Religion

Ich habe einen Tag lang Bibel TV geguckt, um mehr über "deutsche Werte" zu lernen

Laut Markus Söder und der CSU symbolisiert das Kreuz, wofür Deutschland steht. Und tatsächlich: Bei Bibel TV geht es um Autobahnen, Führer, Neid – und Bienen.

von Lisa Ludwig
04 Mai 2018, 2:08pm

Collage: VICE Media || Fernseher: pxhere | CC0 || Logo: Bibel TV | Wikimedia Commons | Gemeinfrei || Marienstatue: JACLOU-DL | Pixabay | CC0

Müsste ich raten, welches Fernsehprogramm Markus Söder auf Platz 1 einprogrammiert hat – ich würde wahrscheinlich bei Bibel TV landen. Dort kann er schließlich den ganzen Tag Kreuze sehen. Vor Kurzem beschlossen der bayerische Ministerpräsident und seine Kolleginnen und Kollegen im Kabinett, dass in Zukunft am Eingang jeder bayerischen Behörde ein Kreuz zu hängen habe. Söder verkaufte den Entschluss als "klares Bekenntnis zu unserer bayerischen Identität und christlichen Werten". Das Christentum steht in den Augen des CSU-Politikers so eindeutig für das, was Deutschland ausmacht, dass Bayern die Grenzen zwischen säkularem Staat und Religion ganz bewusst aufweicht. Dafür regnete es heftige Kritik und und jede Menge Spott.

Ich wurde römisch-katholisch getauft, Teile meiner Familie gehen auch heute noch regelmäßig in die Kirche. Auch wenn ich das "Vaterunser" nach wie vor auswendig aufsagen kann, würde ich mich nicht als gläubig bezeichnen. Trotzdem wollte ich herausfinden, ob Söder zumindest im Ansatz Recht hatte. Fußt das, wofür Deutschland heute steht, diese sagenumwobene "deutsche Leitkultur", wirklich so sehr auf dem christlichen Glauben? Es gab nur einen Weg, es von der sicheren Warte meiner durchsäkularisierten Couch herauszufinden: Ich musste einen Tag lang Bibel TV gucken. Den größtenteils spendenfinanzierten christlichen Fernsehsender, den angeblich bis zu 500.000 Menschen täglich einschalten.

9:00 Uhr: Freude am Leben | Zu wem gehörst du?

Mein Tag als lernfreudige und integrationswillige Deutsche beginnt um 9:00 Uhr mit der Sendung Freude am Leben und einer elementaren Frage: "Zu wem gehörst du?" Daniel Müller vom Missionswerk Karlsruhe spricht auf einer rotausgelegten Bühne vor weißer High-Tech-Orgel und schwarzem Flügel über Bindungsprobleme in unserer Beziehung zu Jesus. (Ich schreibe bewusst "uns", denn schon jetzt ergreift mich ein gemeinschaftlicher Geist, und das Publikum vor der Bühne sieht genauso aus, wie ich mich fühle: müde, aber nicht uninteressiert.)

Es sei wichtig, es mit seinem Glauben wirklich ernst zu meinen, sagt Müller. Das mag zwar Einschränkungen bedeuten, andererseits hält man sich in Deutschland eben an Regeln. Wer Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn nicht überschreite, der könne sich ja wohl auch auf Jesus einlassen, suggeriert Müller. So gesehen geht es in Freude am Leben um Integration und Folgsamkeit. Die Wichtigkeit, einem … Führer zu folgen. Was könnte deutscher sein? Ob wir bereit seien, "wenn es ernst wird", nicht nur zum Christentum zu stehen, sondern auch zu unserem "Liebesbund" mit Jesus, will Müller am Schluss wissen. Woran man merkt, dass so ein Ernstfall eingetreten ist, erklärt er leider nicht.

