zwar der des Machomanns mit Migrationshintergrund, muskelbepackt und von Statussymbolen umgeben. Er verdient seinen Lebensunterhalt auf illegale Weise, ist stolz auf sein ethnisch-subkulturelles Milieu, spricht Ganoven-Jargon, hier anscheinend in spezifisch Bonner Ausprägung mit diesen eingefügten „bi“-s. Bemerkenswert ist hier, dass die Maske oder Verkleidung eigentlich nur eine gesteigerte Version dessen darstellt, was er ohnehin zu sein scheint—nur größer und greller, mit noch mehr Adern auf dem Bizeps und noch teureren Strafanwälten Es wird hier nicht eine Identität gesucht, die meilenweit entfernt von seinem Alltagsleben wäre. Übrigens ist alles aus extrem konventionellen Versatzstücken zusammen geflickt.

Warum rap ich nur von Zizzies machen und Schlampen, die ich bums weil
Alle meine Fans sind maskuline Jungs - JA JA
Das ist Bonn nicht Paris
Der Ottticker schießt auf Kopfnicker-Beats
Ich vertibicke an Gras- und Piecekunden Mengen
Und fahr seitdem rum mit satellitgroßen Felgen
Meine Jungs sind am Kiosk, die Junkies
Weil S.S.I.O. für Peace sorgt wie Ghandi
Wenn wir kommen und du paar Ochsen siehst
Kackst du Schmarotzer tief in deine Karottenjeans


Was ist Ihnen sonst noch aufgefallen?
Wie häufig in diesem Genre von Rap, geht es auch hier nicht nur darum, die eigene gesellschaftliche Randständigkeit stolz vorzuweisen, sondern es gibt immer noch jemanden, der noch marginaler, noch schwächer ist. Es wird immer auch nach unten getreten. In der Regel trifft es Frauen, in diesem Fall auch feminine Männer—so schmächtige Typen in Karottenjeans, die wahrscheinlich eher aus der Mittelschicht kommen und wahrscheinlich eher biodeutsch sind. Außerdem finde ich das Bild des Ochsen für die Gangster sehr interessant. Ein Ochse ist ja eigentlich ein kastriertes Rind. So ergibt sich eine Verbindung zum Thema Krafttraining, das im Song thematisiert wird, und vermittelt darüber auch zu Anabolika und Schrumpfhoden. Das ist so wohl nicht beabsichtigt...

Fanden Sie den Text humoristisch?
Auch da fragt sich, inwiefern das gewollt ist. Ich finde den Refrain jedenfalls ganz faszinierend diesbezüglich. Der wirkt fast schon wie absichtlicher Nonsens:

„Wer bumst auch dickere Frauen? - S.S.I.O
Wer holt die SIM-Karte raus? - S.S.I.O
Wer ist S.S.I.O? - S.S.I.O“

Aufgrund der Wiederholungen ist eh klar, wie die Fragen beantwortet werden. SSIO ist der, der all das tut. Dann wird aber relativ überraschend gefragt: Wer ist eigentlich dieser SSIO? Und—was ein Wunder—die Antwort ist wiederum: SSIO. Nur SSIO ist SSIO, also A ist A. Das ist tautologisch und redundant, blödsinnig, aber eben auch lustig.

Er verbindet wohl häufiger das Thema Nonsens mit Humor.
Das ist nett, dass du darauf hinweist. Ich muss nämlich zugeben, dass ich mich dieses Mal nicht ganz an unser Arrangement gehalten habe. Nachdem ich die Texte für sich, unabhängig von Musik und Bild, gelesen habe, habe ich mir dann auch noch die Videos angeschaut—sozusagen aus Fairnessgründen, um dem jeweiligen Gesamtprodukt gerecht zu werden. Im Video wirkt SSIO um einiges sympathischer. Dort tritt er zusammen mit seinem Kollegen als Automechaniker auf. Ein Polizist bringt sein Auto zum Reifenwechsel und SSIO nutzt die Zeit, um mit dem Polizeiwagen durch die Nachbarschaft zu fahren. Dabei trägt er die Mütze des Polizisten, raucht Gras, zockt Kleindealer ab, usw., immer mit einem Augenzwinkern. Soundmäßig ist die Nummer übrigens unglaublich konservativ, eine peinlich genaue Imitation des Westcoast-Sounds von Anfang der 90er.

