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Wie eine für Twitter gefakte IS-Schlacht Saudis und Islamisten trollte

Kurz, bevor die Situation im beschaulichen Dorf Käseblase bei Karbala im Irak außer Kontrolle geriet, klärte der Schöpfer den Witz hastig auf.
18 Juni 2015, 4:44am

Eigentlich ist Ahmad Al-Mahmoud ein seriöser Typ. Über seinen Account @IraqSurveys verbreitet und kommentiert der gebürtige Iraki von der englischen Hauptstadt aus Nachrichten über den Irak. Militär-News aus dem Kampfgebiet sind seine Spezialität. Seine 14,000 Twitter-Follower hält er zuverlässig mit wichtigen Infos über Gebietsgewinne des IS und Rückeroberungen der irakischen Milizen aus dem fragilen Inneren des Landes auf dem Laufenden.

Doch am Dienstag den 2.6. hatte al-Mahmoud offenbar einen Clown gefrühstückt.

„Ich war einfach nur gelangweilt", erzählt er dem entgeisterten Moderator einer BBC-Radiosendung. „Wir waren in einer Art Nachrichtenvakuum. Zwei Tage lang kamen kaum Neuigkeiten aus dem IS, keine Neuigkeiten aus dem irakischen Militär und nichts aus den Unterstützergruppen. Ein Freund und ich quatschten online über Essen und endeten irgendwann beim Thema Käseblase. Das ist so ein Ding, das man mit Joghurt füllt, ganz lange schüttelt und dann bekommt man eine Art Käse oder Butter. Die Iraker nennen das shichwa. Das Wort könnte auch ein Dorf im Irak sein, dachten wir."

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