Alman-Punkte: 9/10


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9:30 Uhr: In Touch mit Dr. Charles Stanley | Im Paradies gelernt (3): Erkenntnisse

Auch Dr. Charles Stanley predigt von einer Bühne herab zu den Massen, die sich ab und an wohlwollend nickend Notizen machen. Die Bibelstellen, über die der US-amerikanische Pastor spricht, werden eingeblendet, so kann auch ich mitlesen. Stanley hat neben beunruhigenden Antworten zur allgemeinen Angst vor einem Überwachungsstaat ("Man kann sich nicht vor Gott verstecken.") noch ein anderes aktuelles Thema im Ärmel: Arbeitslosen-Bashing – auch bekannt als protestantische Arbeitsethik. "Gott will, dass wir produktiv sind und arbeiten", sagt Stanley. Doch: "Manche Menschen wollen nicht arbeiten. Sie könnten arbeiten, aber sie wollen nicht. Sie sitzen nur herum und verschwenden Zeit und Möglichkeiten. Das ist eine Sünde."

Wie Gott zum Thema Arbeitslosigkeit steht, sei mal dahin gestellt. Für den Durchschnittsdeutschen dürfte ein ganz anderer Punkt elementar sein: Diese Sozialschmarotzer hängen den ganzen Tag auf der Couch und lassen es sich auf Kosten von uns Steuerzahlern so richtig gut gehen! Das haben wir mal im Nachmittagsprogramm von RTL gesehen, also muss es auch stimmen!!1 (An dieser Stelle möchte ich Jesus zitieren: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.")

Alman-Punkte: 8/10 (Abzüge gibt es wegen des amerikanischen TV-Predigers)

10:00 Uhr: Joyce Meyer – Das Leben genießen | Kolosser 2: Sei eng mit Jesus verbunden

Joyce Meyer scheint eine echte Instanz zu sein, wenn es darum geht, Glauben zu Geld zu machen. Um ihre Sendung herum werden gleich mehrere Spots gezeigt, in denen man für ihr Wohltätigkeitsprojekt "Heart of Libanon" spenden, ihren Andachts-Newsletter abonnieren oder "Mutmacher-Postkarten von Joyce Meyer" bestellen kann. Mein absoluter Favorit ist ihr Buch Power Gedanken, das "12 Strategien für einen Sieg auf dem Schlachtfeld der Gedanken" liefern soll. (Wer so ein "Schlachtfeld der Gedanken" mal live in Action erleben möchte, kann sich einfach in den Kommentaren unter einem Focus-Artikel zu Geflüchteten herumtreiben.)

Meyer wirkt mit ihrer Verkaufstüchtigkeit und den dicken Ringen auf den ersten Blick mehr wie eine QVC-Moderatorin als eine evangelikale Predigerin. Und tatsächlich geht es in ihrer Ansprache vor allem darum, Wohlfühlfernsehen zu produzieren. Du bist nicht perfekt? Macht nichts. Niemand ist perfekt, und Gott weiß das. Wichtig ist nur, dass du stetig wächst und versuchst, ein besserer Mensch zu sein. Um zu zeigen, wie sehr wir als Menschen in Jesus verwurzelt sind, stellt Meyer einen Nadelbaum in einen Topf und hängt gelbe Früchte daran. Die sollen symbolisieren, dass eine echte Gemeinschaft mit Gott irgendwann Früchte trage. Das Publikum im Saal ist begeistert – und kauft sicherlich auch ihr nächstes Buch. Aber das sind vor allem auch US-Amerikaner. In Deutschland würde sie mit dieser offen zur Schau gestellten Positivität (und der aufgehaltenen Hand, irgendwie muss man sich ja auch finanzieren, zwinker, zwinker) wohl eher misstrauische Blicke ernten.