Den wollte man wohl gewissermaßen nachbauen, weil es den eigenen Geschmack trifft.
Aber wozu? Das gibt es doch schon. Den Charme der 90er kann man auf diese Art nicht einfach wiederbeleben. Wenn man den stärker elektronischen Sound der Gegenwart nicht mag, gibt es interessantere und innovative Alternativen, wie sie in den letzten Jahren in den USA ausprobiert worden sind, etwa von Kendrick Lamar.

Wie fanden Sie die Reime?
Da ist mir eigentlich nichts Großartiges aufgefallen. Es gibt ein paar Versuche, über Wortwitz oder Wortspiel zu punkten. Zum Beispiel, wenn er sagt: „Weil SSIO für Peace sorgt wie Ghandi“. Das wirkt aber eher wie mal eben in der Mittagspause rausgehauen.

Können Sie eine Zielgruppe ausfindig machen? Und was ist das Milieu, aus dem heraus er spricht?
Interessant ist, ob das außerhalb des eigenen Milieus überhaupt jemanden anspricht. Im Rap werden ja oft aus einer gesellschaftlich und/oder auch ethnisch marginalen Position heraus weiße Mittelklasse-Kids angesprochen. Häufig sind die sogar die Hauptkundschaft. Hier gibt es aber mehrere Stellen, wo diese Jungs eher das Feindbild abgeben. SSIO und seine Freunde sorgen etwa dafür, dass ihnen die Storchbeine brechen. Die Frage ist, ob die weißen Mittelklasse-Jungs masochistisch und phantasievoll genug sind, um sich das trotzdem reinzuziehen und sich mit diesem Rapper-Ich und damit mit der Stärke des ethnisch markierten Mannes zu identifizieren.

Prezident - „Antimärchen“

Gibt es hier inhaltlich einen roten Faden?
Ich finde schon. Der Text hat—das ist in der Pop-Musik ja keine Selbstverständlichkeit, muss es allerdings auch nicht sein—sogar einen mehr als deutlichen roten Faden. Um noch mal auf das Maskenthema zurückzukommen: Prezident und SSIO bewegen sich ja in unterschiedlichen Rap-Sub-Genres, aber in beiden Texten sind Darsteller und Maske einander relativ nahe. Es scheinen wenig Differenzen auf. Das durchgängige Thema ist im Fall von Prezident das Leben eines Gossenpoeten:

„Was zur Hölle ist denn Gras? Ich kenn' nur grünen Schnee
Irgendwie ist immer Winter, wenn ich vor die Türe geh'
Blütenlese - Zehen, mir tun die Füsse weh vom auf der Stelle treten
Zum Glück ist dieses Leben nur vorrübergehend
Der Prezi, stets zu haben für'n makaberes Späßchen
Doch kein Fan von dramatischen Gesten
Um als Künstler was zu taugen, darf man nicht komplett am Arsch sein
Aber Blickkontakt zum Abgrund muss schon da sein“

Es geht um das Modell „begabter Dichter am Rande der Gesellschaft, dem Rausch zugetan und den Verfall feiernd“. Das muss man sich aber erstmal leisten können—körperlich und geistig. Wenn SSIO die aufblasbare Body Builder-Gummipuppe gibt, dann Prezident die ausgemergelte Koksleiche, die aber immer noch für ein Späßchen zu haben ist.

Was ist Ihnen besonders aufgefallen?
Streng genommen ist es auch Straßenrap, das ganze Video spielt ja auf der Straße. Aber Prezident wäre sicher eher SSIOs Kunde als selber Dealer. Textlich ist es auf jeden Fall sehr viel ambitionierter. Bemüht darum, einfallsreich und stilistisch versiert rüberkommen und auch melancholisch und selbstironisch. Es würde insgesamt wohl noch besser funktionieren, wenn das nicht auch noch so oft gesagt würde. Das halte ich eigentlich für überflüssig. Als Zuhörer kommt man sich dadurch unterschätzt vor. Er spricht auch ausdrücklich von „Kunst“ und macht damit ganz deutlich, in welchem Bezugssystem er gesehen werden will.

