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Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass Chuck und Billy hier nicht (ausschließlich) für ihre Ausrichtung ausgebuht werden, aber wenn ich jetzt sage, dass das schon Sinn macht, weil sie nun mal auch noch die Bösen sind, setze ich mich wohl nur noch mehr in die Nesseln, weshalb ich lieber den Zeigefinger an die gespitzten Lippen lege und so tue, als würde mich das alles nur zoologisch interessieren. Oh Gott, habe ich das gerade geschrieben? Das bezieht sich natürlich nicht auf … okay, wisst ihr was, glaubt einfach, was ihr wollt.DRITTER AKT: DER CLUSTERFUCKHier beginnt es allmählich, ein bisschen seltsam zu werden. Bevor ihr jetzt also eure Heten-Hatemail abschickt oder eure Homo-Hasstirade an mich verfasst, seht euch doch noch schnell den zweiten Teil der Hochzeit an und dann sagt mir, was man davon halten soll und was das alles über die Wrestling-Welt und das Universum und Billy Gunns bösen Arsch aussagt:
Chuck und Billy sind also zuerst unbeliebt und schwul, bekommen dann aber eine Abreibung, als sich herausstellt, dass sie doch hetero sind und werden am Ende dafür gehasst, dass sie die Welt an der Nase – beziehungsweise die Schwulenwelt ganz speziell an der Eichel – herumgeführt haben. Dass auch die einzige Frau in der Runde ihr Fett weg bekommt (ganz anti-bulimisch gesprochen), soll wahrscheinlich untermalen, wie egalitär man in der WWE der Jahrhundertwende generell auf alle Normen scheißt, ohne irgendwen vergraulen zu wollen.
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