Alman-Punkte: 2/10

10:30 Uhr: Alpha & Omega – Kirche im Gespräch | Fleißig, schwärmerisch, honigsüß – Bienen und Bibel

Bienen sind wichtig für uns Menschen. Nicht nur für die, die nur noch mit Honig süßen, weil Industriezucker die "schlimmste Droge von allen" ist. Nein, Bienen bestäuben schließlich Pflanzen und sind somit ein elementar wichtiger Faktor bei der weltweiten Lebensmittelproduktion. Was ich heute lerne: Sie werden auch in der Bibel mehrfach genannt und sind somit ein religiöses Thema – das sagt zumindest Moderator Christian Turrey. Er hat sich zwei christliche Hobby-Imker eingeladen, wie es scheint, primär um über Biene Maja zu sprechen. Ihr wisst schon, diese andere goldgelbe deutsche Institution neben Helene Fischer.

Viel kommt dabei trotz Beiträgen über Bienenstöcke auf Kirchendächern und einem Interview mit einer bienenaffinen Malerin nicht rum. Außer, dass Bienen ja eigentlich gar nicht gelb sind, und Maja deswegen "ein komplett falsches Bild" ihrer Art vermittelt. (Moderator Turrey scheint davon persönlich betroffen.) Andererseits: In all seiner Bräsigkeit bringt Alpha & Omega auf den Punkt, was auf Regionalsendern seit Jahren Rentner in den Schlaf wiegt.

Alman-Punkte: 6/10

11:00 Uhr: Hautnah – Gott mitten im Leben

Es ist mittlerweile 11 Uhr vormittags und endlich wird es ein bisschen spannend. Günther Beckstein befindet sich auf einer Art christlicher Kreuzfahrt und darf erzählen, wie er als bayerischer Ministerpräsident seine politischen Aufgaben und seinen evangelischen Glauben unter einen Hut gebracht hat. Durchaus interessant, da man als Politiker ab und an Entscheidungen treffen muss, die nicht ganz so leicht mit den Zehn Geboten vereinbar sind. Schießbefehle zum Beispiel. (Wobei bezweifelt werden kann, dass Heimatminister Horst Seehofer vor seiner außerehelichen Affäre die Bibel zu Rate gezogen hat.)

Vor kritischen Herausforderungen wie Verhandlungen mit der PKK habe Beckstein ein "Stoßgebet zum Himmel" geschickt, viele Entscheidungen habe er nur wegen seines Glaubens treffen können. "Es hilft, wenn man weiß, dass man nicht selbst der Allerhöchste ist, der für alles die Verantwortung hat", sagt der CSU-Politiker. Das klingt sehr ehrlich und menschlich, aber will man das wirklich von jemandem hören, der für Millionen Menschen in Deutschland Entscheidungen trifft? So sehr die CSU auch versucht, die Trennung zwischen säkularem Staat und Religion aufzuweichen, seinen Glauben als Richtungsweiser für sämtliche Entscheidungen anzugeben, hat sich zumindest in der deutschen Politiklandschaft noch nicht durchgesetzt. Zum Glück.

Alman-Punkte: 5/10

11:30 Bibel TV Das Gespräch | Christen in China

Nirgendwo auf der Welt steigt die Zahl der Christen so rasant wie in China. Das sagt zumindest Albrecht Kaul. Der Autor reist seit Jahren für den Christlichen Verein Junger Menschen in das Land, um die dort lebenden Gläubigen zu unterstützen und mit anderen Christen zu vernetzen. Bei Bibel TV Das Gespräch soll er über seine Erfahrungen sprechen, zeigt aber vor allem, wie deutschzentrisch die Weltsicht vieler Bundesbürger noch immer ist.

Der Chinese funktioniere immer nur in Masse, sagt Kaul. Am Christentum sei für ihn interessant, dass er erstmals als Individuum wahrgenommen werde. "Was ist das für ein Gott, der für mich stirbt? Ich bin doch nur ein kleiner Chinese!", paraphrasiert der Autor, was Menschen aus China angeblich durch den Kopf gehe. Moderator Wolfgang Severin nickt zustimmend und lächelt. Ach, diese kleinen Chinesen. Wer kennt sie nicht. Wenig später muss er irritiert feststellen, "dass alle Menschen dann doch so gleich sind". Fast so, als habe es in seiner Weltsicht bisher so gar keine Schnittmenge zwischen Europäern und "den Chinesen" gegeben.