Sind das denn nicht einfach Perspektivwechsel, die er vornimmt?
Es werden keine weiteren Figuren oder Perspektiven eingeführt, sondern es ist alles aus einer Position und Perspektive heraus gesehen und gesprochen. Man muss ihm allerdings zu Gute halten, wie angenehm und höflich zurückhaltend er alles vorbringt. Im Rap hat man es ja eher selten damit zu tun, dass jemand sich zurücknimmt oder sogar Selbstzweifel äußert. Der Sprecher stellt sich hier als widersprüchliches und problematisches Subjekt dar. Es hat so eine schwermütige Note, man kann auch an die Ernüchterung nach dem Rausch denken. SSIO und Trailerpark wirken dagegen furchtbar aufgekratzt und fuchteln einem von der ersten Zeile an mit ihren Genitalien im Gesicht rum.

Können Sie eine soziale Klasse oder sogar eine politische Einstellung des Autors ausfindig machen?
Eine politische Einstellung eher nicht. Die stark in den Vordergrund gestellte Künstlerehre verweist auf ein weißes Mittelklasse-Milieu. Bei „klassischem“ Straßenrap gehört es ja oft eher zum guten Ton, zu betonen, dass man die Kunst und die Skills nicht allzu genau nimmt. Denn ein guter Straßenrapper muss sein Geld zur Not auch anders verdienen können. „Kunst“ steht eher unter Unrealness-Verdacht. All das spielt bei Prezident aber keine Rolle. Was er macht, ist als Sprachkunst konzipiert. Er ist übrigens auch der erste Rapper im Cordjacket, den ich zu Gesicht bekomme.

Ist der künstlerische Anspruch also vergleichsweise hoch?
Mit Sicherheit. Einen solchen Anspruch zu erheben, heißt aber noch nicht, dass er auch eingelöst wird.

Welche Zeile ist Ihnen besonders aufgefallen?
Ich fand diese Zeilen bemerkenswert:

„Man sagt, dass ich über Talente verfüge
Und irrt, denn ich verfüge nicht darüber
Sind Herz und Seele voll, läuft der Mund über

Man sagt ich sollte mal mehr Werbung machen, aber mir ist Kunst lieber
Stetig unzufrieden, Ich gab mich niemals ab mit grundsolide“

Gemeint ist, dass er keine wirkliche Kontrolle über seine Fähigkeiten hat, sondern ihn bestimmte äußere Anlässe auch gegen seinen Willen zum Reden bringen. Er will sich nicht prostituieren, sein Talent nicht in den Dienst des Geldverdienens stellen und mit Blick auf seine Kunst keine Kompromisse eingehen. Auch darin unterscheidet er sich deutlich von den anderen hier besprochenen Künstlern. Es erinnert mich stark an den Deutschrap der 90er Jahre, wo man ebenfalls Skills und formale Perfektion betont hat.

Trailerpark - „Sexualethisch desorientiert“

Was ist Ihnen hier besonders aufgefallen?
Hier ist es relativ eindeutig: Das ist Provo-Kunst: Man hat sich darauf spezialisiert, Tabus zu brechen, wenn möglich im Schutz des Kunstvorbehaltes. Noch deutlicher als SSIO giert man nach Beachtung, Bezahlung und wahrscheinlich auch nach dem Machtgefühl, bestimmte Abwehrreaktionen per Knopfdruck hervorrufen zu können.

„Endlich wird wieder mit den Fäusten gefickt
Denn trotz Indizierung enttäuschen wir nicht
Verbietet meine Songs und verbietet meine Band
Doch ich ziehe nach den Gigs weiter Teenies in den Van“

Das ganze Verfahren dreht sich um sich selbst, man verweist auf die eigene Indizierung. Anscheinend ist ein früheres Produkt der Gruppe indiziert worden. Jetzt versucht man nachzulegen. Spannend finde ich die Frage, ob diese doch recht durchsichtige Mechanik des Tabubruchs eine echte Funktion erfüllt, ein Bedürfnis stillt?

