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Firsties and Faves: Metronomy

Sein erster Kuss, sein Lieblingsgefühl, sein erstes Mal bekifft sein… Metronomys Joseph Mount erzählt uns alles.
27.5.14

Es ist kein Geheimnis, dass wir hier bei Noisey Metronomy lieben. Wir lieben Joseph Mount, seine sonderbaren Klangwelten und sein aktuelles, stark von den 60er Jahren beeinflusstes Album Love Letters. Wir lieben, dass in dem Video zu „I’m Aquarius“ riesige Nacktkatzen auf dem Mars leben. Und genauso gut gefällt uns das Zeichentrickvideo zu „Reservoir“, das ihr hier oben sehen könnt. Das dynamische Quartett hat gerade erst seine Europatour abgeschlossen, aber damit ihr hier nicht komplett auf dem Trockenen sitzen müsst, während Metronomy den Rest der Welt bereisen, gibt es jetzt hier Josephs Firsties und Faves.

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Der erste Kuss:
Bei meinem ersten Kuss hatte ich diese komische Dreierbeziehung laufen. Ich und mein Freund, Matthias, standen auf das gleiche Mädchen und sie wusste es. Wir wechselten uns gegenseitig mit dem Rumschmusen ab. Wie auch immer, heute ist sie lesbisch. Das geschah allerdings, als ich sehr jung war—neun Jahre alt oder so. Kurz danach wurde ich plötzlich wieder sehr schüchtern. Der erste richtige Kuss war dann wahrscheinlich auf einer Party im Alter von 13. Ich weiß nicht, ich war sehr nervös. Heute fällt mir das leicht! Ich bin wirklich gut darin geworden.

Das erste Mal bekifft:
Ich glaube, das war auf der gleichen Schmusparty, ja.

Das erste Mal von einem Künstler eingeschüchtert:
Wenn du Musik machst und selber in dieser Welt unterwegs bist, dann geht die Magie schnell verloren, aber es gibt Leute, die mich sehr beeinflusst haben. Als ich zum Beispiel Josh Homme zum ersten Mal traf—ich glaube, es war auf dem Coachella—drehte ich mich um und es war eher so „Oh, da ist er, wow!“ Songs for the Deaf war einfach ein extrem wichtiges Album für mich. Das letzte Mal, dass ich von einem Künstler eingeschüchtert war, war wahrscheinlich, als ich Stuart Price getroffen habe. Wir spielten das Rockness Festival und ein Typ, der schon mal für uns gearbeitet hatte, war sein Tourmanager. Und er meinte so, „Ja klar, Stuart wird vorbeikommen um „Hi" zu sagen.“ Ich war nur so: „Waaah!!“ Ich liebe Les Rythmes Digitales.

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Ich schätze, heute wäre ich wohl ziemlich eingeschüchtert, wenn ich Pharrell treffen würde. Es ist aber nur bei Menschen, bei denen ich tief in mir das Gefühl habe, dass sie mich bereichert haben.

Dein Lieblingssong, um im Haus herumzutanzen:
Ich glaube, das mache ich manchmal mit dem Baby. Ich höre gerne „Darlin“ von den Beach Boys und tanze dazu durch die Gegend. Ich finde es super. Ich weiß nicht wirklich, wie sehr Musik meinen Sohn schon beeinflusst. Ich hoffe, sie tut es wenigstens ein bisschen.

Das erste Konzert:
Das erste Konzert, zu dem mich meine Eltern gefahren haben, war wahrscheinlich das mit ein paar mediokren Indiepop/Britpop-Bands wie Mansun und Silversun oder so. Es war wirklich komisch.

Lieblingsort auf der Welt:
Ich liebe Porto in Portugal. Es ist einfach großartig. Ich bin immer so froh, dorthin zu kommen. Natürlich mag ich auch das Haus meiner Eltern.

Die erste Sache, in der du richtig gut warst:
Wahrscheinlich Malen in der Grundschule. Und ich war auch sehr gut im Hürdenlauf.

Das erste Mal Skateboarden:
Ich fing mit 12 mit meinem Kumpel James an zu skaten. Man hatte aber das Gefühl, dass man nur ein Mitläufer war—es schien das Ding zu sein, das auch alle anderen tun. Wir gingen zu diesem alten Skatepark in Paignoten [in Devon, England] neben dieser Jugendherberge—er war aus Beton und so wie die Teile in Amerika. Ich und James und James Mutter räumten den Park erst mal auf, weil er total überwuchert war. Als wir dann die nächste Woche wieder zurückkamen, waren plötzlich Leute da und die Woche darauf, waren es sogar noch mehr Leute. So merkten wir langsam aber sicher, „Ja, wir haben wohl zu dem Zeitpunkt mit dem Skaten angefangen, als auch alle anderen mit dem Skaten angefangen haben.“

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Lieblingsgefühl:
Ich mag es gerne, wenn man die Wanne auslässt, während man selber noch drin sitzt. Hast du das schon mal gemacht?

Nein.
Es ist ziemlich lustig, weil du fühlst wie das Wasser um dich herum immer weniger wird und während das passiert, wirst du immer schwerer und schwerer und bald ist dir kalt, aber es macht wirklich Spaß.

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