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Noisey

Meine Danny Brown-Tortur—oder wie ich versuchte, einen bekifften Ami-Rapper zu interviewen

Noisey-Bildungsauftrag: Stelle bekifften amerikanischen Rappern keine hintergründigen oder kritischen Fragen.
7.4.14

Wenn sich Musikjournalisten miteinander unterhalten, wird irgendwann fast zwangsläufig die Geschichte ihres schlimmsten Interviews ausgepackt. Ich lauschte diesen Darbietungen bisher immer sehr amüsiert, doch leider—oder besser gesagt zum Glück—konnte ich nie so eine Horrorgeschichte vom Stapel lassen. Von den vielleicht 50 Interviews, die ich bis jetzt mit Musikern geführt habe, war kein wirklich Katastrophales dabei. Sicherlich stellte auch ich ab und an peinliche Fragen und bekam unmotivierte Antworten zurück, aber in der Regel sind Künstler höchst professionell und ich konnte den Gesprächen immer noch etwas Brauchbares abgewinnen.

Und so stellte sich bei mir ein Gefühl von Unbesiegbarkeit ein, dass ich jedem immer noch eine vernünftige Antwort abluchsen könnte. Diese Arroganz hat sich definitiv verabschiedet, seit ich vor ein paar Wochen Danny Brown interviewte.

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