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Ein deutscher YPG-Kämpfer erzählt, wie der Krieg gegen den IS von innen aussieht

„Kommunisten, Maoisten und Stalinisten jubeln, wenn die Amerikaner den IS bombardieren. Die Amis liefern uns Munition, während der Nato-Partner Türkei auf uns schießt."

von Jesse-Björn Buckler
26 Februar 2016, 2:58pm

Ich habe im syrisch-kurdischen Rojava einen autonomen Antifaschisten getroffen, der an der Seite der kurdischen YPG-Volksverteidigungseinheiten (Yekîneyên Parastina Gel) an vorderster Front gegen den Islamischen Staat kämpft. Er hat sich den Kampfnamen Heval gegeben. Vor ein paar Tagen treffe ich ihn in einer deutschen Großstadt wieder. Es ist unglaublich früh, aber Heval ist schon seit Stunden wach. Jeden Morgen, vor Sonnenaufgang, egal bei welchem Wetter, geht er joggen. Mehre Kilometer. Er lebt alleine. Hat keine Familie oder Kinder und führt keine Beziehung. „Es gibt wenig, was mich an diese Stadt und an das Leben hier bindet. Das macht vieles einfacher", sagt er. Heval trägt sein Basecap tief ins Gesicht gezogen, so als ob er nicht erkannt werden möchte. Es ist schwer, sein Alter zu schätzen, vermutlich ist er Mitte 30. Genauso schwer ist es, etwas Persönliches aus ihm herauszubekommen. Tatsächlich hat er allen Grund, vorsichtig zu sein. Ein holländischer YPG-Kämpfer, der mehrere IS-Kämpfer getötet hat, ist vor Kurzem nach seiner Rückkehr festgenommen worden und wird wegen Mordes angeklagt, auch wenn viele seiner Landsleute ihn als Helden feiern.

Der Autor in Kobane

Egal ob er über den syrischen Bürgerkrieg oder über das Joggen spricht, gewohnheitsmäßig wandert sein Blick wachsam umher. Er schaut seinen Gesprächspartner nur selten an. Direkter Blickkontakt scheint ihn zu irritieren. In wenigen Tagen geht sein Flug zurück in die Türkei. Wie lange er dieses Mal in Rojava bleiben wird, weiß er noch nicht. Vielleicht sechs oder neun Monate. Es komme darauf an, wie die anstehende Offensive der YPG gegen Raqqa, die Hauptstadt des Islamischen Staates, verläuft. Und wie lange er überlebt. Wir haben mit ihm über das Leben im Krieg gesprochen.

VICE: Heval ist kurdisch und bedeutet Freund, richtig?
Heval: Ja, aber das bedeutet noch mehr. Heval beschreibt eine andere Art von Freundschaft. Vielleicht kann man es besser mit Genosse oder Kamerad übersetzen.

Als wir uns im letzten November in Rojava getroffen haben, kamst du gerade aus den Gefechten um al-Hawl. Das war für die YPG-YPJ eine sehr wichtige Mission. Was ist an dieser Kleinstadt in der syrischen Geröllwüste so wichtig?
Über die Stadt lief eine der letzten großen Verbindungsrouten zwischen Raqqa und dem irakischen Mosul. Durch die Befreiung von Hawl ist diese Verbindung gekappt worden. Zum anderen ist das eine Ölförderregion. Es ging auch darum, Daesh [arabisches Akronym von „Islamischer Staat"] ökonomisch zu schwächen.

Was war deine Rolle dabei?
Ich war in einem der Angriffsteams. Wir haben uns von Dorf zu Dorf vorgekämpft und sind als Erste in die Stadt gegangen. Da gab es aber vergleichsweise wenig Widerstand. In den Dörfern war das anders. Da gab es sehr massive Gegenwehr. Vor allem die Suicide-Cars haben uns da Probleme bereitet.

