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Wenn Fans Vergewaltigungen crowdfunden

"Studio FOW" produziert Filme, in denen Videospielheldinnen missbraucht werden – und verdient damit Tausende Euro im Monat.

von Nina Kiel
25 Juni 2017, 4:45am

Screenshot: "Lara's Revenge" | Studio FOW

Als 2013 im Tomb Raider-Reboot eine noch junge Lara Croft dem Martyrium ihrer ersten, fehlgeschlagenen Archäologiemission entkam, erschienen kurz vor dem Abspann vier Worte auf dem Bildschirm: "A Survivor Is Born." Innerhalb weniger Spielstunden hatte sich Lara von einer ängstlichen jungen Frau zu einer Abenteurerin entwickelt, die mit schierer Willensstärke scheinbar alles durchstehen konnte.

Mit den gleichen vier Worten, die den Aufstieg einer Frau nach einem tiefen Fall markieren, endet auch der Pornofilm Lara In Trouble, der 2014 vom frisch gegründeten Studio FOW veröffentlicht und schnell zu einem Online-Phänomen wurde. Darin nehmen die Ereignisse des Spiels eine etwas andere Wendung: Anstatt den Fängen einer gewalttätigen Sekte nach kurzer Gefangenschaft wieder zu entkommen, wird Lara von den Männern in eine Hütte verschleppt und dort tagelang vergewaltigt. Ihr Leidensweg führt sie in diesem Szenario nicht durch Schneestürme und Tempel, sondern durch vaginalen, oralen und analen Missbrauch, der in einem Gangbang gipfelt.

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