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LOVE INDUSTRIES

Cash Slaves – Das Geschäft mit der finanziellen Domination

In unserer Gesellschaft, in der sich alles ums Geld dreht, mutet ein Fetisch, in dem sexuelle Lust dadurch gewonnen wird, sein Erspartes wegzugeben, wie die ultimative Dystopie an. Die Geldsklaven finden im Geldverlust jedoch ihre sexuelle Erfüllung.

von VICE Staff
27 Oktober 2015, 5:00am

Es sieht ganz so aus, als wäre BDSM voll und ganz im Mainstream angekommen. So ziemlich alle (und deren Mütter) haben 50 Shades of Grey gelesen und sind zum nächstgelegenen Baumarkt, um sich dort ein paar schöne Nylonseile zu besorgen.

Während harmloseres Bondage und ein paar Klapse auf den Allerwertesten in hiesigen Schlafzimmern mittlerweile zum Standardrepertoire gehören, gibt es immer noch ein paar Bereiche des BDSM, in denen es etwas extremer zugeht. Ein Fetisch, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist die „Finanzielle Domination"—eine extreme Form der Unterwerfung, bei der der Bottom sein hart erarbeitetes Geld weg gibt, nur damit ihm eine Domina, die er sehr wahrscheinlich niemals treffen und mit der er auch niemals Sex haben wird, sagt, dass er ein wertloses Stück Scheiße ist.

In dieser Folge von Love Industries werfen wir einen Blick auf beide Seiten des Fin-Doms: angefangen bei den Fin-Dominas bis hin zu den Subs, die sexuell davon angetörnt werden, ihr Erspartes wegzugeben. Es wird wahrscheinlich noch eine ganze Weile dauern, bis du in der U-Bahn Hausfrauen siehst, die Bestseller über Geldsklaven lesen, nichtsdestotrotz wird die Fin-Dom-Szene täglich größer.

Ein besonderer Dank geht auch an die Fin-Dominas, die Archivmaterial zu diesem Film beigesteuert haben: Lara Kane, Goddess Lola Lux, Princess Jersey, Princess Kelly Sunshine, Princess Rene, Cherry Torn und Mix Trix Fix.

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