Was sind Suicide-Cars?
Das sind Autos, die mit Panzerplatten verkleidet und dann mit Sprengstoff voll geladen werden. Ein Selbstmordattentäter rast dann damit in unsere Stellungen und sprengt sich in die Luft. Die Wagen sind so gut gepanzert, dass wir sie nur schwer mit unseren Waffen stoppen können. Vor Hawl haben sie eine ganze Serie von solchen Autos gegen uns geschickt.

Gab es eine Zusammenarbeit mit der Anti-IS-Koalition?
Während der gesamten Operation haben wir mit den Amerikanern zusammengearbeitet. Wir hatten permanent zwei bis drei Predator-Drohnen als Luftunterstützung über uns. Die haben viel weggearbeitet.

Es gibt kaum noch Ärzte, die Rettungswagen sind kaputt, funktionierende Absaugpumpen, Blutkonserven oder Infusionen gibt es zumeist nicht. Und in den Krankenhäusern sterben die Menschen, weil das türkische Embargo verhindert, dass Antibiotika ankommen.

Wie sieht das konkret aus?
Die YPG telefoniert direkt mit der Koalition und bittet darum, dass ein bestimmter Punkt bombardiert wird. Das passiert dann, oder eben nicht. Nebenbei arbeiten die Drohnen ab, was sie selbst sehen. Während der Operation gab es bei uns einen schrecklichen Fehler. Unser Tabûr [Bataillon] hat sich an der irakisch-syrischen Grenze von einem verlassen Grenzposten zum nächsten bewegt. Wir sollten zu einem Posten aufschließen, der am Tag zuvor von einem anderen YPG-Tabûr eingenommen worden ist. Wir sind auf unseren Pick-ups losgefahren. Als wir etwa 500 Meter vor der Stellung waren, gab es plötzlich zwei Luftschläge auf diese Position. Die Drohnen hatten dort Bewegung und Waffen gesehen, ihnen ist aber nicht weitergemeldet worden, dass die YPG die Position schon eingenommen hat. Eigentlich gibt es da eine Stelle, die der Koalition immer meldet, wenn wir eine Position eingenommen haben. Das hat in diesem Fall nicht funktioniert. 10 YPG-ler sind dabei gestorben und 18 zum Teil schwer verletzt worden.

Kobane nach einem Luftangriff

Eine Gruppe von amerikanischen Ex-Berufssoldaten hat zeitweise in der YPG gekämpft. Einige haben Rojava verlassen und erklärt, dass sie mit der kurdischen Kriegsführung nicht klarkommen. Und dass, die Überlebenschancen eines Soldaten bei der YPG im Vergleich zu einer regulären Armee erschreckend gering währen.
Die YPG ist keine richtige Armee, sondern eher eine Guerilla. Die Amis mit militärischem Background kennen so etwas nicht. Die sind gewohnt, ihren Feinden waffentechnisch hoch überlegen zu sein. Die arbeiten mit Helmfunk, GPS, Nachtsichtgerät und Schutzweste. Und die werden mit gepanzerten Fahrzeugen oder von einem Helikopter am Einsatzort abgesetzt. So läuft das hier aber nicht. Wir haben keine solche Ausrüstung. Dadurch wird es natürlich gefährlicher. Ein ganz großes Problem ist die medizinische Versorgung von Verletzten. Es gibt kaum noch Ärzte, die Rettungswagen sind kaputt, funktionierende Absaugpumpen, Blutkonserven oder Infusionen gibt es zumeist nicht. Und in den Krankenhäusern sterben die Menschen, weil das türkische Embargo verhindert, dass Antibiotika ankommen.

