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einer außer rand und band

Özbeks Bud-Spencer-Ausraster war peinlich, genauso wie die Fallkünste seiner Gegner

Der Duisburger legte sich mit der halben Mannschaft der Sportfreunde Lotte an. Einige von ihnen spielten allerdings den sterbenden Schwan, als Özbek schon Rot hatte.

Bizim Çocuk: Barış Özbek pic.twitter.com/GRjQkiRomc
— Yunusaq♿ (@DolphinSword) 4. Dezember 2016

Bariş Özbek hatte am Samstag einen gebrauchten Tag. Gegen die Sportfreunde Lotte führte sein MSV Duisburg mit 1:0, als der Duisburger Zlatzko Janjic ein taktisches Foul machte. Bei der anschließenden Rudelbildung ging es erst so richtig los: Zuerst griff der Özbek Kevin Pires-Rodriguez ins Gesicht, dem er etwas später auch noch auf die Wade trat. Der 30-Jährige bekam natürlich Rot und nach dem medialen Echo der Aktion wird ihn in der Sportgerichtsverhandlung eine saftige Strafe erwarten.

MSV-Spieler #Özbek ist nach einem Platzverweis komplett ausgerastet und hat mehrere Spieler zu Boden gestreckt: https://t.co/a3Ao8upE5b pic.twitter.com/gTkC2LXB8C
— liga3-online.de (@liga3online) 5. Dezember 2016

Özbeks Verhalten ist absolut nicht entschuldbar und ist für jeden Freund von Sportlichkeit ekelhaft mit anzusehen. Genauso allerdings die Fallkünste seiner Gegner Nico Granatowski und Alexander Langlitz, die er anschließend mit dem Ellbogen touchierte. Özbek hatte schon Rot, warum verspürten die beiden also den Drang, sich wie sterbende Schwäne auf dem Boden zu wälzen? Können diese Unsportlichkeiten bitte auch endlich mal geahndet werden? In der freien Zeit können unsere Schauspiel-Künstler, die sich Fußballer nennen, sich dann als Stunt-Doubles versuchen.