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Die ersten Songs des Jahres und was sie über 2014 aussagen

2014 beginnt interessant und sagt verdammt viel über den Rest des Jahres aus.
2.1.14

Wie beginnt man den ersten Arbeitstag nach Silvester und dem anschließenden Neujahrskater? Man klickt sich durch Musikblogs und checkt, was 2014 in den ersten Stunden so an neuem Shit gebracht hat. Und weil wir ja eh schon hellseherische Fähigkeiten bewiesen haben, machen wir damit gleich weiter, indem wir feststellen, was diese Songs für das neue Jahr bedeuten.

2014 wird sanft

Wie die meisten DJs und Produzenten auf dieser Welt, hat auch SBTRKT die Silvesternacht genutzt, um seinen Kontostand ein wenig aufzupolieren. Eine Nacht voller Arbeit, in der alle anderen nur feiern wollen, wird ja schließlich gut bezahlt. Andererseits feiern immer alle, wenn SBTRKT arbeitet, also was soll’s.

SBTRKT hat die letzten 75 Sekunden seines New-Years-Sets für einen geschickten Promo-Move genutzt, er spielte seinen neuen Track „Runaway“ feat. Jessie Ware—eine zarte Eloge auf die Melancholie. Nicht, dass uns die sanften Klänge bei SBTRKT groß überraschen würden, aber sie erinnern und deutlich daran, dass es 2013 eher wenig vom Londoner zu hören gab. Jetzt steht ein neues Album an. So sweeeeeeeet.

2014 wird Lorde nicht vergessen sein

2013 ist ja jetzt auch mal vorbei, vergessen, weggeheftet. Was bleiben wird, ist die neuseeländische Sängerin Lorde. Davon ist nicht nur auszugehen, weil sie im letzten Jahr ziemlich vielen Menschen den Kopf verdreht hat und erst lächerliche 17 Jahre alt ist (also noch gut 80 Jahre Musiker-Karriere vor sich hat), sondern weil sie tatsächlich etwas kann. Und damit wir das nicht vergessen, hat sie Sekunden vor dem neuseeländischen Jahreswechsel noch schnell den offiziellen JGramm-Beats-Remix ihrer neuen Single „Team“ rausgehauen.

2014 wird ein Jahr, in dem wir Vampire Weekend ignorieren

… egal wie häufig sie Danny Brown auf ihren Songs rappen lassen.

2014 wird (hoffentlich) nicht so viele Fiddy-Freestyles sehen

Liest sich ja eigentlich ganz nett die Überschrift: 50 Cent „This ist Murder Not Music“ (Freestyle). Aber dann? Wenn ihr einen Freestyle erwartet habt, seid ihr hier schon mal an der falschen Adresse. „This is Murder Not Music“ ist eher so eine Art unausgereifter Track, bei dem 50 Cent nach 50 Sekeunden keinen Bock mehr hatte und die letzten 180 Sekunden nur noch so dahinplätschern lässt, ohne auch nur im Entferntesten zu stylen, geschweige denn „free“. Noch dazu ist zwar der Beat nicht übel, aber kein bisschen Murder.

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