Im Unterschied zu den irakischen Peschmerga, die ich im Nordirak gesehen habe, trägt kaum jemand von der YPG-YPJ Schutzbekleidung oder Helme.
Wie gesagt, die YPG steht in der Tradition einer Guerilla. Flexibilität und Mobilität sind sehr wichtig. Beispielsweise bin ich ein „Bixi"-Schütze [PTK-Maschinengewehr] und daher schon etwas bepackter und schwerfälliger als der Rest. Ich trage ein schweres Maschinengewehr mit 600 Schuss Munition, dazu eine Kalaschnikow, sechs Magazine und Handgranaten. Bei einer Operation muss ich oft sieben bis zehn Kilometer durch unwegsames Hügelland. Das alles möglichst zügig und unbemerkt. Da überlegst du dir zweimal, ob du dazu noch einen sechs bis zehn Kilo schweren Plattenträger anziehst. Es ist auch nicht einfach, solche Sachen mitzubringen. Du kommst nur noch sehr schwer legal nach Rojava. Die Türkei hat die Grenze geschlossen und der Irak lässt dich auch nicht so einfach durch. Entweder du schleichst durch die irakisch-syrische Wüste, die ist aber militärisches Sperrgebiet. Oder du kommst illegal über die Türkei. Dann musst du durch den Stacheldrahtzaun und an den Wachen vorbei. Glaub mir, so etwas funktioniert nicht mit schwerem Gepäck.

Ein von der YPG gebauter Panzer, der im Kampf gegen den IS eingesetzt wurde

Offiziell wurde al-Hawl von den Syrian Democratic Forces (SDF) befreit. Die SDF proklamieren ähnliche Ziele wie der säkulare Teil der Freien Syrischen Armee (FSA). Es haben sich bereits einige FSA-Milizen den SDF angeschlossen. Sind die Syrian Democratic Forces so etwas wie FSA 2.0?
Das ist eher europäisches Wunschdenken. Der säkulare Teil der frühen FSA ist faktisch nicht mehr existent. Vielleicht entwickelt sich in der Zukunft mit den Syrian Democratic Forces wieder etwas Neues. Ich bin da sehr pessimistisch. Die SDF ist ohne die YPG nichts. Die YPG kümmert sich aber nur um Rojava. Der Rest von Syrien steht nicht auf der Agenda. Man muss sich bewusst sein, dass Rojava kein Teil des Arabischen Frühlings ist. Es ist ein Produkt der kurdischen Bewegung, vor allem der PKK. Sie haben das Machtvakuum genutzt und Assad ein Stück seines Territoriums enteignet. Das Regime hat in Rojava noch einige Enklaven, aber sonst nichts mehr zu melden.

Die YPG-YPJ galten lange als die einzige Fraktion im syrischen Bürgerkrieg, die vergleichsweise „sauber" kämpft. Keine Massaker, keine Vergeltungsaktionen gegen Zivilisten und dazu noch ein Verbot von Folter. Im Oktober 2015 veröffentlichte Amesty International einen Bericht und beschuldigte die YPG-YPJ, dass sie arabische Familien aus Rojava vertreiben würde. Die YPG weist diesen Vorwurf zurrück.
Nach allem, was ich so mitbekommen habe, gibt es keine organisierten, ethnischen Vertreibungen. Es gibt aber einige Fälle, die einer Vertreibung sehr nahe kommen. Strategisch wichtige Dörfer in Frontnähe, in denen Daesh viele Anhänger und Sympathisanten hatte, werden zu militärischen Sperrgebieten erklärt. Es geht einfach aus Sicherheitsgründen nicht anders. Man muss einfach klar haben, dass Rojava kein linkes Schlaraffenland ist, sondern eine Gesellschaft im Krieg. Es ist der Versuch, unter schwierigsten Bedingungen das Miteinander solidarisch zu organisieren. Das klappt nicht von heute auf morgen.

Das klassische Schwarz-Weiß-Denken funktioniert in diesem Konflikt nicht. Dafür ist das alles zu komplex.

Wie gehst du mit der Angst um?
Es ist nicht so, dass ich permanent Todesangst hatte. Es gab Situationen, die sehr gefährlich waren. Und ein paar Mal war es wirklich haarscharf. Aber ich war immer bewaffnet, also nicht schutzlos. Obwohl eine Kalaschnikow nicht gegen Mörsergranaten hilft, bietet sie immer noch einen psychologischen Schutz. Mit der Waffe in der Hand verlierst du das Gefühl des Ausgeliefertseins. Es ist auch beruhigend, sich auf die Freunde im Tabûr verlassen und vertrauen zu können.