Als sich Albrecht Kaul auf Chinesisch verabschiedet, schließlich käme man gerade in ländlichen Regionen ohne Kenntnisse der Landessprache nicht weit, schließt Severin die Sendung mit einem lakonischen: "Ich bleibe bei Deutsch, machen Sie’s gut." Wir sind hier schließlich immer noch in Deutschland. Alle Menschen sind gleich, nur manche sind eben gleicher als andere.

Alman-Punkte: 10/10

11:55 Uhr: ideaHeute – Aktuell

Kein Fernsehsender kommt ohne Nachrichten aus – auch Bibel TV nicht. ideaHeute erhebt allerdings nicht den Anspruch, umfassend über aktuelle Weltgeschehnisse zu berichten. Stattdessen spezialisiert sich das kurze Format auf Newsmeldungen für Christen, die klingen, als würden sie von einem Roboter vorgelesen. Demnach bekämen evangelikale Gruppe mehr Zulauf als andere kirchliche Gemeinden, weil die Freikirchen Gläubige "mehr einbinden". (So wie Sekten ihre Anhänger auch mehr einbinden als, sagen wir mal, ein Fan-Verein von Borussia Mönchengladbach.)

Und es gibt noch mehr Gutes zu vermelden für all jene, für die Glauben und seine Inhalte nichts sind, worüber man diskutiert. Familienfreundliche Filme ohne Schimpfworte, Drogenkonsum oder Sexszenen, die christliche und konservative Werte vermitteln, seien angeblich viel erfolgreicher an US-amerikanischen Kinokassen als "andere Produktionen". Eins zu Eins auf Deutschland übertragen lässt sich das allerdings nicht: Der erfolgreichste Kinofilm 2017 war hierzulande Fack Ju Göhte 3. Erwähnt wird das nicht.

Alman-Punkte: 3/10

14:00 Uhr: Beziehungsweise | Mit Gottes Eingreifen rechnen

Falls ihr euch gefragt habt, wie genau man sich so einen "Liebesbund" mit Jesus vorstellen kann, zu dem Daniel Müller in seiner morgendlichen Predigt aufgerufen hatte: Missionsdirektor Wilfried Schulte liefert am frühen Nachmittag die Details. Er ist Moderator von Beziehungsweise, einem Format, das Menschen augenscheinlich dabei helfen soll, Beziehungskrisen zu überwinden. Die Logik, die sich durch die Sendung zieht, in der verschiedene Menschen von partnerschaftlichen Herausforderungen berichten, ist die: Wenn wir verinnerlichen, dass Gott Teil an jeder unserer zwischenmenschlichen Beziehungen hat, dann geht es plötzlich nicht mehr um zwei Menschen, die sich lieben oder eben nicht. Dann geht es darum, eine Art Gefäß aus zwei Körpern zu formen, um Gottes Liebe aufzufangen. (Oder steuerliche Vorteile abzugreifen.)

Pragmatismus und Beständigkeit, statt Leidenschaft und sexueller Selbstverwirklichung also. Das Fazit von Beziehungsweise: Je mehr man sich gegenseitig klarmacht, was für eine Zumutung man füreinander und für Gott ist, umso freier und verständiger ist man. So romantisch ist Deutschland.

Alman-Punkte: 9/10


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15:00 Uhr: Arche TV | Das Leben eines Neubekehrten (2)

Endlich: Nach mehreren Talk-Formaten und dem unausweichlichen Kinderprogramm (das ich ebenso auslasse wie Formate, die sich nicht auf Deutschland beziehen lassen, Wiederholungen vom gleichen Tag und reine Musiksendungen), geht es wieder ans Eingemachte. Charismatische Gläubige sprechen auf geschmacklos ausstaffierten Bühnen über Bibelstellen. Christian Wegert, Hauptpastor bei der Freikirche Arche, spricht über den undankbaren Job eines Gottesdieners – und warum man für wirklich wichtige Dinge kaum Wertschätzung erfährt. Das ließe sich auf Menschen beziehen, die bei der Müllabfuhr arbeiten oder uns an faulen Sonntagen die Pizza direkt an die Couch liefern. Die unbesungenen Helden des Alltags also. Oder, wie Christian Wegert nicht müde wird zu betonen, auf Paulus von Tarsus.

