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„Um 10:30 Uhr stand die Polizei vor der Türe und fragte nach drei verschiedenen, ähnlich klingenden Namen, die wir alle noch nie gehört hatten", erzählen die beiden kurz nach der mittäglichen Polizei-Action. „Ein Foto, das bei der Identifizierung geholfen hätte, zeigten sie uns zu diesem Zeitpunkt nicht. Trotzdem ließen wir sie rein. In der Wohnung fanden sie recht schnell Pubers Zimmer—immerhin war es ja nicht versteckt oder abgehängt. Wahrscheinlich wäre das Ganze auch nicht so eindeutig verlaufen, wenn er nicht seinen Reisepass im Zimmer liegen lassen hätte."Erst dann legten die Beamten auch Facebook-Bilder des Gesuchten vor und drohten den Mitbewohnern mit Anzeigen: „Sie machten Druck, weil wir ihn angeblich versteckt hätten. Dabei wussten wir bis dahin nichts vom Ausmaß ihrer Suche und auch nicht vom vorliegenden Haftbefehl. Der Name, den sie uns in mehreren Abwandlungen genannt hatten, war ebenfalls neu für uns."

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