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Zusammen mit der Berlin Film Society, die den Berlinern schon durch ihre Pop-up-Filmvorführungen in Kirchen, Lagerhallen und Clubs bekannt sein könnte, wird vom 20.11. bis zum 23.11. die Berliner Version des Raindance Festivals in lauschiger Pop-up-Atmosphäre im Kater Holzig veranstaltet. Der Großteil der Filme (Spielplan und Beschreibungen hier und weiter unten), eigentlich alle bis auf einen, feiern im Rahmen des Festivals ihre Deutschlandpremiere. Jeden Tag werden drei Filme aus den Genres Dokumentation und Fiktion und am letzten Tag (Sonntag, 23.11.) auch eine Reihe Kurzfilme gezeigt. Gemeinsam haben die gezeigten Filme „nur“, dass sie „im Wesentlichen ohne öffentliche oder gewerbliche Unterstützung entstanden sind und die Realisierung aller Widrigkeiten zum Trotz die visionäre Energie und künstlerische Integrität des Regisseurs demonstrieren“.
Für alle, die nicht nur wegen der Tipps für das hauseigene Drogengeschäft oder dem Goodie Bag kommen, gibt es filmisches Know-How aus erster Hand in Workshops. Eva Stotz, die dieses Jahr während der Unruhen in Istanbul zwischen die Fronten geriet, gibt Tipps zum Thema „Extrem Documentary Filming“, Sasha Supastrapong, Produzent des preisgekrönten Dokumentarfilms Orania erklärt, wie man eine Filmidee am besten pitcht, Ronald Vietz verrät, wie er mit This ain’t California zu 13 Auszeichnungen kam und Donna Sharp von BBC gibt einem Workshop darüber, wie man aus Real-Life-Tragödien fiktive Dramen macht. Den Abschluss der Workshop-Reihe bildet am Samstagabend eine Podiumsdiskussion, bei der unter anderem VICE-Chefredakteur Tom Littlewood und Verena von Stackelberg von der Berlinale über die Zukunft des Filmvertriebs debattieren werden.
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