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Was zur Hölle ist mit Real Madrids Faxgerät los?

Gestern Abend hat Real einen gesperrten Spieler im Pokal eingewechselt, jetzt droht die Disqualifikation. Schuld daran soll das Faxgerät sein, das schon den De-Gea-Transfer verschlampt hat.

Aus irgendeinem Grund setzt der große Real Madrid noch immer auf Faxgeräte. Und die sind anscheinend gar nicht mal so gut…

Doch eins nach dem anderen: Gestern Abend kam im spanischen Pokal gegen Cadiz der 24-jährige Russe Denis Cheryshev zum Zug und erzielte sogar den Führungstreffer für die Königlichen. Der Haken an der Sache: Cheryshev hätte gar nicht auflaufen dürfen, weil er in der letzten Saison—als er noch bei Villarreal spielte—drei Gelbe Karten in der Copa del Rey angesammelt hatte. Jetzt droht Real das Aus am grünen Tisch.

Das Kuriose: Real wurde sogar noch per Fax von dem Sportjournalisten und früheren Schiedsrichter Emilio González gewarnt, nachdem dieser die vermutliche Aufstellung der Königlichen gesehen hatte.

Doch das Fax wurde entweder nie gelesen oder kam erst gar nicht an. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich das Real-Faxgerät als gar nicht mal so königlich erweist. Denn schon Wunschtorwart De Gea konnte im Sommer nicht von Manchester United verpflichtet werden, weil Medienberichten zufolge die Real-Transferunterlagen zu spät beim spanischen Ligaverband eingegangen sein sollen (auch wenn Real beteuert, dass es United war, die nicht in die Puschen kamen). Dass Reals Faxgerät regelmäßig Faxen macht (höhö), ist sogar schon bis nach Afrika vorgedrungen:

Doch eigentlich wäre Señor González' Fax gar nicht nötig gewesen. Denn vor jedem Spieltag veröffentlicht der spanische Fußballverband eine Liste von aktuell gesperrten Spielern, auf der sich auch Cheryshev befand. Vielleicht verpflichtet Real einfach mal eine Person für den Arbeitsbereich „Gesperrte Spieler". Oder zumindest einen Techniker fürs klubeigene Faxgerät.