Priorities

Vom Marine zum Globetrotter

Immobilienpreise steigen. Millennials werden künftig weder Häuser, noch Autos besitzen. Viele setzen auf andere Lebenskonzepte, so auch Nicky Pallas.
13.3.17

Foto: VICE Media

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit T-Mobile #SIMDESLEBENS entstanden.

"Haus, Auto, Job" sind Dinge, die wohl auf den meisten Bucket-Lists unserer Eltern in noch jungen Jahren zu finden waren. Schaut man sich heute um, streben viele junge Menschen nach denselben Dingen, die aber angesichts der eigenen finanziellen Lage, weltweit steigenden Mietpreisen und unsicheren Jobverhältnissen kaum bis gar nicht realisierbar sind.

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Millennials verdienen deutlich weniger als die Elterngeneration in jungen Jahren und setzen entsprechend auch ihre Prioritäten anders. Sie kaufen keine Häuser – sie mieten, vermieten und teilen ihre Wohnung oder Couch. Sie nehmen unsichere Jobverhältnisse in Kauf, um flexibel zu bleiben. Und sie sammeln Erlebnisse statt Eigentum. Immer stärker geht es darum, Menschen kennenzulernen und die Welt zu sehen, statt nur die eigenen vier Wände.

Einer, der diese Aspekte unserer Generation in sich verkörpert wie wenige andere, ist Nicky Pallas. Der Fotograf und Urban Explorer pendelt mit seiner Drohne zwischen New York, Wien und dem Rest der Welt. Will er Geld sparen, vermietet er sein eigenes Zimmer und tourt stattdessen ein halbes Jahr mit dem Fahrrad durch Europa.

Allein im Jahr 2016 hat Nicky Pallas 248.132 Meilen gesammelt und ist 98 mal geflogen. Bis heute hat er 71 Länder bereist – und das für sehr wenig Geld. Preisfehler von Fluganbietern und verfügbare Sofas von Menschen aus aller Welt bestimmen dabei seine nächste Destination.

In unserer Serie Priorities nimmt er uns mit auf eine seiner Touren durch Wien und erzählt uns von seinem alten und neuen Leben: Vom Marine zum Globetrotter.