Dein Tabûr ist das International Freedom Battalion, das aus internationalen KämpferInnen, die zumeist aus kommunistischen Parteien kommen, besteht. Warum bist du ausgerechnet in dieser Einheit?
Das hat sich so ergeben. Es gibt zwei gängige Wege, wenn man aus Europa kommt und sich dem Kampf in Rojava anschließen möchte. Wer keine Kontakte nach Rojava oder zur PKK hat, schreibt in der Regel die Lions of Rojava über Facebook an. Die Lions waren ursprünglich eine Einheit aus ehemaligen Militärangehörigen westlicher Armeen. Mittlerweile sind die eine Gruppe, die die Koordination von ausländischen Freiwilligen übernimmt. Der andere Weg geht über die türkische MLKP [Marxistisch-Leninistische-Kommunistische Partei]. Die Partei bezeichnet sich selbst gerne als die kleine türkische Schwester der PKK. Eine solche Struktur kann dich sicher über die Grenze bringen. Die MLKP ist auch die treibende Kraft hinter dem Freedom Battalion.

Kobane

Die türkische MLKP sind bekennende Stalinisten. Um die macht man als Autonomer doch eigentlich einen großen Bogen. Warum machst du mit solchen Leuten gemeinsame Sache?
Was soll ich dir sagen? Ich war Monate lang mit Kommunisten, Maoisten und Stalinisten unterwegs, die haben gejubelt, als die Amerikaner den IS bombardiert haben. Die Amis liefern uns Munition, während der Nato-Partner Türkei auf uns schießt. Das klassische Schwarz-Weiß-Denken funktioniert in diesem Konflikt nicht. Dafür ist das alles zu komplex.

Redet ihr in der Einheit über Politik?
Ja, schon, aber ich hatte nie das Gefühl, mit Politik zugespamt zu werden. Ich bin da hingekommen und hab den Chef der MLKP dort gleich gesagt, dass ich kein Kommunist bin. Dann hat er mich gefragt, welche Partei oder Organisation mich schickt. Ich hab gesagt, dass mich niemand schickt, ich ein autonomer Antifaschist sei und am ehesten als Anarchist durchgehen würde. Das war für ihn OK.

Ihr seid ein gemischtes Tabûr. Männer und Frauen kämpfen und leben zusammen. Auch wenn es vielleicht keine angebrachte Frage ist: Gibt es Affären oder Beziehungen zwischen den KämpferInnen?
In dem Punkt prallen kulturell einfach die Welten aufeinander. Wir kommen aus einer Gesellschaft, in der wir viel und frei über Sexualität reden können. Das ist im kurdischen und arabischen Kulturkreis anders. Sex ist da ein ganz großes Tabu-Thema. Es gibt eine festgeschriebene Regel, dass Beziehungen im Tabûr verboten sind. In gemischten Tabûrs gibt es sogar Jackenpflicht. Es wird nicht im T-Shirt herumgelaufen, weil das als zu sexuell betrachtet wird. Um es kurz zu fassen: Sexualität findet dort nicht statt. Das ist qedexe, verboten.

Ansonsten wirkt der Umgang bei euch weniger streng. Von den üblichen militärischen Ritualen wie Strammstehen oder Salutieren ist wenig zu sehen.
Das ist auch eine Erbschaft der Guerilla. Es ist weniger streng und hierarchisch, als man es vielleicht erwartet. Dein Kommandant darf dich kritisieren, aber du hast auch immer das Recht, den Kommandanten oder die Kommandantin zu kritisieren. Grundsätzlich sprechen wir uns mit dem kurdischen „Hewal" oder dem türkischen „Yoldaş" [Genosse] an. Und so wird tatsächlich auch miteinander umgegangen.

