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Abriss der Woche: Biebs hat noch alle Eier, Snoop kifft wie ein Bagger, Paul macht den Kurt und Britney ist sowas von zurück!

Welch ein Glück, Justin Bieber muss nicht schon an Weihnachten Eier suchen. Und weitere tolle Geschichten aus der Welt der Stars und Sternchen.

Im Grunde haben wir ja schon fast Weihnachten. Das bedeutet, neben dem Fakt, dass wir angefangen haben, wie wild Geschenke zu verteilen, dass niemand mehr Bock hat, zu arbeiten und trotzdem alle mehr arbeiten, als im kompletten Jahr zuvor. Ach du schöne Adventszeit.

Aber es nützt ja nüscht, da müssen wir jetzt einfach mal durch. Spätestens heute in einer Woche steht das heilige Fest ja dann auch wirklich vor der Tür und wir feiern den seltenen Besuch unseres liebsten Rappers Action Bronson. Wenn ihr schnell seid, könnt ihr sogar noch dabei sein, hier gibt‘s Tickets zu gewinnen und hier zu kaufen. Los, los.

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Aber kümmern wir uns mal um die Musiknews aus dieser Woche:

—Und es fängt gleich haarig an: Justin Bieber hat noch beide Eier. Das ist durchaus eine Nachricht, nachdem ein inhaftierter Bieber-Fan, Vergewaltiger und Mörder namens Dana Martin zwei Männern 2.500 Dollar pro Bieber-Hoden geboten hat, woraufhin die beiden tatsächlich planten, Bieber zu entführen und zu kastrieren. Anschließend wollten sie ihn auch noch strangulieren und zwar mit einer gemusterten Krawatte. Es sind die Details, die einen Mord interessant machen. Zum Glück für Biebs' künftigen Nachwuchs, konnte die Polizei die beiden festnehmen, bevor es ans Eingemachte ging. Haha. Im Auto fand die Herren Wachtmeister übrigens ein Gartenschere. Es sind die Details, die eine Kastration interessant machen. Die Noisey-Redaktion möchte an dieser Stelle Erleichterung zum Ausdruck bringen, dass sowohl Biebs als auch seine Eier noch intakt sind.

—Nirvana sind zurück! Okay, stimmt natürlich nicht, denn so irre, auf die Idee zu kommen, Kurt Cobain ernsthaft ersetzen zu wollen ist nicht einmal Paul McCartney. Unter der weltweit für extreme Aufregung sorgenden Überschrift „Nirvana-Reunion mit McCartney als Kurt Cobain“ traten die verbliebenen Mitglieder Dave Grohl, Krist Novoselic unnd Pat Smear beim Hurricane-Sandy-Benefizkonzert in New York auf. Mit Nirvana hatte der Gig faktisch nichts zu tun, dafür aber mit dem Dokumentarfilm Sound City, den Grohl Anfang 2013 in Kino bringen wird. Ehre, wem Ehre gebührt: eine sehr gelungene Promoaktion, Dave!

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—Außerdem hat Dave Grohl noch verkündet, dass sich die Foo Fighters trotz aller Unkenrufe zuletzt nicht auflösen werden. Was gut ist. Sonst würde Paul McCartney noch auf die Idee kommen, an Grohl‘s Stelle mit der Band zu touren.

—Britney Spears ist die bestverdienende Musikerin 2012. Eigentlich kann man es gar nicht glauben, aber wenn Forbes das sagt, muss es ja stimmen. Alles, was Forbes sagt stimmt. Erinnert ihr euch an Britney? „Baby One More Time“-, „Ooops, I Did It Again“-, „Toxic“-Britney? Glatze-, Höschen-, kein Höschen-, Alkohol-, Koks-Britney? Ganz genau, diese Britney. In den USA gilt Britney als Riesen-Comeback und ein Riesen-Comeback entspricht genau der Tellerwäscher-zum-Millionär-Romantik, die in Amerika ganz tief in der Kultur verwurzelt ist. Folglich kaufen noch mehr Menschen ihr Album, das Comeback wird noch größer und noch mehr Menschen kaufen ihr Album. Ein Engelskreis. Dadurch konnte Brit ihr Einkommen in 2012 auf 58 Millionen Dollar schrauben und belegt Platz eins in der gerade veröffentlichten Forbes-Liste, vor Taylor Swift, Rihanna und Lady Gaga.

—Psy ist im laufenden Jahr zu einem der größten Popstars der Welt aufgestiegen. Das hat er zwar eher einem Tanz zu verdanken als einem Song, aber es hat ihm immerhin einen YouTube-Rekord und einen Auftritt im Weißen Haus eingebracht. Moment, hatte Psy nicht mal diesen Song darüber gemacht, dass er jeden einzelnen Amerika ermorden möchte ..?

—Snoop Lion fomerly known as Dogg hat diese Woche erzählt, dass er 81 Tüten am Tag kifft. Das wäre ein Joint alle zwölf Minuten. Also absolut machbar. Vor allem für jemanden wie Snoop. Er erzählte in einer Frage-Antwort-Runde mit Fans im Internet auch, dass er mal 164 Tage auf Gras verzichtet hätte, am Stück! Hat ihm aber nicht so gefallen.

—Die Grammy-Nominierungen sorgten weltweit für die ein oder andere runtergklappte Kinnlade. Mit Skrillex unter den fünf Nominierten im Bereich EDM hätte man ja noch gerechnet, aber Al Walser? Und wer ist dieser Typ überhaupt? Um es kurz zu machen: Al Walser war Mitglied bei Fun Factory II, der Nachfolgeband von Fun Factory, hat Jürgen Drews talentierte Tochter Dings produziert und ist ohne jede Übertreibung Liechtensteins größter Popmusiker. Die Nominierung ist, wenn man so drüber nachdenkt, also gar nicht überraschend.

—Diplo ist aktuell einer der bekanntesten und einflussreichsten Produzenten der Welt, da will ihm ja auch niemand ein bisschen Selbstbewusstsein verwehren. Aber seine Request-Liste für das Konzert am 30. Dezember in New York liest sich schon leicht überheblich. Er fordert unter anderem einen Gorilla (am liebsten einen Silberrücken,notfalls täte es aber auch ein Orang Utan), einen Papagei, der seinen Namen aussprechen kann, ein Waisenkind aus Malawi und eine Dartscheibe mit dem Gesicht von Nicolas Cage darauf. Damit reiht sich Diplo auf Anhieb in die Liste der lächerlichsten Tour-Rider der Rockgeschichte ein. Wüsste gern, was er machen würde, wenn man ihm all diese Wünsche tatsächlich erfüllen würde.