Der predigte das Wort Jesu in Damaskus und musste sich anschließend in einem Korb von der Stadtmauer abseilen, weil ihm nach dem Leben getrachtet wurde. Der Mann, der die Wahrheit verkünden wollte, musste sich also heimlich, still und leise aus dem Staub machen. Nur die Leute sind für den Dienst für Gott geeignet, die bereit sind, es außerhalb der Öffentlichkeit zu tun, sagt Wegert deshalb. Und: Alle, die gottesfürchtig leben wollen, werden Verfolgung erleiden. Was beinahe so klingt, als stünden vor den Toren des Gemeindehauses bereits größere Menschengruppen mit brennenden Fackeln. Auch wenn es durchaus Teile der Welt gibt, in denen Christen auch heute noch verfolgt werden, brennt in Deutschland nichts – zumindest keine Kirchen. Was bleibt, ist das Gefühl, dass sich nicht nur die Neue Rechte sehr gerne selbst leidtut.

Alman-Punkte: 7/10

16:00 MEHR Konferenz | Jubeln für Anfänger

Die vergangenen Stunden haben gezeigt: Wenn deutsche Christen am Mikrofon stehen, ist alles sehr ernst. Die wirklich motivierenden und aufbauenden Reden halten amerikanische Prediger. Doch damit ist jetzt Schluss! Dr. Johannes Hartl betritt die Bühne der MEHR Konferenz, einer christlichen Tagung mit über 10.000 Besuchern, die laut ihrer Website einen "nicht abreißenden Strom von Musik und Anbetung" bieten möchte. In anderen Worten: Sie will den Rock'n'Roll in deutsche Gemeindehäuser bringen, nur eben ohne Sex und Drogen. Und Hartl ist genau der richtige Mann, um Leben in die Bude zu bringen. Auf seinem Twitter-Kanal spricht sich der vierfache Familienvater zwar gegen körperliche Selbstbestimmung für Frauen aus, dafür trägt er ein modeblogger-würdiges Outfit und verwendet Begriffe wie "Happy-Clappy-Ding" oder "jesusmäßig". Cool.

Ich muss zugeben, dass Hartl überaus unterhaltsam über die deutsche Nicht-Tugend des ewigen Neides spricht. Niemand kann glücklich werden, wenn er sich selbst immer nur daran misst, was andere haben. Wenn Deutschland das bereits verinnerlicht hätte, wären TV-Formate wie Germany’s Next Topmodel oder Betrugsfälle nach einer Staffel abgesetzt worden. Sein Wunsch, Glauben als hippes und aufregendes Lebenskonzept zu inszenieren, wirkt am Ende aber ziemlich gewollt – und somit doch auch sehr deutsch. "Diese Welt da draußen weiß nicht mehr, wie man Partys feiert und alles ist öde und leer. Und sie wartet auf die Stimme der Kinder Gottes, die sagen: Wir wissen, wie man Partys feiert", ruft Hartl. Packt die Bibeln ein, Kinder, wir fliegen nach Mallorca.

Alman-Punkte: 8/10

Das Fazit nach einem Tag christlicher Dauerbeschallung: Bibel TV bekommt 67 von 100 möglichen Alman-Punkten. Parallelen zu deutschen Sitten und Eigenheiten findet man vor allem dann, wenn man wie ich explizit danach sucht. Vielleicht plant die CSU aber auch schon ihr ganz eigenes christliches Fernsehangebot – oder direkt einen christlichen Gottesstaat. Überraschen würde das nach Söders Kreuzaktion auch nicht mehr.

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