Steckt in dem Text denn nicht auch ein Appell, etwa zur sexuellen Befreiung?
Vielleicht insofern, als es darum geht, das Widerwärtige und Verbotene ans Licht zu zerren. Das, was sonst aus der Öffentlichkeit verbannt ist, was privat konsumiert oder höchstens auf dem Schulhof ausgetauscht wird, Pornographie zum Beispiel, das wird hier publik gemacht. Gerade wenn man an Jungs in der Mittelstufe denkt, kann das vielleicht eine entlastende und befreiende Wirkung haben.

Darüber hinaus kann man es aber auch im Kontext von gegenläufigen Tendenzen wie Bigotterie, Heuchelei und Doppelmoral in unserer Gesellschaft sehen. So als ob der Text versuchen würde, ein Gegengewicht dazu zu schaffen. So als ob man sich als Ekelpaket maskieren müsste, um diese abstoßende Wirkung hervorzubringen und damit die vermeintlichen Saubermänner zu demaskieren. Das scheint mir ein Subtext zu sein.

Hat es nicht auch etwas Kindliches? Ich finde, es wirkt manchmal wie von pubertären Kindern, die über Sex-Wörter kichern.
Das ist spannend, dass du das sagst. Es leuchtet mir total ein. Warum lachen Kinder darüber? Weil sie schon ein Gespür dafür haben, dass das tabuisiertes Material ist. Und weil die Eltern dieses Wortmaterial unter Verschluss halten und sagen: Das nimmt man nicht in den Mund! Sag sowas nicht! Insofern hat diese pubertäre Freude am Tabubruch immer auch eine aufklärerische Funktion. Es informiert darüber, was in einer Gesellschaft als verboten gilt.

Keine Seltenheit in der Musikwelt, oder?
Überhaupt nicht. Es hat eine lange Tradition, auch in der deutschen Popmusik. Ganze Karrieren von Rockbands beruhen auf solchen Tabubrüchen—wenn man etwa an die Ärzte oder an die Toten Hosen denkt. Die haben ihren Durchbruch auch ihren Geschmacklosigkeiten zu verdanken. Selbst die Fantastischen Vier, die Vorzeige-Stuttgarter Jungs, haben auf dem ersten Album mit dem Track „Böse“ Ähnliches versucht.

Wie wird das Maskenthema hier verarbeitet?
Deutlich anders als bei Prezident und SSIO. Hier scheint mir die Maske sehr artifiziell zu sein. Es ist wie im Karneval eine Teufels- oder Hexenmaske, die dazu dient, starke Emotionen hervorzurufen. Das kennt man ja auch aus der Rockmusik von David Bowie oder von Marilyn Manson. Die Maske stellt auch nichts Begehrtes dar wie im Fall von SSIO einen wohlhabenden Verbrecher bzw. Kaufmann, sondern Abstoßendes. Im Schutz der Maske werden Dinge geäußert, die wahrscheinlich meilenweit von dem entfernt sind, was diese Leute vom Stapel lassen würden, wenn du mit ihnen Kaffee trinken gehst.

Was fanden Sie an diesem Text noch reizvoll?
Ich finde die Frage spannend, ob in unserer Medienwelt diese Provokationskunst, dieses Flirten mit dem Laster—obwohl es hier eigentlich Fake-Laster sind, Mittel zum Zweck der Provokation—tendenziell der Buße oder Reue bedarf, um auf legitime Weise geäußert werden zu können. Nicht nur wegen der vulgären Sprache, sondern auch inhaltlich: Unzucht mit Minderjährigen, sich wechselseitig in den Mund kotzen, der Drogenkonsum und was da noch alles zu finden ist. Bei den Toten Hosen oder den Ärzten folgte die Strafe sozusagen mit Verzögerung, indem sie zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Karriere Charity und Songs gegen Rechts machen mussten. Oder auch Sido, der sich im öffentlichen Rundfunk zu Goethes Faust äußern musste. Wer weiß, ob so ein Schicksal einer Band wie Trailerpark noch bevor steht. Wobei der Text hier aber irgendwie auch etwas blass und blutarm wirkt. Wen kann das heute noch schockieren?