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Deichkind ist vermutlich die punkigste Punkband Deutschlands

„Kein Gott, kein Staat, lieber was zu saufen“—kaum eine Band in Deutschland war je so punkig wie Deichkind.
13.6.14

Foto © Universal Music

Habt ihr schon mal auf einer Party/einer Großraumdisko/einer Bar haufenweise besoffene, oberkörperfreie Proleten Arm in Arm, laut grölend zu „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“ tanzen gesehen und euch fremdverschämt abgewendet? Euch geschworen, nie wieder zu Deichkind zu tanzen und die Existenz dieser Jägermeister-saufenden, muskulösen Dorfproleten anziehenden Scheißband schlicht zu vergessen? Falls ja, geht es euch wie mir.

Ich war Deichkind-Fan, als sie noch Rap machten, ich habe die ersten Remmi-Demmi-Konzerte erlebt (und war begeistert!) und den folgenden kommerziellen Aufstieg als intellektuellen Abstieg wahrgenommen. Vor allem, was die Fans bei den Deichkind-Konzerten angeht, die zunehmend zum Saufen kamen und nicht wegen der Musik. Trotzdem hat mich Deichkind nie ganz losgelassen. Ich weiß selbst nicht genau, woran das liegt, denn die Musik geht mir heute in erster Linie auf den Sack. Aber irgendwie ist die Idee, die dieser Band zugrunde liegt, genial. Deichkind ist durch und durch Punk. Das gilt für die Texte, die Konzerte, die politische Einstellung und irgendwie gilt es auch für die mir auf die Nerven gehenden billigen Jahrmarkt-Beats.

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