Dein Kommandant darf dich kritisieren, aber du hast auch immer das Recht, den Kommandanten oder die Kommandantin zu kritisieren.

Als ich in al-Hawl war hat mich dort Arîn Cudî, eine Kämpferin von der YPJ und Mitarbeiterin des Mediencenters, durch die Stadt geführt. Ende Januar ist sie nahe der Stadt durch eine Sprengfalle getötet worden. Später habe ich Rustem Cudî getroffen, einen deutscher YPG-Kämpfer, der Ende Februar gefallen ist. Obwohl ich beide nicht wirklich kannte, hat mich ihr Tod berührt. Vielleicht weil das Sterben in Rojava für mich plötzlich ein Gesicht bekommen hatte.
Ich hab dir vorhin vom Tabûr Shehid Deniz erzählt, das die 10 Toten und 18 Verletzten durch den Drohnenangriff erlitten hatte. Ich saß am Abend mit den Überlebenden am Lagerfeuer. Das waren alles wirklich sehr junge Leute. Jungs und Mädchen zwischen 18 und 23 Jahren. Die haben an einem Tag vier Leute im Gefecht verloren, an einem anderen Tag ist einer durch eine Autobombe gefallen und dann die 10 bei dem amerikanischen Bombenangriff. Die haben alle unabhängig von einander, jeder für sich eine Stunde geweint. Danach sind sie zum Feuer gekommen und haben wieder gelacht und gesungen. Das Sterben gehört zum Krieg. Das wird Teil vom Alltag, du lernst, einen Umgang damit zu finden. Die Kurden sagen „Shehid namrin", die Märtyrer leben. Du lebst hier in dem Kämpfen weiter. Und du wirst nicht vergessen.

Auf mich wirkt die gesamte Lebenssituation im Tabûr sehr fordernd. Nicht nur der Krieg und das Sterben, sondern auch der Alltag.
Ich würde es als sehr entbehrungsreich beschreiben. Das wird von vielen oft unterschätzt. Und viele Europäer kommen damit nicht klar. Es gibt keine Privatsphäre, du hängst 24 Stunden am Tag mit den Leuten aus dem Bataillon aufeinander. Manchmal kannst du dich und deine Uniform wochenlang nicht waschen. Wenn du mal nicht frierst oder schwitzt, wirst du von Mücken, Sandflöhen und anderen Quälgeistern heimgesucht. Meine Hände waren zwischenzeitlich völlig zerstochen und geschwollen. In vielen Einheiten gibt es dazu ein Hepatitis-Problem und fast jeder, der neu hier ist, kämpft mit Durchfallerkrankungen. Ach ja, die Toiletten sind Löcher im Boden, anstatt Toilettenpapier gibt es Gießkannen mit Regenwasser. Aber ich war da sehr zufrieden. Trotz all dieser Umstände war das die beste Zeit meines Lebens.

Ein YPG-Stützpunkt an der Ain-Issa-Front, 50 km vor Raqqa

Es ist irritierend, dass du eine Situation, in der du auf andere Menschen schießt und du in Gefahr läufst zu sterben, als die beste Zeit deines Lebens bezeichnest.
Ich weiß, dass das für viele nicht nachvollziehbar ist. Die Europäer, die für Rojava kämpfen, haben neben der primär politischen Motivation auch einen zweiten, einen ganz persönlichen Grund herzukommen. Ich denke, es ist nur ehrlich, wenn man das so formuliert. Bei mir ist auch die Frustration über die Perspektivlosigkeit der Antifapolitik ein Grund, warum ich gekommen bin. In Rojava bin ich Teil eines revolutionären Prozesses, ich kann ganz direkt helfen, eine Gesellschaft neu zu gestalten. Es ist Großartiges, ein Teil davon zu sein. Und ja, es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man mit verhindert, dass der Islamische Staat weiter morden, vergewaltigen und versklaven kann.

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